Normal ist anders, eindeutig. Die Sachs MadAss ist kein gewöhnliches Motorrad. In der Optik eines frisierten Mofas soll es vor allem Teenager ansprechen, denen eine Mini-Enduro oder ein Möchtegernfighter mit 125 Kubik zu peinlich sind. Gute Idee? Sicher, wenn es nicht an der Qualität hapern würde.
Der wilde Esel, wie die Übersetzung von MadAss korrekt lautet, ist alles andere als ein gewöhnliches Motorrad und ähnelt eher einem Mofa als einer „normalen“ 125er. Und auch die 50er MadAss wirkt wie ein giftiges motorisiertes Fahrrad.
Beinahe beängstigend wirkte da die wohl nicht ganz ernst gemeinte Ankündigung von Sachs, auch eine 500er MadAss auf den Markt bringen zu wollen.
Das Augenmerk der Serie ist ganz eindeutig auf den Fun-Faktor ausgerichtet. Scheinwerfer in Ellipsenform, Doppelschalldämpfer, digitale Instrumente und der kernige Name versprechen eine Menge Spass. Und in der Tat ist die Maschine, egal ob mit 125 cm³ und 8,7 PS oder mit 50 cm³ und 3 PS, recht spritzig. Die stärkere Variante schafft eine Spitzengeschwindigkeit von 90 Stundenkilometern und mit 2.099 Euro für die 125er ist der ungewöhnliche Bock auch noch recht bezahlbar. Bei der Qualität, die man von Sachs erwarten kann. [...mehr]
Die Nachfolgerin der erfolgreichsten Tourenmaschine von Honda, der ST 1100, überzeugt beinahe auf ganzer Linie. Hoher Komfort und enorme Leistung machen die Honda Pan European ST 1300 ABS zu einer der besten Tourer der Welt.
Wie kaum ein anderes Motorrad eignet sich die Honda Pan European für ausgedehnte Touren alleine und zu zweit. Was Fahrkomfort, Aerodynamik und Zuverlässigkeit betrifft, ist schwerlich eine bessere Maschine zu finden.
Die Nachfolgerin der ST 1100 überzeugt mit einer ausgeklügelten Aerodynamik beinahe ohne störende Verwirbelungen, einer auch über längeren Stecken mehr als bequemen Sitzposition und durch eine optimal konzipierte Gewichtsverteilung, welche die schwere Maschine beherrschbar macht wie eine kleine Enduro.
Doch wer jetzt an Langeweile denkt, der irrt. Mit ihren 126 PS und den 125 Nm bei 6.000 Umdrehungen des V-4-Motors ist die 326 Kilogramm schwere Maschine erstaunlich agil. Geradezu unglaublich scheint es, wenn dieses Bike den Sprint von Null auf 100 km/h in gerade einmal drei Sekunden hinlegt. [...mehr]
Es ist Zeit fürs Abenteuer. Kaum, dass die Bäume wieder Blätter tragen und die Sonne die Straße erhellt, sieht es auch den Biker aus der Werkstatt auf die Piste und die erste Motorradtour gehört geplant. Und jedem, der dabei an staubige Schotterpisten denkt und schon mal das Visier seines Cross-Helms vom Schlamm des letzten Jahre befreit, stellt Derbi mit der Terra Adventure die perfekte Sport-Reise-Enduro an die Seite.
Sicherlich genügen jene 15 PS der 125er Derbi Terra Adventure kaum für ausgedehnte Motorradtouren über Deutschlands Straßen. Der Topspeed von 100 km/h ist dafür einfach zu knapp bemessen.
