BRP Can-am Spyder Roadster

Autor: Valentino

Der BRP Can-am Spyder Roadster ist kein Zweirad. Trotzdem ist der Quad-Motorrad-Dreirad-Mix mit zwei Vorderrädern und einem Hinterrad mehr Motorrad als alles andere, deswegen passt er irgendwo doch in das Blog.

Optisch kommt der Spyder sehr gut designt daher. Schöne Linienführung, ein Motorradsitz und mit schicken Verkleidungen angepasste Vorderachse lässt das Gerät wie aus einem Guss erscheinen. Kein aufgesetztes Prototypen-Feeling, keine unpassend vorstehenden Einzelteile, alles wirkt so, als hätte sich der Entwickler beim Design dieses Fahrzeugs wirklich etwas gedacht.

Innendrin wirkt ein 990 V2 Motor mit 998 Kubikzentimetern Hubraum und einer Höchstleistung von 79 kW bei 8500 Umdrehungen (106 PS) an der kraftvollen Verwirklichung der Designer-Kreativträume. Eine elektronische Zündung mit Doppelspule und die elektronische Kraftstoffeinspritzung sorgen für passgenaues Reagieren des Spyders auf das Gaspedal.

Das Ding ist eben kein richtiges Motorrad. Der augenfälligste Unterschied - 3 statt 2 Räder - wird ergänzt durch eine Fußbremse, die statt der Handbremse hinzugekommen ist. Auch erlaubt das Gefährt durch die Querachse kein Kurvenlehnen. 5 Gänge plus Rückwärtsgang lassen im Straßenverkehr relativ angenehmes Einpark-Feeling aufkommen, für echte Offroadstrecken ist das Fun-Gefährt jedoch ebensowenig geeignet wie für Hochgeschwindigkeitsjagden.

Hinter BRP steckt übrigens die Flugzeugbaufirma Bombardier. Der Can-am Spyder soll die Sonntagsfahrer aus ihren Cabrios holen und Angeber-Potential auf die Straße bringen. Das tut er, zusammen mit einer ausgereiften Mechanik, ESP und Servolenkung. Optional gibts noch ein Automatikgetriebe. Der Grundpreis für das Tricycle beträgt 17.300 Euro.



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