Beiträge vom: Juli, 2009

Autor: Valentino

Suzuki hat seine Motocross-Palette erneuert und ist mit der wettbewerbsfähigen Enduro RMX-450 Z am Start.
Abstammend von der erfolgreichen RM-Z 450, des ersten Motocross-Motorrads mit elektronischer Benzineinspritzung, erweist sich die Suzuki RMX-450 Z als ernst zu nehmendes Motorrad in der Enduroszene. Der starke, 449 ccm große, wassergekühlte Viertaktmotor ist wie der Aluminiumrahmen, das Showa-Fahrwerk und die Kunststoffteile eine Weiterentwicklung der RM-Z 450. Gekrönt wird der innovative Schlammcatcher von Elektrostarter, mulifunktionalem Infodisplay und Seitenständer. Die Enduro ist vorn auf Reifen im Format 80/100 - 21 und hinten 110/100-18 unterwegs, gestoppt wird mit Simplex-Scheiben, vorn 250 mm mit Zweikolbensattel und hinten 220mm mit einem Kolben.

Ausreichende Information auf der RMX-450 Z

Die kompakte Instrumentierung hält zwei Einstellungen bereit. Im Sportmodus vereinfacht sich das Display der Suziki und zeigt dem Fahrer den Kilometerzähler, die Durchschnittsgeschwindigkeit und eine Reifendurchmesser-Korrektur. Dieser „Diameter-Calculator“ ermöglicht trotz unterschiedlicher Reifendimensionen eine korrekte Geschwindigkeitsanzeige. In der Standardeinstellung informiert die RMX-450 Z über momentane Geschwindigkeit, Zeit und Bordspannung. Komplettiert wird das Infotainment mit zwei Tageskilometerzählern und der obligatorischen Reserveleuchte, die des 6,1-Liter-Tanks wegen öfter das Augenmerk des Piloten haben sollte.

Suzuki optimiert Motor

Für die RMX-450 Z hat Suzuki den Motor der RM-Z450 nur geringfügig verändert. Das im Bereich des Einlasses und der Nockenwelle modifizierte Triebwerk bringt nun mehr Drehmoment im unteren und mittleren Drehzahlbereich. Zu Absicherung des Leichtgewichts gegen Steinschläge dient ein neuer Motorschutz. Das Fünfganggetriebe wurde für den Einsatz im Gelände optimal abgestuft. Der vergrößerte Ausgleichsbehälter für Kühlflüssigkeit ermöglicht dem Einzylinder mit Vierventiltechnik beste Arbeitstemperaturen. Das Fahrwerk der RMX-450 Z stammt direkt aus der RM-Z 450 und verwendet die bekannten, voll einstellbaren Showa-Federelemente mit optimierten Federraten. Souveränität im Gelände besorgen die 47mm-Upside-down-Gabel sowie das separat in Low- und Highspeed-Dämpfung einstellbare hintere Federbein.

Einspritzung in der Suzuki RMX-450 Z

Suzuki entwickelte als erster Hersteller eine elektronische Benzineinspritzung für seine Offroad-Motorräder. Die Einspritz-Technologie führt zu höherer Effizienz, besserem Ansprechverhalten und vor allem niedrigeren Emissionen. Leichten Zugang und somit Wartung direkt auf der Strecke verspricht die geänderte Airbox. Außerdem ist sie besser vor Verschmutzung geschützt. Da der wenig feste Boden des typischen Enduro-Geläufs sich nicht mit dem Einsatz eines Kickstarters verträgt, ist die RMX-450 Z mit einem Elektrostarter ausgestattet. Zusammengehalten werden die erlesenen Kompomnenten durch den leichten Twin-Spar-Aluminiumrahmen. Die ersten RMX-450 Z werden voraussichtlich ab November bei den Händlern stehen. Die genaue Motorleistung steht wie der Listenpreis noch nicht fest.    [...mehr]


Autor: Valentino

Bevor man ein Motorrad kauft, sollte man unbedingt auch eine Probefahrt durchführen. Dies ist hier genauso üblich, wie bei einem Autokauf. Bei einer solchen Probefahrt muss man jedoch auch einiges beachten.