Jedoch für anspruchsvolle Motorradwanderungen über Waldwege, Schotterpisten und übers offene Gelände genügen die 125 Kubik der 117 Kilogramm schweren Maschine allemal. Besonders, da der vollkommen neu entwickelte Vier-Takt/Vier-Ventil-Motor in nahezu jedem Drehzahlbereich ein ganz ordentliches Drehmoment liefert. [...mehr]
Sicher, die Generic Trigger X, ob nun mit 50 oder 125 ccm, sind nicht gerade PS-Monster, aber es macht höllischen Spass, mit ihnen durch den Dreck zu heizen. Auch wenn die Kubikzwerge in erster Linie Einsteigermotorräder für Anfänger sind, kann man an ihnen auch als „alter Hase“ seine Freude haben.
Klar, auf der Straße will man jenseits der 18 Jahre schon etwas mehr Power auf den Asphalt bringen, als es mit 50 oder 125 Kubikzentimeter Hubraum möglich ist. Aber gelegentlich kann es doch ganz verlockend zu sein, mit so einer kleinen Enduro über die Sandwege und Geländepisten zu bügeln.
Keinesfalls ist die Generic Trigger X nur ein Einsteigermotorrad für Fahranfänger. Um sich auf dem Crosstrack im Sattel dieser Motorräder zu halten, braucht es schon einen ganzes Pfund an fahrerischem Könnens. [...mehr]
Fast jeder, der heute ein Fahrrad, Motorrad oder Auto sein eigenen nennt, hat in ganz jungen Jahren seine ersten Erfahrungen auf einem Dreirad gemacht. Quasi sturzsicher und viel cooler als Stützräder am Fahrrad, doch wer würde sich auch noch jenseits des sechsten Lebensjahres auf ein solches Gefährt setzen?
Der Gedanke daran ist hierzulande doch recht ungewöhnlich, selbst wenn besagtes Dreirad, wie der Gilera Fuoco 500 aus dem Hause Piaggio, 41 PS aufbieten kann.
Selbst Trike-Fahrer müssen sich gelegentlich belächeln lassen, und wie mag es erst sein, wenn man sich auf Deutschlands Straßen mit einem dreirädrigen Motorroller blicken lässt? In Italien scheint man diese Sorgen nicht zu kennen. Dort ist der Gilera Fuoco 500 seit seiner Premiere 2007 ein gewohntes Bild, in Deutschland jedoch nur eine Randerscheinung. [...mehr]
Sie kam als Enduro auf die Welt, die Aprilia Pegaso. Doch ähnlich wie SUVs heute kaum noch Schotter und Matsch zu Gesicht bekommen, sind auch bei Enduros die Offroad-Einsätze jenseits des Abenteuerurlaubes selten geworden. Kein Wunder also, dass die „Strada“ den Asphalt für sich entdeckt hat.
Die neuen Enduros sind schneller, bequemer und hin und wieder auch leichter, als ihre urwüchsigen Vorgänger. Geradezu ideal für den schnellen Spaß auf der Landstraße und den bequemen Langzeit-Trip auf Asphalt und Schotter.
Fahrwerke wie Supersportler und komfortabel wie Tourer. Es gibt kaum einen Grund, sich nicht für eine Enduro zu entscheiden… außer vielleicht die eigene, nicht durch Argumente zu entkräftende Motorradphilosophie. [...mehr]
Die Neuauflage der der Suzuki Bandit gefällt auf Anhieb. Halb Naked-Bike, halb Tourer verbindet die 650er von Suzuki Sportlichkeit und Fahrkomfort. Beinahe ideal für den Urlaubstrip zu zweit oder den schnellen Sprint über die Landstraße.
Die gesamte Frontpartie ist von den Designern von Suzuki neu gestaltet worden und wirkt jetzt etwas kantiger als die des Vorgängermodells. Hinzu kommen neue Seitenverkleidungen mit zahlreichen Staufächern und „generalüberholte“ Instrumente.
Selbstverständlich bleiben der neuen Bandit ihre alten Werte erhalten. Wie gehabt sind Lenkerposition und Sitzbank des Naked Bike individuell verstellbar und ABS und 310mm-Doppelscheibenbremsen sind serienmäßig.
