Beiträge vom: August, 2009

Autor: Valentino

Die FZ1 Faser ABS von Yamaha aus der Modellreihe 2007 hat einen flüssigkeitsgekühlten 4-Zylinder-4 Takt DOHC Reihenmotor mit 998ccm Hubraum und 150 PS. Die PS- Zahl stimmt, leichtes Gewicht von 224 kg und ansprechende Federelemente lassen die FZ1-Variante dennoch nicht an der Aprilia Tuono oder der Triumph Speed Triple vorbeiziehen.

Die Nachfolgerin der FZ1 vom Typ Supersportler von Yamaha in kommt in neuen, ansprechenden Farben (rot-schwarz)  daher mit. An der Technik hat sich aber nichts geändert.

yamaha-fz1 ©flickr / leojmelsrub

FZ 1 Faser Supersportler von Yamaha

Die Auspuffanlage ist eine 4- in -2- in -1 Konstruktion mit extrakurzen Schalldämpfern. Der Hauptrahmen und die Schwinge sind aus Aluminium Druckguss. Der Tachometer sieht ein wenig langweilig aus, aber dafür kann man beim analogen Drehzahlmesser die Hintergrundbeleuchtung einstellen. Serienmäßig sind Wegfahrsperre und ABS mit dabei. Ein Plus ist das bessere Licht der katzenäugigen Scheinwerfer.

Der 4-Zylinder zündet erst bei über 7000 Touren so richtig, vorher kommt zu wenig und ein lockerer Landstraßenspaß wie mit der Triumph Speed Triple ist nicht drin. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 252 km/h und einen Preis von 10.859 Euro geht das Preis-Leistungs-Verhältnis in Ordnung.

FZ 1 Faser ABS von Yamaha - straßentauglich und handlich

Beim Testfahren entpuppt sich die FZ 1 Faser von Yamaha zwar als höchst straßentauglich und mit einem handlichen Fahrwerk, aber, wenn man dann doch mal ein bisschen mehr am Gashebel zieht, hat die FZ 1 Faser beim harten Beschleunigen aus Kurven heraus die Tendenz zum Lenkerschlagen. Dank dem Superbikelenker überzeugt dennoch die Handlichkeit der  FZ 1 Faser. Die Maschine geht super in die Kurven und lässt sich gut von links nach rechts legen. Das Fahrwerk schluckt auch größere Unebenheiten und Schlaglöcher.

Sitzhaltung und Komfort der FZ 1 Faser von Yamaha

Die schlanke Halbschale gibt eher kleineren Fahrern Vorteile auf langen Autobahnstrecken, größer Gewachsene haben Problemen mit Turbulenzen, die ihnen den Kopf schütteln, dennoch ist die Sitzhaltung komfortabel. Durch die beinschonend montierten Fußrasten und dem kniefreundlichen Tank fühlt man sich sofort wohl und die Sitzhaltung ist eher relaxt als supersportlich.

Als Sahnehäuptchen bietet Yamaha eine Limited Edition des FZ 1 ABS Modell 2008 inklusive eines Body-Kits an. Der Body-Kit ist in 2 Farbvarianten erhältlich und orientiert sich am Design klassischer Yamaha-Rennmotorräder.    [...mehr]


Autor: Valentino

Für viele Fans des Fahrspaßes auf zwei Rädern sind Oldtimer eine ganz besondere Herzensangelegenheit. Seltene Sammlerstücke oder einfache Liebhaberobjekte werden mit viel Mühe, Zeit und Geld wieder flott gemacht.

Dem Scheinanglizismen zum Trotz weiß hierzulande jeder was mit Oldtimer gemeint ist. Im Englischen eher als classic, vintage oder veteran bezeichnet, ist ein Fahrzeug gemeint, das mindestens 20, 25, oder 30 Jahre alt ist.
es-250-oldtimer-motorrad ©flickr / KlausNahr

Motorrad Oldtimer oder Veteran

Bei Motorrädern ist der Begriff Veteran gebräuchlich, wobei es hier keine eindeutigen Festlegungen gibt, ab wann ein Motorrad so benannt wird. Im Allgemeinen gilt, dass    [...mehr]


Autor: Valentino

Der italienische Hersteller Ducati wird im November auf der Mailänder Messe die neue Sport-Enduro im Stil der R 1200 GS von BMW vorstellen. Sie ist ein Mix aus BMW, Streetfighter und Multistrada.

streetfighter ©flickr / WarzauWynn is back in SF

Design ähnelt einer modifizierten Streetfighter

Die neue Ducati ist eine Reise-Enduro, die nicht vorrangig für das Gelände gedacht ist, sondern für den Asphalt.  Im Ducati-Werk in Bologna lautet ihr Codename daher, wie der gleichnamige Porsche, „Cayenne“. Die Tourer-Enduro hat 17-Zoll-Räder und in den Tank passen gut 20 Liter.

