Das Unternehmen Cagiva ist ein Motorrad-Hersteller aus Italien. Cagiva wurde 1978 von den Brüdern Gianfranco und Claudio Castiglioni in Varese gegründet. Das Motorrad-Unternehmen wurde nach Giovanni Castiglioni, dem Vater der Brüder, benannt (CAstiglioni GIovanni VArese).
Cagiva stellte anfangs das von Aermacchi gebaute kleine Zweitaktmotorrad her und arbeitete an eigenen Motorrad-Entwicklungen. 1985 übernahm Cagiva Ducati vom staatlichen VM-Konzern. Der Motorrad-Absatz konnte bei beiden Firmen zusammen von 8.000 Stück [...mehr]
Mit dem Elektroroller 3R-C visualisiert Honda, wie ein künftiges Kleinst-Fahrzeug des japanischen Auto- und Motorrad-Herstellers für den Stadtverkehr aussehen könnte.
Der Honda Elektroroller 3R-C wird jedoch nicht auf einer Motorradmesse, sondern auf der Automesse „Autosalon Genf 2010“ vom 4. bis 14. März präsentiert. Der dreirädrige Scooter – wäre bei ausreichedner Spurweite auch mit Auto-Führerschein zu fahren – ist augenscheinlich extrem aerodynamisch gestaltet und kann neben dem Fahrer etwas Gepäck im in die Fahrzeugfront integrierten Stauraum transportieren. Die Antriebseinheit aus Elektromotor und Batterie befindet sich im Boden vom E-Roller, was in einen tiefen Schwerpunkt resultiert, wovon das Fahrverhalten natürlich profitiert. [...mehr]
Mit der Moto Morino Granferro 1200 gelang den Italienern auf Basis der Granpasso nicht nur ein heißes, sondern wie der Name sagt, auch großes Eisen.
Damit klingt die Moto Morino Granferro 1200 ein wenig nach Big Stick Politics. Andere Materialien für den Beinamen schieden aber aus, schließlich ist die Granferro ein Naked Bike, das nur aus dem nötigsten besteht. Ein Fahrwerk mit Upside-Down-Gabel und hintere einzeln dezentral gefederter Schwinge sowie 17 Zoll Felgen gehört dazu, ebenso der über alle Zweifel erhabene Zweizylinder. [...mehr]
Motorradbekleidung sollte der eigenen Sicherheit wegen aus mehr als Jeans, T-Shirt und Motorradhelm bestehen. Gerade in Herbst und Frühling empfiehlt sich eine Thermokombi als adäquate Montur für drunter.
Eine beliebige Motorradhose und Motorradjacke ergeben eine noch keine Thermokombi; die ist in diesem Fall als wärmende Unterkleidung darunter zu ziehen. Ordentliche Motorradhandschuhe und – vor allem zu Saisonbeginn und -ende wichtig – wasserdichte Motorradstiefel runden die Bekleidung ab. Traditionalisten schwören auf eine ihren Ansprüchen genügende Lederkombi; allerdings tendieren viele Motorradfahrer zunehmend zur Motorradkombi mit Rückenprotektor und weiteren Sicherheitsfeatures. Beim Anprobieren einer Thermokombi für drunter ist daran zu denken, dass die lange Thermo-Unterhose und das einem Longsleeve mit Rollkragen ähnelnde Thermo-Unterhemd auftragen.
Lederhose und Lederjacke nur mäßig tauglich
Eine Thermokombi unter sehr enger Lederhose und Lederjacke verhindert das Auskühlen jedoch schlechter, da sich kein wärmendes Luftpolster aufbauen kann. Eine spezielle Thermokombi zum Überziehen kann [...mehr]
Mit der Kawasaki Versys wollen die Japaner die Kluft zwischen Enduro, Touring und Naked Bike überbrücken – eine für alle also.
Die Kawasaki Versys ist seit 2006 auf dem Motorradmarkt und basiert größtenteils auf dem sportlichen Kawasaki Motorrad ER6. Der Name vom Funbike setzt sich aus „versatile“ und „system“ zusammen und spielt auf das breite Einsatzspektrum an. Hierzu weist der Lenkkopf einen Winkel von 25˚ mit 108 mm Nachlauf auf, die Federwege vorne und hinten betragen 150 bzw. 145 mm. Die Sitzhöhe der Versys 650 von 845 mm sorgt für eine auch an der Ampel bequeme Haltung, die Bodenfreiheit von 180 mm erlaubt auch Fahrten abseits spiegelglatten Asphalts. [...mehr]
Die Confederate P 120 Combat Fighter erscheint auf den ersten Blick wie ein hufteures Custom Bike. Damit liegt der betrachtende Motorrad-Fan gar nicht so falsch, für den Bock werden rund 75.000 Euro aufgerufen.