Motorrad flickr KlausNahr

Motorrad flickr KlausNahr

Gerade beim Kauf eines gebrauchten Motorrads kann die Probefahrt sehr viel über das Gerät verraten. Nicht immer ist ein Motorrad in dem Zustand, wie es der Händler oder die Privatperson auch verkaufen will. Durch die Probefahrt kann man jedoch den technischen Zustand des Geräts herausbekommen. Dafür gibt es nur einige kleine Tipps und Tricks zu beachten, die schon sehr viel verraten können. Das Startverhalten zum Beispiel sollte immer im kalten Motor getestet werden. Wenn das Motorrad im Standgas harte Rasselgeräusche von sich gibt, dann scheint hier etwas nicht in Ordnung zu sein.

Bei 4-Takt-Motoren deutet das auch auf eine abgenutzte Steuerkette hin. Außerdem muss man darauf achten, ob sich die Gänge bei verschiedenen Drehzahlen gut einlegen lassen und ob die Kupplung leicht zu dosieren ist. Weiterhin ist ein Merkmal für ein gutes Motorrad, ob der Motor das Gas sauber annimmt, oder ob er mit Ruckeln losfährt. Nur wenn der Motor ohne zu Ruckeln gleichmäßig hochdreht, kann man von keinem Defekt ausgehen. Danach sollte man auch dringend auf den Rauch achten, der aus dem Auspuff kommt. Wenn dieser blau gefärbt ist, dann deutet das bei einem 4-Takt Motor auf eine undichte Ventilschaftdichtung hin, wenn das Motorrad im Standgas läuft. Kommt der Rauch erst beim Beschleunigen, dann können das die verschlissenen Kolbenringe sein.    [...mehr]


Autor: Valentino

Mit der Neuvorstellung der Honda VT 1300 CX will sich Honda ein Stück des wachsenden Cruisermarktes abschneiden. Dieser kann trotz des allgemein zurückgehender Verkäufe positive Zuwachsraten vermelden. Keine Angaben macht Honda hingegen zum Preis.

Hondas Custombike von der Stange

Während andere viel Geld für ihr Custombike bei Orange County Choppers oder West Coast Choppers lassen, bringt die Honda VT 1300 CX jede Menge cleanen Look frei Haus. Eine eher steile Teleskopgabel mit spezieller Lenkkopf-Geometrie macht den Anfang, das Heck in populärer Starrrahmenoptik das Ende. Damit niemand auf der flach positionierten Sitzbank Schmerz im Steiß erleiden muss, ist das Hinterrad durch ein nicht sichtbares Mono-Federbein mit hydraulischem Einstellknopf schwingend gelagert. Mehr geht kaum. Der tropfenförmige Tank fasst ordentliche 12,8 l. Insgesamt befindet sich das Bike aber im Niemandsland zwischen Cruiser und Chopper: Für einen Cruiser ist der Rahmen zu chopperhaft , für einen Chopper fehlt es an Kompromisslosigkeit.

Chrom im Überfluss bei der  VT 1300 CX

Was zunächst an Autos der 50er Jahre erinnert, ist bei Hondas Cruiser Realität des Jahres 2009. Bis auf Rahmen, Kühler und Motor ist so ziemlich alles mit dem spiegelnden Metall überzogen: Ventildeckel, Gabel, Spiegel, Scheinwerfer, diverse Abdeckungen im Antriebsbereich, Pedale, Auspuffanlage.Die katalytisch entgifteten Emissionen verpuffen durch die beiden verchromten, rechtsseitig montierten Schalldämpfer. Die eher belanglose Ausformung letzterer wird den Tuner mit Arbeit erfreuen. Vielleicht ändert er dann auch die zu dem Retrobike unpassenden Felgen und findet noch ein paar Teile zum Verchromen.

Entspannter Ritt auf der Kanonenkugel

Nach so viel Blingbling und Komfort könnten Stimmen laut werden, die VT 1300 CX sei ein Chopper für Weichlinge. Dass dem nicht so ist, beweist der wassergekühlte Honda Motor mit satten 1312 Kubik. Die eher geringe Literleistung des 58 PS-V2 bei 4250 Touren ist nebensächlich, das deftige Drehmoment von 107 Nm bei 2250 Umdrehungen nicht. Damit sollte es sich mehr als angenehm fahren lassen, wozu auch der 1805 mm lange Radstand in Verbindung mit der Sitzhöhe von 68 cm beiträgt. Sicherheitshalber verbaut Honda ein Integral-ABS-Bremssystem, was zwar wieder als Heulsusentum abgetan werden mag, andererseits vielleicht einige Kreuze weniger am Straßenrand bedeutet.    [...mehr]


Autor: Valentino

Warum einen Motor kreischend in fünfstellige Drehzahlen jagen, wenn doppelter Hubraum zum gleichen Ergebnis führt? Triumph schlägt mit der 1600er Thunderbird diesen entspannen Weg des Cruisens ein.

