Nicht erst seit dem Sieg von Bernd Riemer bei der FIM Supermoto WM wissen wir eines ganz sicher: KTM baut eindeutig Spitzenbikes.
Ganz bestimmt ein Glanzstück der Motorradschmiede ist das neue 990er Supermoto: ein unerreichtes Leichtgewicht, der Cr-Mb-Rahmen wiegt grade mal 11 kg, der Motor, ein Twin der 1100er Klasse, bringt nicht mehr als 58 kg auf die Waage. Solche Spitzenwerte hat bis jetzt kein anderer Hersteller erreicht.
Allein schon beim Hinschauen beginnt’s einen in den Fingern zu jucken - wobei, ehrlich zugegeben, die orange-schwarze Version nicht so ganz meinen Geschmack trifft. Optisch lässt sich mit dem Zubehör von KTM noch einiges zusätzlich aufmotzen, Karbonverkleidungen sind im Programm und ein absolut heißes Titan-Enddämpfer-Set, das der rein schwarzen Ausführung der Supermoto bestimmt hervorragend steht. Die Karbonräder verbessern auch die Performance noch einmal kräftig, speziell bei schnellen Schräglagenwechseln, aber dazu brauchts dann schon ein bisschen Kleingeld. Apropos Kleingeld: Rund 13.500.- Euro blättert man für eine Supermoto hin, aber das muss einem der Spaß schon wert sein.
Spaß gibt es nämlich allemal genug mit diesem Bike, das versprechen schon die 85 kW Leistung bei 191 kg Gesamtgewicht, und mit einem Radstand von nicht mehr als 1510 mm und einem Steuerkopfwinkel von gut 65° wird ein Handling erreicht, das schon seinesgleichen sucht. Da geht einem unwillkürlich KTM’s Supermoto-Slogan durch den Kopf: “Aus dem Alltag raus und direkt ins Rennen”. Ganz bestimmt wird sich das Ding auch keiner kaufen, um damit gemütlich über die Autobahn zu gurken… [...mehr]
Als langjähriger und damit erfahrener Motorradfahrer möchte ich zu KTM und deren neusten Wettbewerbsmodellen etwas äußern: KTM, übrigens der letzte noch verbliebene österreichische Motorradhersteller, macht wieder von sich reden. KTM ist ja nicht nur seit den 50-er Jahren schon im On Road- und Off Road-Bereich ein Name. Auch im neuen Jahr trumpfen sie echt wieder mit den neuesten Wettbewerbsmodellen: Nachdem erst die gesamte EXC-Range erneuert wurde, nachdem es gleich vier neue Modelle mit einem LC4-Motor gibt, zeigt sich KTM damit immer noch nicht zufrieden. Der Hammer: Auf der EICMA im November letzten Jahres in Mailand stand ich nun voller Staunen vor einer optisch, sportlich aufgemotzten LC8 990 SuperMoto und nicht genug damit! Gibt es da doch tatsächlich noch ein Superbike - und für mich als Österreicher ist das im wahrsten Sinn des Wortes “Wasser auf die Mühle” -das erste Superbike “made in Austria”, das heiße Ding schimpft sich RC8 1190 und wird mit Sicherheit mein nächster Ofen. Denn mit der Marke KTM war ich bis jetzt immer gut gefahren, die legen eben eine hohe Meßlatte an sich an, was hohe Qualität, cooles Aussehen, Komfort, Sportlichkeit, Leistung und was noch alles betrifft. Der KTM LC4 690 Super Moto, nur einmal als Beispiel, ist ein Leichtgewicht mit gerade mal 153 kg, bringt aber eine Leistung von 63 PS auf die Räder und ist damit einer der schnellsten Einzylinder überhaupt. Da kann ich nur sagen: Leute, hin zu KTM und “on the road again”! [...mehr]
Ein Vergleich zwischen Kawasaki Ninja ZX-10R und Honda CBR 1000 RR ist nicht einfach! Beide sind sie der Porsche GT 3 der beiden Hersteller und beide spielen technisch auf hohem Niveau.
Auch sind gebotenen Eckdaten, die Leistung als auch deren Handhabbarkeit nahezu identisch - für den Normalsterblichen natürlich, denn diese Monster auszureizen sollte den Profis überlassen werden. [...mehr]
Die Yamaha YZF-R6 ist eine Supersport-Maschine aus Japan, die erstmals 1999 auf den Markt kam. Optisch orientierte sich Yamaha beim Bau an der kurz zuvor erschienenen R1. Die neue R6 kam Anfang des Jahres 2008 auf den Markt und unterscheidet sich in einigen Details von der 2006er Version.
