Für alle die ihre Maschine gern einmal unter Rennbedingungen ausfahren möchten, gibt es jetzt eine neue Möglichkeit. Seit circa einem Jahr befindet sich auf halber Strecke zwischen Berlin und Cottbus der Spreewaldring. Sowohl Autos als auch Mototradfahrer können hier so richtig Gas geben.
Es ist das Land der Fjörde, Gletscher und der hohen Berge. Ein Idyll für Motorrad-Fahrer. Und zur Richtigen Zeit und im hohen Norden erleuchtet einen das Nordpolarlicht - Aurora Borealis.
Norwegen ist quasi zweigeteilt. Der Norden und der Süden und wenn man aus Deutschland mit dem Motorrad kommt, liegt es auf der Hand von ganz unten so hoch wie möglich zu kommen.
Die meisten Motorrad-Touren starten in Dänemarks Hirtshals und von dort aus setzt man über nach Norwegen. Von dort führen viele Wege in den Norden, vorbei an Schafen und über Hochebenen. Die Straßen sind oftmals am Rand nicht befestigt. Bei einer Tour sollte das vorher abgeklärt werden, nicht das jemand ein zu großes Risiko eingeht.
Eine Reise in den Norden des Landes ist sehr reizvoll, denn es gibt eine unsichtbare Grenze - die alles verändert. Ab dem Nordpolarkreis geht im Sommer die Sonne nicht oder nur kurzzeitig unter. Während im Winter allerdings die Sonne nicht wirklich aufgeht. Aber hier kann man dann auch die Nordpolarlichter sehen - und das ist ein wunderschöner Anblick.
Wichtig ist auch, dass man daran denkt, dass es dort viel regnet und diese Klamotten sollten immer in Greifweite sein. Bei einem Tourer dürfte dafür genug Platz sein.
Der ADAC bietet oft auch eine Motorradtour an. Das kostet so ab 700 Euro aufwärts, beinhaltet aber die Schifffahrt und Übernachtungen - außerdem eine Führung zu den Highlights.
Und sollte das Motorrad mal schlapp machen, gibt es wunderbare Wanderwege- von denen bestimmt auch einer zur Werkstatt führt.
Unglaublich aber wahr: Ein Motorrad mit Elektromotor und noch erstaunlicher: in den USA. Der Hersteller, Brammo Motorsports, bringt ab diesem Jahr den Flitzer auf den US-Markt.
Ein umweltfreundliches Elektromotorrad für den Alltag. Das ist wirklich mal eine schöne Sache. Das Zweirad hat eine Lithium-Phosphat-Batterie mit einer Leistung von 3,1 kWh und eine Höchstgeschwindigkeit von 80 Stundenkilometern.
Nach drei Stunden Aufladens, kann man gute 70 Kilometer durch die Gegend gurken, bevor man wieder an die Steckdose muss. Mit der Geschwindigkeit wird es wohl nicht bei Harley-Treffen vorgezeigt, aber ich denke, dass sich die Idee vor allem im Straßenverkehr durchsetzt.
Das Enertia Motorrad hat ein Gewicht von 125 Kilogramm und wird in den USA mit einem Preis von rund 12.000 US-Dollar gehandelt. Das sind umgerechnete 8.700 Euro. Damit spart man dann aber ein Haufen Benzin und Steuern. Wenn man eines gebraucht erwerben möchte, dann müsste man die Preise mit der Schwackeliste vergleichen, um einen guten Überblick zu erhalten.
Das war ja bestimmt nur der Anfang… Wenn sich das Teil auch in Europa durchsetzt, werden auch die großen Firmen nicht mehr drum herum kommen und stärkere Elektromotoren bauen - auch für’s Motorrad. Den Umweltfaktor bei Autos gibt’s ja schon ein wenig länger. Bei Motorrädern ist ein Elektro-Crosser eher die Ausnahme.
Was machst Du? Tankengehen? - Nee, ich muss nach Hause - zur Steckdose. [...mehr]
Simple Städtereisen nach Hamburg sind out. Wer wie ich die Hauptstadt Deutschlands seine Heimat und dazu noch ein Motorrad sein eigen nennt, der wird die hanseatischen Nachbarn sicherlich nicht mit fünfundzwanzig Mitreisenden in einen Bus gepfercht besuchen.
Sondern? MIt dem Motorrad! Von Berlin nach Hamburg kann man stur und einfach die A24 entlang fahren und wird sicherlich bald angekommen sein. Dieses Verhalten als “Tour” zu bezeichnen wäre jedoch lächerlich, also habe ich mir einen kleinen aber feinen Umweg rausgesucht.
Zum Nationalpark Müritz. Der ist ein Projekt zur Wahrung unserer Natur und nebenbei noch wunderschön. Das passt nur auf den ersten Blick nicht zu den lärmenden Boliden, mit denen wir diese Tour zu bestreiten gedenken. Schließlich führt uns der Weg zum Park über pures Brandenburger Land. [...mehr]
Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?