Von der Streetfighter stammen    [...mehr]


Autor: Valentino

Paul Teutul und seine Crew sind für fette Motoren und leistungsstarke Bikes mit hochwertigen Extras und Lackierungen bekannt. Jetzt machten die Jungs auf Grün und entwickelten in Zusammenarbeit mit der deutschen Firma Siemens den „Siemens Smart Chopper“.

Für die Zusammenarbeit mit Siemens verzichtete Teutul auf seine Vorliebe für lautstarke V2-Motoren, die einen ganz speziellen Sound produzieren und baute sein erstes Costum-Bike, das nicht von einem Verbrennungsmotor angetrieben wird.

teutul-occ-bike ©flickr / Army.mil

Orange County Choppers bauen Elektro-Motorrad

Die Bastler-Biker der Orange County Choppers (OOC), bekannt aus der DMAX-Sendung „American Chopper“ bauten gemeinsam mit Siemens ein Elektromotorrad aus Recyclingstoffen, den Siemens Smart Chopper. Die Lackierung wurde auf umweltfreundlicher Wasserbasis angefertigt.

Siemens wolle mit diesem besonderen Einzelstück für mehr Umweltbewusstsein werben und deutlich machen, dass Siemens mit voll Dampf an grünen Technologien und rund um das Thema Energieeffizienz arbeite. Dafür stehe der “Smart Chopper”.

Leistung des Elektromotors der “Siemens Smart Chopper”

Rund 27 PS soll der Elektromotor freisetzen und die Maschine 160 km/h schnell werden. Ein Akku darf natürlich an diesen grünen Motorrad nicht fehlen, 100 km mit einer Akkuladung soll das gute Stück fahren können, danach muss es wieder an die Steckdose. Etwa fünf Stunden brauch das Akku an einer 110-Volt-Steckdose um auf zuladen.

Demnächst gehen die Orange County Choppers mit der Siemens Smart Chopper auf Tour. Auf diversen Events, Shows, Konferenzen und Messen soll das grüne Motorrad ausgestellt werden und so auf die rasanten Fortschritte in der Elektro-und Batterietechnik aufmerksam machen.

Verrkauf des Elektro-Motorrades “Siemens Smart Chopper”

2010 soll der E-Chopper für mindestens 1 Million US-Dollar zugunsten einer Umweltstiftung versteigert werden. In den gängigen Preisklassen der OCC-Bikes kann man gut und gerne schon mal 70.000 bis 150.000 US-Dollar hinlegen. Ein Preis für den Smart-Chopper wurde nicht genannt, aber angesichts der verwendeten High-Tech-Materialien dürfte es ein vielfaches der „normalen“ OCC-Bikes kosten. Ob der „Smart Chopper“ eines Tages in Serie geht, steht noch nicht fest.    [...mehr]


Autor: Valentino

Allianz gehört zu den Marktführern in Deutschland im Bereich Kfz-Versicherung. Mit der Allianz 24 kann nun auch online eine individuelle und einfache Produkt- und Preisgestaltung abgewickelt werden - allerdings nicht fürs Motorrad.


Der Markt der Online-Kfz-Versicherung nimmt rasant zu. Allianz 24 bietet gute Konditionen und Service.

harley-davidson-nice ©flickr / flasporty

Fahrverhalten bewusst machen und mit Versicherung abstimmen

Eine Motorrad-Versicherung ist einer Kfz-Versicherung ähnlich. Auch hier gilt: ohne gültige Versicherungspolice kann das Motorrad nicht angemeldet und darf nicht im Straßenverkehr gefahren werden. Doch bei der Motorrad-Versicherung spielen mehr Faktoren eine Rolle.

Bevor meine eine Versicherung abschließt, sollte man sich im Klaren darüber sein wie oft, wie weit und wie schnell man fährt. Es lohnt sich nicht das Motorrad ganzjährig versichern zu lassen, wenn man nur im Sommer ein paar Runden dreht.

Allianz24 – Online Direktversicherer

Das Angebot des Tochterunternehmens der weltweit tätigen Allianz-Gruppe richtet sich speziell an Kunden, die ihre Kfz-Versicherung online aussuchen, abschließen und verwalten möchten. So kann man bis zu 400,- Euro im Jahr sparen, bis zu 100 Millionen Euro Deckung in der Kfz-Haftpflichtversicherung, freie Wahl der Werkstatt im Schadensfall, persönlicher Telefonservice und Mallorca-Deckung inklusive.

