Mit vier Enduros und drei Motorradneulingen begab sich Rainer Riddering auf einen 10.000 Kilometer langen Trip durch Südamerika. Dieser Tage erschien beim Reiseliteratur-Verlag „traveldiary.de“ der Reisebricht des 54-jährigen Boxer-GS-Fahrers.
Reiseberichte leben von ihrer persönlichen Sicht auf die Dinge. Niemand interessiert sich für jene 08/15-Artikel in einschlägigen Reiseprospekten, die nicht den Hauch einer Ahnung hinterlassen, was das Land und die Leute wirklich ausmacht.
Erst wenn man den Staub der Straßen einatmet, auf einsamen Klippen steht und Menschen begegnet, die Abseits jeder Touristenhochburg leben, hat man die Chance, wirklich das Wesen der Welt hinter den Hochglanzprospekten zu erahnen.
Diese Sicht der Dinge ist es, welche Menschen auf Motorradtouren durch Wüsten, karge Steppen und einsame Gebirgszüge treibt. Meist sind diejenigen, die dann heimkehren so überwältigt von der Erfahrung, dass sie auch andere an ihrem Abenteuer teilhaben lassen wollen.
Rainer Riddering, mit 54 Jahren beileibe kein junger Wilder mehr, hatte sich vom Fernweh mitreißen lassen und ging auf einem Trip, von dem er lange schon geträumt hatte. Keine Ausreden mehr, aufsteigen und los. Wer zögert, verpasst sein Leben… [...mehr]