Die Confederate P 120 Combat Fighter stammt, wie der Name vom Hersteller vermuten lässt, aus den Südstaaten der USA. Damit erschließt sich auch der Zusatz „Combat Fighter“: Dank luftgekühltem V2-Motor mit einem Liter pro Zylinder drücken 182 Nm beim Ampelstart kräftig in den Rücken, der schon vom minimalen Sitz geschunden wird. Der Kampf geschieht hier gegen den Fahrer, jedewede Kurven und lasche Bremsen. Wo kam das Moped gleich her? Das alles gleicht einem 60er Jahre Muscle Car, dessen Fahreigenschaften die P 120 Combat Fighter gekonnt auf Motorräder überträgt. [...mehr]
Das neue Motorrad Kawasaki Z 1000 sollte frischen Wind ins 1000er Segment bringen. Dass sie das geschafft hat, lässt sich ab diesem Monat beim Motorradhändler mit einer Probefahrt feststellen.
Die Kawasaki Z 1000 bietet mit ihrem Rückgratrahmen aus Aluminium mit mittragendem 16V-Vierzylinder alles, was sich der Naked-Bike-Treter wünscht: unverhüllte Leistung satt, gepaart mit aggressivem Auftritt. Die Z 1000 leistet daher 138 PS und 110 Nm Drehmoment – ob sich die 98 PS-Version der intern ZRT00C genannten Maschine gleicher Beliebtheit erfreut? Der Motorradtank am kleinen Kraftpakte nimmt 15 Liter auf, die selten annähend 300 km Reichweite erlauben sollten. Doch darum geht’s bei der Kawasaki Z auch nicht, reiner Fahrspaß steht hier im Vordergrund. [...mehr]
Bekannt ist, dass die Yamaha Fazer 8 2010 den Motorradmarkt bereichern soll. Viel ist über diesen Sporttourer aber nicht bekannt, da Yamaha Motorcycles bisher nur vereinzelte Bilder an die Medien gegeben hat.
Die Yamaha Fazer 8 hat als Sporttourer eine verkleidete Front mit Windschutzschutzscheibe, die horizontalen Doppel-Scheinwerfer mit ihrer flachen und tränenartigen Gestaltung verleihen dem Motorrad ein – die politische Unkorrektheit möge verziehen werden – Schlitzaugen-Gesicht. Die Außenspiegel der neuen Yamaha Fazer erinnern in Kombination mit der Frontbeleuchtung ferner an Insektenfühler; die Assoziation an Hornisssen und dergleichen mag durchaus eine gewollte sein. Der Kennzeichen-Halter am anderen Ende des Bikes wirkt durch seine Nicht-Integration in die kraftvolle, leicht hemdsärmelige Linienführung ein wenig improvisiert. [...mehr]
Wenngleich Ducati beim MotoGP nur 2007 Casey Stoner zur Weltmeisterschaft bringen konnte, so stellt jedes Ducati Moto GP Bike eine Augenweide dar.
Das Ducati Moto GP Bike heiß korrekt Ducati Desmosedici. Der Name von diesem Racing Bike leitet sich aus der desmodromischen Ventilsteuerung ab, die ohne Ventilfedern auskommt. Zwei Kipphebel und zwei Nocken sind pro Ventil nötig. Mercedes war mit dem Rennwagen W196 und dem 300 SLR schon in den 50er Jahren dank dieser Technologie im Rennsport erfolgreich. Der zweite Namensteil vom Ducati Motorrad, Sedici, heißt schlicht „sechzehn“ und bezieht sich auf die Anzahl der Ventile. Damit handelt es sich also um einen vierzylindrigen 16V-Motor. [...mehr]
Die Motorradmesse Imot gilt seit ihrem Debüt 1994 als eine eine qualitativ hochwertige Verkaufsausstellung für Motorradfahrer. Diese sollen auch 2010 in Sicherheit, Motorräder, Service und Zubehör investieren.
Die Motorradmesse Imot 2010 tagt vom 19. bis zum 21. Februar auf dem Münchner Messegelände M,O,C in München-Freimann. Die Messe ist nicht mit der Intermot 2010 zu verwechseln, die in Köln abgehalten wird. Für die Messe 2010 werden wie zum krisengeschüttelten Vorjahr rund 60.000 Besucher erwartet. Da die allermeisten Biker der Witterung wegen erwartungsgemäß nicht auf dem Bock anrollen, gibt es ausreichend Parkplätze für die größeren Autos. [...mehr]