Das Sport-Enduro des bayerischen Autoherstellers kostet 8500 Euro und steht seit dem 20. September zum Kauf bereit.
Ein wassergekühlter Einzylinder-Viertaktmotor mit vier Ventilen, zwei obenliegenden Nockenwellen und Trockensumpfschmierung kommt mit 449,5 ccm Hubraum auf 41 PS bei 7,000 U/min. Wenn man das Bike offen laufen lässt, bringt es sogar 52 PS bei 9.000 U/min, dann ist es aber nicht mehr straßenzulassungsfähig.
Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 145 km/h ist das Rad ziemlich schnell für einen Offroader. Für den reinen Offroad-Einsatz werden serienmäßig andere Versatzstücke verbaut, so werden Kettenführung und Ritzel ausgetauscht. Damit verliert das Rad natürlich ebenfalls seine Straßenzulassung.
Ein Sportenduro der Extraklasse, der, wie ich finde, auch noch sehr schön aussieht.
Die Vespa 300 GTS Super ist die große Schwester der GTS 250… eigentlich unterscheidet sie vom Vorgängermodell nur ein um 34 Kubikzentimeter größerer Hubraum und ein um 2 Newtonmeter erhöhtes Drehmoment.
Der 278 Kubikzentimeter Einzylinder-Viertaktmotor, der 22 PS und 22 Nm mitbringt, ist also zumindest auf dem Datenblatt nicht wirklich stärker als die Power der 250 GTS.
Trotzdem machen sich die Unterschiede bemerkbar. Ist schon erstaunlich, was in der Roller-Klasse so ein paar Kubikzentimeter und etwas mehr Drehmoment alles ausmachen. Die Vespa 300 zieht vom Start weg unglaublich schnell an und überholt im Stadtverkehr damit locker die PKW-Konkurrenz.
Natürlich ist sie kein Supersportler, sondern eben immer noch eine Vespa - auf Landstraßen macht sich das vor allem in der Linkskurve bemerkbar. Der Ständer schleift leicht und der Fahrtwind ist dank ungenügender Roller-Abdeckung bei 118 km/h eher anstrengend. Motiviert zum Ducken.
Der Verbrauch geht in Ordnung. Knapp 4 Liter Super auf 100 Kilometer bei zehn Liter Tankvolumen gewinnt keine Energiespar-Rekorde, aber es ist eben eine Vespa und kein PKW.
Die Frage bleibt - wozu braucht der Mensch eine so schnelle Vespa, wenn er sie sowieso vor allem im Straßenverkehr benutzt? Wer bereit ist, für den Kick(start) an der Ampel 4.900 Euro hinzulegen, der wird sich sicherlich über die 300 GTS Version der Vespa freuen. [...mehr]
Simple Städtereisen nach Hamburg sind out. Wer wie ich die Hauptstadt Deutschlands seine Heimat und dazu noch ein Motorrad sein eigen nennt, der wird die hanseatischen Nachbarn sicherlich nicht mit fünfundzwanzig Mitreisenden in einen Bus gepfercht besuchen.
Sondern? MIt dem Motorrad! Von Berlin nach Hamburg kann man stur und einfach die A24 entlang fahren und wird sicherlich bald angekommen sein. Dieses Verhalten als “Tour” zu bezeichnen wäre jedoch lächerlich, also habe ich mir einen kleinen aber feinen Umweg rausgesucht.
Zum Nationalpark Müritz. Der ist ein Projekt zur Wahrung unserer Natur und nebenbei noch wunderschön. Das passt nur auf den ersten Blick nicht zu den lärmenden Boliden, mit denen wir diese Tour zu bestreiten gedenken. Schließlich führt uns der Weg zum Park über pures Brandenburger Land. [...mehr]
Schick! Schick! … kommt sie daher die GT 650 iR. Das neue Modell aus dem Hause Hyosung macht einen guten Eindruck auf den ersten Blick. Doch was sagt der zweite Blick?
Hyosung ist noch nicht sehr lange auf dem Markt, der koreanische Motorradhersteller ist erst seit dem Jahr 2000 hier anzutreffen. Die Auswahl der Mittelklasse – Räder ist überschaubar, aber der Preis von 6095 Euro kann sich durchaus blicken lassen und wenn man noch einen Hunni drauflegt, bekommt man das Modell in zwei Farben. Aber genug der Oberflächlichkeiten. Tief im Inneren der Maschine liegt ein Zweizylinder – Viertaktmotor mit 82 PS und das bei einem Hub von 647 Kubik. Das verspricht viel! [...mehr]