Cruiser Thunderbird soll Harley-Davidson bedrängen

Ähnlich der vierrädrigen Ikone von Ford soll die Thunderbird zum Cruisen genutzt werden. Für dieses Segment hatte Triumph zwischen der brachialen Rocket III und der erhebliche kleineren Speedmaster eine Lücke zu schließen. Zudem baut Triumph Motorcycles auf den weiten amerikanischen Markt für großvolumige Cruiser. Die Thunderbird soll hier den übermächtiegn Harleys Anteile abnehmen, auch durch den rund 6000 Euro günstigeren Preis, verglichen mit einer V-Rod Muscle. Für die Triumph spricht die großzügige Austattung: Tacho mit integriertem Drehzahlmesser auf dem Tank und LCD-Anzeige für Gesamtkilometer. Weiters informiert die Thunderbird über Kraftstoffstand, Restreichweite und Uhrzeit. Per Fernbedienung am Lenker können Uhrzeit, Trip 1, Trip 2, Gesamtkilometer, Kraftstoffstand sowie Restreichweite abgerufen werden.

Die Thunderbird entpuppt sich als weiteres Triumph-Dickschiff

Wilder Kurvenhatz steht das hohe Gewicht des mit vollem Tank 339 kg schweren Bikes entgegen. Ein Stahlrohr-Doppelschleifenrahmen mit Stahlrohr-Zweiarmschwinge bildet die Basis der Thunderbird, die 47 mm Showa-Telegabel mit 120 mm Federweg und die Showa Stereo-Federbeine mit fünffach verstellbarer Federbasis und 95 mm Federweg sorgen für ein gutmütiges Fahrverhalten. Zur weiteren Präzision tragen der Lenkkopfwinkel von32º mit 151,3 mm Nachlauf und der Vorderreifen der größe 120/70 R19 bei. Zwei Scheibenbremsen von 310 mm und Nissin Vierkolben-Festsättelhalätern die Fuhre vorn im Zaum, achtern unterstützt eine 310er Scheibe mit Brembo Doppelkolben-Schwimmsattel die Verzögerung.

Triumph baut auf Paralleltwin

Der britische Motorradhersteller befeuert seinen neuen großen Cruiser mit satten 1600 Kubik. Da schlenzen 85 PS bei 4850 UpM und brutale 146 Nm bei 2750 UpM lässig aus dem Achtventiler. Das reicht, um mit dem 200/50 R17 Hinterreifen von Metzeler auf einer Leichtmetallgussfelge im Format 17 x 6.00 jedenorts schwarze Reviermarkierungen einzubrennen. Primär wird die Motorkraft der Triumph über ein Zahnrad übertragen, sekundär übernimmt ein Zahnriemen. Die Gangwechsel der Thunderbird geschehen über ein Sechsganggtriebe mit Mehrscheibenkupplung im Ölbad. Die sequentielle Multipoint-Einspritzung mit progressiver Drosselklappenbetätigung kann sich aus dem 22 l-Tank reichlich bedienen. Die dank G-Kat gereinigten Abgase entschwinden über den Edelstahldoppelauspuff mit zwei hochgelegten Dämpfern.

Ab 2010 soll die Thunderbird für etwa 13.700 Euro bei Triumphhändler stehen.    [...mehr]


Autor: Valentino

Tendenziell ist die Motorradszene von Traditionalisten geprägt: Sobald größere Neuerungen wie Wasserkühlung, ABS oder Turboaufladung auf den Markt kommen, geht das Schulterzucken los. Manche Innovation hat sich mit der Zeit etablieren können, andere erwiesen sich als offensichtlich ungewünscht. Auch alternative Kraftübertragungen erfahren diese vornehme Zurückhaltung. Allenfalls wird toleriert, dass die manuelle Gangwahl mit Kupplung entweder am Lenker oder mittels Schalthebel stattfindet.

Aprilia reanimiert stufenlose Automatik

Das, was sonst typischerweise Rollern oder Autos vorbehalten blieb, stellte Aprilia nun 2008 im Concept Bike Mana X vor. Ein für Zweiräder dieser Klasse revolutionäres Multitronicgetriebe (entweder sequentielle Hand-/Fußschaltung oder Voll-Automatik) leitet die Kraft des V2 von 850 ccm Volumen weiter. Im sequentiellen Modus gaukelt die Übertragung die Schaltstufen nur vor, das Prinzip des Stufenlosen CVT-Getriebes gleicht denen von DAF bzw. Volvo und Audi. Mit der Mana X will Aprilia nach dem Scheitern der völlig glücklosen Mana 850 (weniger als 300 verkauft) mit gleichem Antriebskonzept wieder frischen Wind in die Thematik der Schaltabstinenz bringen.