86 PS auf 656 cm³ Hubraum, die Suzuki Bandit 650 S ABS
Der wassergekühlte Vierzylinder-Viertaktmotor leistet bei 10.500 Umdrehungen 86 PS und das maximale Drehmoment liegt bei 8.900 Touren an. Dennoch kann der Fahrer dank des sehr fein eingestellten Drehzahlbandes der Suzuki Bandit 650 S ABS auch schon im unteren Drehzahlbereich über ein angemessenes Drehmoment verfügen.
Die 656 cm³ ermöglichen der 247 Kilogramm schweren Maschine eine Höchstgeschwindigkeit von über 200 km/h. Dank SDTV-Einspritzung, Idle Speed Control (ISC) und Pulsed Secondary Air Injection (PAIR) kann von altbackener Technik der Japaner bei der 650er nicht mehr gesprochen werden. Allerdings ist dennoch nicht mehr als die Euro-3-Norm drin.
Erhältlich ist die Suzuki Bandit S ABS in den Farben Schwarz, Rot, Blau und Grau für 6.990 Euro. [...mehr]
Eine Motorradtour durch Italien kann sich besonders für Biker lohnen, die nicht nur das Klima und das gute Essen, sondern auch die teilweise recht bergigen Landschaften zu schätzen wissen.
Wer die engen Kurven bei Motorradtouren durch Italien erleben möchte, sollte über Südtirol kommen und somit den Weg über die Dolomiten nehmen. Motorradtouren Dolomiten haben den Vorteil, dass man selten so enge und steile Kurven findetwie hier. Die Strecken sind teilweise aber wirklich anspruchsvoll, also nichts für Anfänger! Außerdem sollte man sich im Voraus schonmal ein gutes Hotels sichern. Auf dem Weg durch das Gebirge gibt es übrigens schöne Motorradhotels. Wer also nicht unbedingt Campen möchte nach einem langen Tag auf dem Motorrad, ist in den diversen Motorradhotels (von Kategorie „einfach“ bis hin zur Sterneklasse) sehr gut bedient.
Motorradtour flickr the mechanical turk
Motorradtouren durch Italien über die Schweiz
Neben den Motorradtouren durch die Berge kann man aber auch direkt bei einer Motorradtour durch Italien starten. Die Berge werden einfach ausgeklammert, die Tour ist dann auch etwas für Biker, die noch nicht über lange Erfahrung verfügen. Bei Motorradtouren durch Italien kann ich mich am meisten für die Route durch die traditionellsten Städte erwärmen, denn hier gibt es nach einem langen Tag auf dem Motorrad immer gutes Essen und historisches Flair. Meine Lieblingsroute aller Motorradtouren durch Italien: Über die Schweiz gelangt man am Start der Reise durch Italien über Mailand nach Genua. Hier gibt es nicht nur eine wunderschöne Altstadt sondern auch einige Kirchen (wie übrigens auf der ganzen Motorradtour durch Italien!) und eine wunderschöne Küstenlandschaft, die Motorradfahren zum Highlight macht.
Beliebte Motorradtour durch Italien: Entlang der Küste
Weiter geht’s entlang der Mittelmeerküste über die E80 über La Spezia nach Pisa. Von hier führt die Motorradtour durch Italien ein wenig ins Hinterland, über Lucca auf die E35 nach Arezzo und von hier nach Rom. Wer dann noch nicht genug hat, kann gerne noch bis nach Neapel weiterreisen. Meine Motorradtour durch Italien endet aber in der Hauptstadt, weil es hier in der Gegend so viele Möglichkeiten für Tagesausflüge und Stadtrundgänge gibt, dass man auch zwei oder drei Motorradtouren machen könnte.
Außerdem gibt es hier die besten Spaghetti alla carbonara der Welt, denn die wurden hier erfunden. Von den Bruschette, Bucatini und Supplí mal ganz zu schweigen. [...mehr]