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Autor: Valentino

Um die neue GSX 1250 FA  vorzustellen, nutze Suzuki das weltberühmte 24-Stunden Rennen Bol D’or in Frankreich. Die GSX 1250 FA verspricht eine der bedeutendsten Neuheiten von Suzuki für das Jahr 2010 zu werden.

Suzuki gibt bereits Modelle für 2010 bekannt, hält sich aber mit ausführlicheren Details zurück. Die Suzuki GSX 1250 FA ist ein neues Motorrad-Modell, das den sportlichen Fahrspaß der Bandit-Reihe mit Tourer-Ansprüchen vereinen soll.

suzuki-gsx-r750 ©flickr WorldWideMotorcycles

Suzuki GSX 1250 FA – verkleidete Bandit mit Tourer Absichten

Neben dem Dauerbrenner 1250er Bandit schickt Suzuki für das Jahr 2010 ein neues Modell ins Rennen: die GSX 1250 FA. Die Suzuki GSX 1250 FA ist eine vollverkleidete Bandit und verspricht    [...mehr]


Autor: Valentino

Die Yamaha XJ6 kletterte im März 2009 Platz zwei der Zulassungs-Hitliste der Mittelklasse-Bikes. Die Yamaha XJ6 schließt die lang Lücke eines preiswerten Mittelklasse-Allrounders im Yamaha-Programm und überzeugt durch als kompaktes und dynamisches Motorroad.

Mit der Yamaha XJ6 stellt Yamaha ein ansprechendes Nacked Bike und mit der XJ6 Diversion einen universellen Sporttourer vor. Mit der Yamaha XJ6 haben die Ingenieure ein modernes und stimmiges 600er-Vierzylinder Motorrad hergestellt, das durch leichtes Handling und ein attraktives Chassis-Design besticht.

Yamaha XJ6 – Nachfolger der XJ 600 N

Die XJ6 ist der lang ersehnte Nachfolger des beliebten Allrounder XJ 600 N. Auf den FZ6 Aggregat basierend, ist die XJ6 mit einer höheren Verdichtung, schlankeren Einlasskanälen und passenden Nockenprofilen auf mehr Drehmoment im unteren und mittleren Drehzahlbereich getrimmt. Als Basis dient der bekannte Fazer Motor mit 78 PS und flüssigkeitsgekühlten Reihenvierzylinder mit 16 Ventilen.

Überarbeitet wurde vor allem der Zylinderkopf, der nun für eine höhere Verdichtung sorgt. Der ebenfalls überarbeitet Schaltmechanismus garantiert einen leichten Gangwechsel und macht die Yamaha XJ6 auch für Fahranfänger interessant.

Dynamischer Allrounder mit ansprechenden Design

Mit dem langen Vorbau und der kurzen, kompakten Statur der Yamaha XJ6 wurde das Entwicklungsziel einer leichten Fahrbarkeit und des spielerischen Umgangs erreicht. Die lineare, drehmomentstarke Leistungsentfaltung und die Zentralisierung des Schwerpunktes durch zentral angebracht Schalldämpfer unter dem Motor, ein filigranes Heck und eine niedrige Sitzposition sorgen für ein sicheres Fahrgefühl und jede Menge Fahrspaß.

Auf Wunsch wird die Yamaha XJ6 mit ABS ausgestattet und kann mit einer Menge anderen Extras, wie Hauptständer, Koffer, Topcase oder Tankrucksack versehen werden, und die Lenkerposition ist individuell einstellbar, was die Tourentauglichkeit des Allrounders hervorhebt.    [...mehr]


Autor: Valentino

Ducati’s Streetfighter S ist nichts für übermütige Neulinge. Zupft man einmal unvorsichtig am Gashahn dieses Kraftpaketes kann die enorme Kraftentfaltung das Hinterrad schnell ins Schleudern bringen. Die Ducati Streetfighter S ist ein brachiales Naked Bike und nichts für Motorradfahrer, die Gemütlichkeit bevorzugen.

Als Ergebnis der radikalen Weiterentwicklung der Monster-Modelle stellt Ducati die Streetfighter S vor. In kürzester Zeit auf 240 km/h über die Zielgerade zu gehen, ist mit der bekannten V2-Vehemenz kein Problem. Die nicht gerade anspruchslos zu steuernde Streetfighter entwickelt auf der Suche nach dem richtigen Brems- und Einlenkpunkten ein Eigenleben, das jedem Fahrer deutlich macht, dass dieses Naked-Bike auf Speed ausgelegt ist.

ducati-streetfighter ©flickr / elenchos seattle

Streetfighter S von Ducati - Highspeed auf dem Asphalt

155 PS zerren am Hinterrad und der böse Blick der LED-Schweinwerfer machen diesem Powerpaket alle Ehre. 170 Kilogramm bei 9500 Umdrehungen je Minute des wassergekühlten Zweizylinders    [...mehr]


Autor: Valentino

Die FZ1 Faser ABS von Yamaha aus der Modellreihe 2007 hat einen flüssigkeitsgekühlten 4-Zylinder-4 Takt DOHC Reihenmotor mit 998ccm Hubraum und 150 PS. Die PS- Zahl stimmt, leichtes Gewicht von 224 kg und ansprechende Federelemente lassen die FZ1-Variante dennoch nicht an der Aprilia Tuono oder der Triumph Speed Triple vorbeiziehen.