Die Leistung hat sich von 127 auf 129 PS im Vergleich zum direkten Vorgängermodell verbessert, allerdings beträgt das Trockengewicht mit 5 Kilogramm mehr nun circa 166 kg. er Motor der R6 wurde komplett überarbeitet und mit variablen Ansaugtrichtern ausgestattet, sodass vor allem der bisherige Schwachpunkt, der geringe Drehmoment in niedrigeren Drehzahl-Gefilden, ausgemerzt werden könnte. [...mehr]
Man mag denken, dass man kaum noch etwas über die R 1200 GS von BMW sagen kann. Wer einmal auf der Maschine gesessen hat und das ganz eigene Gefühl „erfahren“ hat, der weiß allerdings, dass die wirklich interessanten Geschichten erst da losgehen, wo andere mit ihrer Maschine bereits umkehren. [...mehr]
Fahrfertig bei unter 200 Kilogramm und die 178 Pferde produzieren 113,8 Newtonmeter Drehmoment aus den 1000ccm! Das sind die brachialen Fakten der Honda CBR 1000 Fireblade. Doch dabei sieht sie gar nicht so brutal aus wie die eben genannten Daten dies vermuten lassen.
Der seitlich ins Heck verpflanzte Endtopf, die auffallend tiefe Schnauze, die filigran wirkende Aluschwinge und die präzise ablesbaren Armaturen machen natürlich auch optisch einiges her. Die Bedienelemente befinden sich wie bei Honda gewohnt alle am richtigen Platz und der Kupplungs- und Bremshebel kann einfach und schnell eingestellt werden.
Ab geht es also auf die Autobahn und sofort wird man sich der tief angebrachten Lenkerstummel und des engen Kniewinkel bewusst - man sitzt hier eindeutig auf einem Renngefährt. Dann endlich fällt die Geschwindigkeitsbegrenzung, das Öl ist heiß, ich sitze fest im Sattel und dann lasse ich alle Pferdchen auf die Kette los.
Der Tunnelblick setzt ein, die präzise Geschwindigkeitsanzeige nähert sich rasend schnell der 250 km/h und der Schub nimmt scheinbar kein Ende. Ich nähere mich dem Finale, laut Werksangabe 296 km/h.Kurz davor lässt mich jedoch ein am fernen Horizont auftauchender holländischer Kleinbus aufschrecken, der in Bruchteilen von Sekunden immer größer wird. Die 320 mm Doppelscheibenbremse mit 4-Kolben Radial-Bremssätteln wird jedoch auch mit der Projektil Fireblade spielend fertig und beißt brachial zu.
Der Kleinbus zieht gemächlich auf die rechte Spur und erneut gebe ich Vollgas… [...mehr]
Die neue Kawasaki Ninja ZX-10R ist ein Motorrad, das mit unverfälschten Rennsport-Genen ausgestattet ist.
Die bisherige Ninja ZX-10R galt als ultimative Rennmaschine. Das wird sich nun ändern, denn mit der neuen Maschine wirkt eine noch gewaltigere Leistung. Die Verkleidung wurde aerodynamisch angepasst und ermöglicht so noch schneller Rundenzeiten. Das Bike ist speziell für sportliches Fahren ausgelegt.
Egal, ob man ein Bike sucht, das sportliches Fahren und schnelle Zwischensprints ermöglicht, oder ob man auf der Suche nach einem Rennstrecken-Motorrad in der Einliter-Klasse ist: Mit der Kawasaki Ninja ZX-10R liegt man in jedem Falle goldrichtig.
Die Mechaniker haben das fast Unmöglich möglich gemacht. So kommt die neue Ninja mit noch mehr Motorenpower daher. Ein riesiges Paket an Verbesserungen reduziert mechanische Verluste und ermöglicht das Einhalten der äußerst strengen Euro-3-Emissionsvorschriften. Das neue Modell überträgt maximal 184 PS an die Hinterräder, bei gerade einmal 175 kg Trockengewicht. Diese Leistungsdaten versprechen eine unglaubliche Performance.
Ein neuer speziell angefertigter Rahmen ermöglicht eine verbesserte Kurven-Performance und eine nochmals verbesserte Hinterrad-Traktion. So holt man mit der neuen Maschine auch das letzte Zehntel raus und lässt die Kontrahenten hinter sich.
Unabhängig von der optimierten Performance kommt die Kawasaki natürlich auch mit einer neuen Optik daher.
Sollten Sie auf der Suche nach einer Rennsport-Maschine mit unbändiger Kraft sein – hier ist das, was Sie wollen: Die Kawasaki Ninja ZX-10R. Die ultimative Ninja. [...mehr]
Der Winter steht vor der Tür, das eigene Motorrad ist eingewintert und schon gibt es die ersten Eindrücke für die neue Motorradsaison. Auf der “Mailänder Motorradmesse” zeigten die verschiedenen Motorradhersteller ihre neuen Produkte, mit denen sie im nächsten Jahr begeistern wollen.
Und eines ist sicher: Das nächste Jahr wird heiß.
Im nächsten Jahr wird es eine Flut neuer Motorräder geben, wie es bislang nur selten der Fall war. Allein BMW startet seine Modelloffensive mit fünf neuen Enduros. Angefangen von der 450ccm bis zur 1200er-Adventure. Damit will BMW sein Kerngeschäft absichern. Des Weiteren stellt BMW seine F800 GS vor, das Pendant zur Honda Africa-Twin. [...mehr]