Für Motorroller- und Motorradfahrer besteht auf der Internetseite von Allianz 24 noch keine Möglichkeit für eine Onlineberechnung. Die Beitragsberechnung hängt beim Motorrad von ganz unterschiedlichen Faktoren ab, zum Beispiel Zulassungsort, gefahrene Kilometer im Jahr und Leistung.

Die Nachteile eines Direktversicherers stechen gerade bei der Motorrad-Versicherung hervor. Es fehlen der persönliche Ansprechpartner und die Beratung. Der Online-Versicherungsabschluss ist nur für die etwas, die sich sicher sind keine Beratung zu brauchen und denken, die beste Versicherung gefunden zu haben.    [...mehr]


Autor: Valentino

Im polizeilichen Einsatz zum Identitätsschutz dienen die Sturmhauben beim Motorradfahren ganz den physischen Bedürfnissen. Sie nehmen Schweiß auf und schützen im Nacken- und Halsbereich vor Zugluft und  Insekten.

Die einen bevorzugen nur im tiefsten Winter eine Sturmhaube, die anderen setzen ganzjährig auf die Schlupfmütze.

motorrad-im-wein ©flickr. / h3ndrik

Sturmhauben sind neben dem Kälteschutz, vor allem dazu da die Innenausstattung des Helms nicht zu verunreinigen und bei längeren Motorradtouren im Sommer einem unangenehmen Badespaß beim Wiederaufsetzen des schweißnassen Helm zu entgehen.

Sturmhauben aus 3 verschiedenen Materialien

Die Rennunterwäsche für den Kopf gibt es in 3 möglichen Materialien - Baumwolle, Neopren und Seide. Die Neoprenhauben sind vom Tragekomfort am schlechtesten. Sie sind dick, sodass der Helm schwer aufzusetzen geht. Auch das Luft holen ist durch das dicke Material erschwert. Es isoliert zwar gut, atmet aber nicht und wirkt daher schnell wie eine Plastiktüte.

Die Baumwollhaube nimmt Schweiß gut auf und ist für kurze Strecken vollkommen ausreichend. Allerdings speichert sie auch den Schweiß, sodass sie oftmals klamm und feucht ist und so zur Auskühlung führen kann. Auch leiern sie nach mehrmaligen Waschen schnell aus.

Der Favorit – die Sturmhaube aus Seide

Sturmhauben aus reiner Seide sind die teuersten und bieten den höchsten Tragekomfort. Sie bleiben im Sommer kühl, halten im Winter warm und sind angenehm zu tragen. Sie haben den Vorteil, dass sie sehr dünn und leicht sind. Sie kosten dementsprechend mehr als die Hauben aus billigerer Baumwolle.

Bei einer Pause können die Hauben bequem über den Spiegel gehangen werden und in ein paar Minuten ist sie wieder trocken. Nach einer langen Reise mit dem Motorrad kann man sie in der Waschmaschine bequem reinigen.

Sturmhauben mit Windstopp-Membranen

Das neuste auf dem Markt sind die sogenannten Windstopp-Membranen. Diese Membranen werden in den Stoff eingearbeitet und sind atmungsaktiv und absolut winddicht. Sie erhalten das Mikroklima zwischen Haut und Kleidung aufrecht und bestehen meist aus Polyester. Sie werden auch für Nierengurte, Handschuhe oder Biker-Socken verwendet. Tests von Suzuki-Welt haben gezeigt, dass die Sturmhaube im Atembereich bei einer Außentemperatur von 2°C bis zu 11 Stunden trocken bleibt.    [...mehr]


Autor: Valentino

Bei dem Kauf von Motorradhelmen mit dem aktuellen Prüfzeichen ECE 22-5 ist man auf der sicheren Seite. Es garantiert, dass die Mindestanforderungen an Sicherheit erfüllt sind.

Das Prüfzeichen ECE 22-5 garantiert, dass die Stoßdämpfung, chemische Haltbarkeit der Außenschale, Größe des Sichtfeldes und Belastbarkeit von Kinnriemen und Verschluss des Helmes getestet wurden und den Anforderungen entsprechen.
Sicher muss zwar nicht immer teuer sein - aber es kann. Der Ferrari Scuderia Helmet beweist es.

Der Ferrari Scuderia Helmet – einer der teuersten Helme der Welt

ferrari ©flickr.com / stephmcg

Für schlappe 2.618,- Euro rangiert dieser aus Karbon gefertigte Helm auf den ersten Rängen für die teuersten Helme der Welt.
Durch die Verwendung von innovativen Formen und die Anlehnung an den Ferrari 430 sticht der Ferrari Scuderia Helm durch sein besonderes Design hervor und verleiht jeder Motorradbekleidung den besonderen Kick.

