Kawasaki musste für seine Ninja ZX-10R viel Kritik einstecken! Zu schwer, zu behäbig für ein Superbike, so das Urteil vieler Kunden. Kawasaki hat sich der Kritik gestellt und die Ninja überarbeitet. Das Ergebnis ist die Ninja ZX-6R.
Das grüne Monster ist zurück - besser als jemals zuvor!
Für alle die ihre Maschine gern einmal unter Rennbedingungen ausfahren möchten, gibt es jetzt eine neue Möglichkeit. Seit circa einem Jahr befindet sich auf halber Strecke zwischen Berlin und Cottbus der Spreewaldring. Sowohl Autos als auch Mototradfahrer können hier so richtig Gas geben.
Die Motorräder von Zündapp kennen allerhöchstens noch die Älteren von uns. Ein robustes Motorrad für die Nachkriegs-Zeit.
Die Zündapp GmbH (eine Zusammensetzung des ursprünglichen Namens: Zünder- und Apparatebaugesellschaft) war eine der ersten Firmen die nach dem Krieg wieder produzierten. Von 1947 an, rollten die ersten Motorräder aus dem Unternehmen. Es war die DB200.
Angelehnt war die DB 200 noch sehr an die Vorkriegsmodelle -was die Technik und das Design anging. Mit einem Dreigang-Getriebe rollte die Serie vom Band. Die Firma selbst gab es von 1917 bis 1984, doch kurz nach dem Krieg hatte sie ihre Hoch-Phase. In den 80er Jahren wurde sie nach China verkauft.
Das Motorrad wurde nach und nach weiterentwickelt und so kam 1950 schon die Zündapp DB 201. Mit 200 Kubik und einem acht PS-Motor knatterten die Maschinen über die Straßen der jungen Bundesrepublik.
Der Motor war natürlich ein 2-Takter mit einem Seitenschwimmer im Vergaser. Dafür war es sehr robust und entsprach den Bedürfnissen damaliger Zeit. Mit der KS600 nahm auch das Design seinen Weg in die Moderne.
Erst im Laufe der Jahre wurden einige technischen Errungenschaften eingebaut. Darunter auch die Hinterradfederung, die auf Wunsch und gegen Aufpreis installiert wurde. Damit waren die Motorradtouren noch deutlich anstrengender als heutzutage. [...mehr]
Das ist schon der Hammer. Ein goldenes Motorrad - nicht nur farbecht, sondern echt Gold.
Zuerst gab es die MV Agusta F4CC. Ein Motorrad mit knapp 200 PS. Davon wurden nur 100 Stück hergestellt und waren 100.000 Euro teurer. Dem aber nicht genug. So wurde die F4 R 312 mit dem Superstar kombiniert und schaue an: es entsteht die MV Agusta F4 RR 312. Ein Motorrad der Spitzenklasse.
Aber um dem Luxus die Krone aufzusetzen, gibt es noch einen feinen goldenen Überzug. Auf der Fläche von fünf Quadratmetern wurde ein hauchdünner Goldüberzug angebracht - aus 24 Karat Gold.
Das ist der Firma “Aurum” zu verdanken. Ein Unternehmen aus Venedig, bei denen der Name Programm zu sein scheint.
Selbst auf der internationalen Luxusmesse sorgte dieses Rennfahrzeug für Staunen! Ein Motorrad aus purem Gold.
Allerdings frage ich mich: Gold ist ja zwar sehr edel, aber doch auch sehr schwer. Ist das nicht kontraproduktiv, wenn das Motorrad so schwer ist. Wer soll das denn halten können? Aber vielleicht ist es gar nicht zum Fahren, als vielmehr zum Ansehen. [...mehr]
Es ist das Land der Fjörde, Gletscher und der hohen Berge. Ein Idyll für Motorrad-Fahrer. Und zur Richtigen Zeit und im hohen Norden erleuchtet einen das Nordpolarlicht - Aurora Borealis.
Norwegen ist quasi zweigeteilt. Der Norden und der Süden und wenn man aus Deutschland mit dem Motorrad kommt, liegt es auf der Hand von ganz unten so hoch wie möglich zu kommen.
Die meisten Motorrad-Touren starten in Dänemarks Hirtshals und von dort aus setzt man über nach Norwegen. Von dort führen viele Wege in den Norden, vorbei an Schafen und über Hochebenen. Die Straßen sind oftmals am Rand nicht befestigt. Bei einer Tour sollte das vorher abgeklärt werden, nicht das jemand ein zu großes Risiko eingeht.
Eine Reise in den Norden des Landes ist sehr reizvoll, denn es gibt eine unsichtbare Grenze - die alles verändert. Ab dem Nordpolarkreis geht im Sommer die Sonne nicht oder nur kurzzeitig unter. Während im Winter allerdings die Sonne nicht wirklich aufgeht. Aber hier kann man dann auch die Nordpolarlichter sehen - und das ist ein wunderschöner Anblick.
Wichtig ist auch, dass man daran denkt, dass es dort viel regnet und diese Klamotten sollten immer in Greifweite sein. Bei einem Tourer dürfte dafür genug Platz sein.
Der ADAC bietet oft auch eine Motorradtour an. Das kostet so ab 700 Euro aufwärts, beinhaltet aber die Schifffahrt und Übernachtungen - außerdem eine Führung zu den Highlights.
Und sollte das Motorrad mal schlapp machen, gibt es wunderbare Wanderwege- von denen bestimmt auch einer zur Werkstatt führt.
Unglaublich aber wahr: Ein Motorrad mit Elektromotor und noch erstaunlicher: in den USA. Der Hersteller, Brammo Motorsports, bringt ab diesem Jahr den Flitzer auf den US-Markt.
Ein umweltfreundliches Elektromotorrad für den Alltag. Das ist wirklich mal eine schöne Sache. Das Zweirad hat eine Lithium-Phosphat-Batterie mit einer Leistung von 3,1 kWh und eine Höchstgeschwindigkeit von 80 Stundenkilometern.
Nach drei Stunden Aufladens, kann man gute 70 Kilometer durch die Gegend gurken, bevor man wieder an die Steckdose muss. Mit der Geschwindigkeit wird es wohl nicht bei Harley-Treffen vorgezeigt, aber ich denke, dass sich die Idee vor allem im Straßenverkehr durchsetzt.
Das Enertia Motorrad hat ein Gewicht von 125 Kilogramm und wird in den USA mit einem Preis von rund 12.000 US-Dollar gehandelt. Das sind umgerechnete 8.700 Euro. Damit spart man dann aber ein Haufen Benzin und Steuern. Wenn man eines gebraucht erwerben möchte, dann müsste man die Preise mit der Schwackeliste vergleichen, um einen guten Überblick zu erhalten.
Das war ja bestimmt nur der Anfang… Wenn sich das Teil auch in Europa durchsetzt, werden auch die großen Firmen nicht mehr drum herum kommen und stärkere Elektromotoren bauen - auch für’s Motorrad. Den Umweltfaktor bei Autos gibt’s ja schon ein wenig länger. Bei Motorrädern ist ein Elektro-Crosser eher die Ausnahme.
Was machst Du? Tankengehen? - Nee, ich muss nach Hause - zur Steckdose. [...mehr]