Naked, Dirt, Cruiser, Flat, Rod – Aprilianer Melange

Unklar bleibt die Kategorisierung der Mana X. Alle oben genannten Stilrichtungen finden sich in irgendeiner Weise an diesem Crossover wieder, der unverkleidete Rohrramen gewährt den Blick aufs Innenleben, die verstrebte Heckschwinge scheint im Guss oder superber Schweißarbeit entstanden zu sein. Hinzu kommen eine niedrige, kurze Sitzbank und das abgehackte Heck. Die Scheinwerfer leuchten zurückgesetzt zwischen den Gabelrohren und erinnern an den aus der Auto-Kustomszene bekannten Kniff des ‘Frenching’. Um auf das Feuer der Mana X hinzuweisen, spendierte Aprilia dem Concept Bike noch eine saubere Wicklung Thermoband um die Krümmer. Die sorgen für Kopfdrehen: der Zylinder vorn emittiert tatsächlich am vorderen Ende des Topfes durch ein kleines Kreuz, der hintere Topf konventionell in Fahrtrichtung heckwärts. Serienfertigung vorausgesetzt, werden hier Änderungen nötig.

Aprilias Eyecatcher – Reaktionen der Bikergemeinde

Die Meinung in einschlägigen Foren über Bikes mit Automatikschaltung geht überwiegend in diese Richtung: Tauglich für sei derartiges für alte Säcke und Neueinsteiger. Auch auf die Unfallgefahr dieser Gruppe wurde hingewiesen. Tragbar sei die Automatik maximal in Tourenbikes. Damit trifft diese unverblümte Abneigung tatsächlich einen Teil der beabsichtigten Kundschaft, die sich nach Vorstellungen von Aprilia aus Frauen, Motorradanfängern, Wiedereinsteigern, urbanen Biker und Genussfahrern rekrutieren soll. Andererseits, und das dürfte den italienischen Hersteller glücklicher stimmen, hatte traf die wilde Optik mit den Straßenenduropneus den Geschmack des Publikums vollkommen. Fordern wir alternativ eine reine Handschaltung?

Mehr Informationen zu Mana X gibt es hier

[...mehr]


Autor: Valentino

Es wird allmählich wird wärmer draußen, weniger Regenwetter und die Tage werden auch länger. Das ist ein klares Zeichen dafür das der Sommer endlich da ist und genau so Glas klar ist auch das die Motorradsaison schon wieder voll im Gange ist. Zeit sich über die nächste Tour Gedanken zu machen. Wo soll es in diesem Sommerurlaub hin gehen - schon mal mit dem Motorrad durch die Alpen gefahren?

Richtige Berge und Kurven machen einfach mehr Spaß! Hunderte Kilometer Asphalt liegen vor einem auf denen man rasant oder eher gemütlich je nach Laune dahin fahren kann.

Hinter jeder Ecke wartet ein noch schöneres Panorama als vor der letzten und schillernde Bergsehen laden zu einer Pause neben der Strecke ein. Die Alpen sind für mich einfach ein Traum-Reiseziel voller verschiedenster Routen und Möglichkeiten dem Alltag zu entfliehen.    [...mehr]


Autor: Valentino

Die Kosten für den Motorradführerschein sehen in Deutschland an jeder Fahrschule und bei jedem Fahrschüler anders aus, weil sie von diversen Faktoren abhängen.

Beim Erwerb des Motorradführerscheins muss man zwischen verschiedenen Führerscheinklassen unterscheiden, nämlich A1, A beschränkt und A unbeschränkt, dazu kommt noch M, auch AM genannt. Jede dieser Klassen impliziert eine unterschiedliche Anzahl an Pflichtstunden, so dass auch unterschiedlich hohe Kosten für den Motorradführerschein entstehen.

Was bedeuten die verschiedenen Motorradführerscheinklassen?

Die Führerscheinklasse A unbeschränkt, die zum Führen aller Krafträder berechtigt, kann nur von Personen, die ihr 25. Lebensjahr beendet haben, direkt erworben werden, des weiteren wird aus    [...mehr]