Alarmanlagen fürs Motorrad
Der Diebstahl von zahlreichen kostbaren Motorräder in verschiedenen deutschen Großstädten in den vergangenen Jahren immer wieder für Schlagzeilen gesorgt. Entnervte Besitzer hatten kaum Mittel gegen den dreisten Diebstahl und ein Ende ist nicht absehbar. Für viele Fahrer stellt sich nun die Frage, ob Alarmanlagen für das Motorrad ähnlich effektiv sind wie beim Auto.
Gerade für Motorradfahrer, die viel unterwegs sind und ihr liebstes Stück oftmals an der Straße und einem schlecht einsehbarem Parkplatz abstellen müssen, wäre eine Alarmanlage eine durchaus sinnvolle Investition. Auch für Motorräder in den hohen Preisklassen sollte sich eine Alarmanlage angeschafft werden, selbst wenn die Räder in geschützten und gesicherten Garagen untergebracht werden.
Glaubt man den News der Branche, haben sich die Anlagen derart weiterentwickelt, dass sie kaum noch überwunden werden können. Ein Beispiel für solche eine moderne Alarmanlage sind jene mit einem Kippsensor. Dieses Alarmverfahren ist recht simple und effektiv, denn bei der Aktivierung der Anlage speichert sie den aktuellen Neigungswinkel der Maschine. Wird das Motorrad bewegt, ändert sich automatisch der Neigungswinkel und die Alarmanlage wird ausgelöst. Da sich die Alarmanlage nur über eine Fernbedienung ausschalten lässt, werden potenzielle Räuber sofort abgeschreckt.
Manche Besitzer monieren an dieser Form der Alarmanlage, dass durch leichtes Anstoßen des Bikes die Anlage schon ausgelöst wird, aber mit der Einstellung einer gewissen Toleranzgrenze müsste sich auch dieses Problem beseitigen lassen.