Mit seinen Alleen und Seen ist das Land Brandenburg geradezu Ideal für eine Tour mit dem motorisierten Zweirad. Darüber hinaus liegt im Zentrum des Landes die Metropole Berlin. Also ist alles gegeben. Die Natur in Brandenburg ist herrlich und die Biker entsprechend zahlreich. Die Alleen sind traumhaft, wenn im Sekundentakt ein neuer Baum vorbeischießt. Aber Vorsicht! Es gab schon viele Unfälle auf diesen Alleen, denn die Bäume sind relativ dich aneinander gestellt. [...mehr]
Wer eine Tour mit dem Motorrad plant, der denkt meist an die Dolomiten oder einen Ausflug ins Nachbarland Frankreich. Dabei liegt im Osten Deutschlands ein Land, welches Deutschland sehr ähnlich und doch auf aufregende Weise ganz anders ist: Polen, seit dem 1. Mai 2004 Mitglied der Europäischen Union, wartet darauf, von uns erkundet zu werden!
Was läge also näher, als die Motorräder in den VW T4 zu laden und sich aufzumachen zu einer Tour in die Tiefen unseres Nachbarlandes? Natürlich werden viele Polen-Touristen von den Legenden um Mafia, Deutschenhass und Gewalt abgeschreckt, die hierzulande kreisen. Wer sich jedoch nicht benimmt, als gehöre ihm das Land, leider Gottes die Angewohnheit vieler deutscher Touristen, der wird auch keine größeren Probleme bekommen. [...mehr]
Am Alexanderplatz entsteht derzeit ein neues Motorradmuseum. Ähnlich wie das Meilenwerk in Berlin für Oldtimerfans erste Anlaufstelle ist, soll das Museum für Motorradfreunde ein Ziel sein. Die Besucher sollen hier auf 600 m² sämtliche Motorräder aller DDR Produktionen zu sehen bekommen.
“Eine Sammlung, die die Republik noch nicht gesehen hat” so schwärm Uwe Kobilke über die Ausstellungsstücke. [...mehr]
Für Fans von großen Motorradtouren gehört Schottland inzwischen zum Pflichtprogramm. Das Land im Norden der Britischen Inseln ist landschaftlich reizvoll, bietet ausreichend Übernachtungsmöglichkeiten, verfügt über ein gut ausgebautes Straßennetz und allerhand kultureller Highlights.
Der einfachste Weg um mit dem Motorrad nach Schottland zu kommen ist mit der Fähre von Amsterdam nach Newcastle. Von hier aus kann man sich wunderbar entlang der Küste auf den Weg nach Edinburgh machen. Diese Strecke soll auch Teil 1 unserer Route durch dieses mit Mythen behaftet Land.
Route 1 Newcastle – Edinburgh
Schon allein die Stadt im Norden Englands ist immer ein Stopp wert. Als ehemals wichtiger Industriestandort war die Stadt lange Zeit das Tor nach Skandinavien und Schottland. Immer wieder in seiner Geschichte musste Newcastle sich den Angriffen seitens der Schotten und Wikinger erwehren, erst als gelang, die aufständischen Rebellen im Norden in Großbritannien zu integrieren, begann das wirtschaftliche Wachstum. Äußerst sehenswert sind Saint Nicholas Kathedrale, die Gateshead Millennium Bridge sowie Laing Art Gallery.
Kaum aus der Stadt beginnt das weite Land und schon nach kurzer Zeit überquert man die Grenze nach Schottland. Vor einem liegen hunderte Kilometer durch eine reizvolle Hügellandschaft, die im Sommer dauerhaft im grünen Gewand erscheint. Eine wunderschöne Station auf dem Weg nach Edinburgh sind die Ruinen des einstigen Kloster Lindisfarne, in deren Schatten man wunderbar rasten kann und wo sich in unmittelbarer Nähe wunderbare Plätze zum Übernachten eignen, wenn man nicht an einem Tag durchfahren möchte.
Gelegentliche Abstecher entlang kleiner Straßen direkt an der Küste können diese Route anreichern. Der kühle Wind sorgt für die entsprechende Erfrischung und der Salzgeschmack auf Zunge verführt einem am Abend zu einem leckeren Bier.
Wenn das Wetter nicht typisch schottisch wird, ist dieser Abschnitt der Schottland-Rundreise mit Sicherheit einer der schönsten.
Motorradfahren ist nicht nur ein Hobby, sondern eine Berufung! Und dieser Berufung möchte man natürlich auch im Urlaub nachgehen, nur leider ist das Fahren auf Deutschlands Straßen nur für einen begrenzten Zeitraum attraktiv, da es kaum noch neue Aspekte zu entdecken gibt. Also gilt der Aufbruch zu neuen Ufern und da gibt es unzählige Angebote in Europa. Skandinavien, Spanien, die baltischen Republiken und Italien gehören mit zu den schönsten Zielen. [...mehr]
Bevor viele Motorradfahrer ihr Motorrad einwintern, wollen sie noch ihre letzte Motorradtour in diesem Jahr machen, so auch ich. Denn der Winter ist lang, sehr lang. Deshalb sollte man die letzte Chance ruhig nutzen.
Die Sonne scheint nicht mehr so stark, das Wetter ist mild, die Tage sind – noch – relativ lang, und der Wochenendverkehr ist überschaubar. Solange die Temperaturen noch nicht allzu tief gefallen sind, bietet sich eine Tour an.
Um die letzte Ausfahrt genießen zu können, sollten einige wichtige Faktoren berücksichtigt werden - allen voran das nassfeuchte Wetter und der häufige Wildwechsel. [...mehr]