An die Zweckmäßigkeit eines Jethelms angelehnt und mit der Sicherheit eines Intergralhelms kombiniert, zeichnet sich dieser Helm durch ein Höchstmaß an Sicherheit und Komfort aus. Durch die komplette Verwendung von Karbon beträgt sein Gewicht lediglich 1 kg.

Der Airbag-Helm – einer der sichersten Helme der Welt

Für den optimalen Schutz beim Motorradfahren sorgt der Airbag-Helm der spanischen Firma APC. Seit Herbst 2008 ist er auf dem deutschen Markt für knapp 900,- Euro erhältich. Ein Steuergerät wird am Motorrad plaziert und sendet kabelos ununterbrochen Signale an den Helm.

Als Energiequelle für das Steuergerät dient die Bordbatterie. Der Helm wird bequem zu Hause an die Steckdose angeschlossen. Die vollständige Ladezeit beträgt 4 Stunden, danach ist der Helm für 300 Stunden im Stand-By und für 28 Stunden im Betriebsmodus einsatzbereit.

Optimaler Schutz durch den Air-Bag Helm

Zwischen Unfallerkennung, Systemauslösung und Funktionsbereitschaft liegen laut Herstller 0,15 Sekunden. Das System kann bei einer Geschwindigkeit von unter 25 km/h zwischen ruckartigen Bewegungen, hartes Bremsen oder Beschleunigen unterscheiden. Bei Geschwindigkeiten über 50 km/h ist das System sensibilisiert und löst den Air-Bag schneller aus.

Im Falle eines Unfalls umschließt der Luftsack den Hals seitlich, eine Verlängerung stabilisiert gleichzeitig den Nackenbereich. Mit einem Gewicht von 1,9 kg ist er im Vergleich zu herkömmlichen Motorradhelmen (800-900 Gramm) allerdings recht schwer.




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Autor: Valentino

Für den Liebhaber des Reisens auf 2 Rädern bietet eine Urlaubstour durch die Schweiz neben vielfältigen Landschaften und Sehenswürdigkeiten, vor allem abwechslungsreiche Tourenstrecken für Fahranfänger und Fortgeschrittene.

Schweizer Tal ©Flickr.com / ohaoha

Mit 41.200 Quadratkilometer, ein Dutzend Viertausender Bergen und über 1500 Seen bietet die Schweiz vielfache Tourenrouten, die kein Biker-Herz enttäuscht. Im Südwesten an Deutschland grenzend lässt sich eine Motorradtour am besten im Schwarzwald beginnen. Weiter geht’s über die Grenze ins flache Voraplenland im Norden der Schweiz. Mit der Fahrt in den Schweizer Süden steigt nicht nur die Höhe, sondern auch der Spaß am Reisen mit dem Motorrad. Schnurrt die Maschine über den Asphalt, erblickt man die Alpen am Horizont und das beeindruckende Panorama der sich nähernden Berge weiß man, dass man alles richtig gemacht hat.

Motorradreise durch die Schweiz

Egal ob man die Reise selber plant oder sich für ein komplett Reise-Paket entscheidet, eine Motorradtour durch die Schweiz lohnt sich immer. Unbedingt zu befahrene Highlights sind das Berner Oberland im Südosten, das Wallis im Südwesten und der Bereich um den Vierwaltstättersee. Für diejenigen, die auch abseits der touristisch erkundeten Routen und Alpenpässe, die Schweizeralpen erkunden wollen, stellen die vielfachen Seitentäler einen echten Geheimtipp dar. Reiseberichte und Tourenvorschläge im Internet bieten einen ersten Eindruck und Überblick in die vielen unterschiedlichen Möglichkeiten die Schweiz zu entdecken.

Unbeschwert reisen durch die Schweiz mit dem Motorrad

Die Schweiz ist auf Tourenfahrer eingestellt, sodass es keine Probleme bei der Suche nach Übernachtungsmöglichkeiten gibt. Zahlreiche Bikerhotels sorgen für das Wohl der Fahrer und der Motorräder auf Reisen. Autobahnen und einige Fernstrassen sind gebührenpflichtig, daher empfiehlt es sich im Voraus eine Vignette für ein Jahr kaufen. Der Preis beträgt 27,50 Euro (2006). Erhältlich sind sie in ADAC  Niederlassungen in Deutschland oder bei Tankstellen und Postämtern in der Schweiz. Mit einer sorgfältigen Planung und der aktuellen Wettervorhersage der Alpenpässe immer im Blick steht einer erlebnisreichen und entspannenden Motorradreise durch die Schweiz nichts im Wege.




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