Die Nachfolgerin der FZ1 vom Typ Supersportler von Yamaha in kommt in neuen, ansprechenden Farben (rot-schwarz)  daher mit. An der Technik hat sich aber nichts geändert.

yamaha-fz1 ©flickr / leojmelsrub

FZ 1 Faser Supersportler von Yamaha

Die Auspuffanlage ist eine 4- in -2- in -1 Konstruktion mit extrakurzen Schalldämpfern. Der Hauptrahmen und die Schwinge sind aus Aluminium Druckguss. Der Tachometer sieht ein wenig langweilig aus, aber dafür kann man beim analogen Drehzahlmesser die Hintergrundbeleuchtung einstellen. Serienmäßig sind Wegfahrsperre und ABS mit dabei. Ein Plus ist das bessere Licht der katzenäugigen Scheinwerfer.

Der 4-Zylinder zündet erst bei über 7000 Touren so richtig, vorher kommt zu wenig und ein lockerer Landstraßenspaß wie mit der Triumph Speed Triple ist nicht drin. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 252 km/h und einen Preis von 10.859 Euro geht das Preis-Leistungs-Verhältnis in Ordnung.

FZ 1 Faser ABS von Yamaha - straßentauglich und handlich

Beim Testfahren entpuppt sich die FZ 1 Faser von Yamaha zwar als höchst straßentauglich und mit einem handlichen Fahrwerk, aber, wenn man dann doch mal ein bisschen mehr am Gashebel zieht, hat die FZ 1 Faser beim harten Beschleunigen aus Kurven heraus die Tendenz zum Lenkerschlagen. Dank dem Superbikelenker überzeugt dennoch die Handlichkeit der  FZ 1 Faser. Die Maschine geht super in die Kurven und lässt sich gut von links nach rechts legen. Das Fahrwerk schluckt auch größere Unebenheiten und Schlaglöcher.

Sitzhaltung und Komfort der FZ 1 Faser von Yamaha

Die schlanke Halbschale gibt eher kleineren Fahrern Vorteile auf langen Autobahnstrecken, größer Gewachsene haben Problemen mit Turbulenzen, die ihnen den Kopf schütteln, dennoch ist die Sitzhaltung komfortabel. Durch die beinschonend montierten Fußrasten und dem kniefreundlichen Tank fühlt man sich sofort wohl und die Sitzhaltung ist eher relaxt als supersportlich.

Als Sahnehäuptchen bietet Yamaha eine Limited Edition des FZ 1 ABS Modell 2008 inklusive eines Body-Kits an. Der Body-Kit ist in 2 Farbvarianten erhältlich und orientiert sich am Design klassischer Yamaha-Rennmotorräder.    [...mehr]


Autor: Valentino

Paul Teutul und seine Crew sind für fette Motoren und leistungsstarke Bikes mit hochwertigen Extras und Lackierungen bekannt. Jetzt machten die Jungs auf Grün und entwickelten in Zusammenarbeit mit der deutschen Firma Siemens den „Siemens Smart Chopper“.

Für die Zusammenarbeit mit Siemens verzichtete Teutul auf seine Vorliebe für lautstarke V2-Motoren, die einen ganz speziellen Sound produzieren und baute sein erstes Costum-Bike, das nicht von einem Verbrennungsmotor angetrieben wird.

teutul-occ-bike ©flickr / Army.mil

Orange County Choppers bauen Elektro-Motorrad

Die Bastler-Biker der Orange County Choppers (OOC), bekannt aus der DMAX-Sendung „American Chopper“ bauten gemeinsam mit Siemens ein Elektromotorrad aus Recyclingstoffen, den Siemens Smart Chopper. Die Lackierung wurde auf umweltfreundlicher Wasserbasis angefertigt.

Siemens wolle mit diesem besonderen Einzelstück für mehr Umweltbewusstsein werben und deutlich machen, dass Siemens mit voll Dampf an grünen Technologien und rund um das Thema Energieeffizienz arbeite. Dafür stehe der “Smart Chopper”.

Leistung des Elektromotors der “Siemens Smart Chopper”

Rund 27 PS soll der Elektromotor freisetzen und die Maschine 160 km/h schnell werden. Ein Akku darf natürlich an diesen grünen Motorrad nicht fehlen, 100 km mit einer Akkuladung soll das gute Stück fahren können, danach muss es wieder an die Steckdose. Etwa fünf Stunden brauch das Akku an einer 110-Volt-Steckdose um auf zuladen.

Demnächst gehen die Orange County Choppers mit der Siemens Smart Chopper auf Tour. Auf diversen Events, Shows, Konferenzen und Messen soll das grüne Motorrad ausgestellt werden und so auf die rasanten Fortschritte in der Elektro-und Batterietechnik aufmerksam machen.

Verrkauf des Elektro-Motorrades “Siemens Smart Chopper”

2010 soll der E-Chopper für mindestens 1 Million US-Dollar zugunsten einer Umweltstiftung versteigert werden. In den gängigen Preisklassen der OCC-Bikes kann man gut und gerne schon mal 70.000 bis 150.000 US-Dollar hinlegen. Ein Preis für den Smart-Chopper wurde nicht genannt, aber angesichts der verwendeten High-Tech-Materialien dürfte es ein vielfaches der „normalen“ OCC-Bikes kosten. Ob der „Smart Chopper“ eines Tages in Serie geht, steht noch nicht fest.    [...mehr]


Autor: Valentino

Suzuki hat seine Motocross-Palette erneuert und ist mit der wettbewerbsfähigen Enduro RMX-450 Z am Start.
Abstammend von der erfolgreichen RM-Z 450, des ersten Motocross-Motorrads mit elektronischer Benzineinspritzung, erweist sich die Suzuki RMX-450 Z als ernst zu nehmendes Motorrad in der Enduroszene. Der starke, 449 ccm große, wassergekühlte Viertaktmotor ist wie der Aluminiumrahmen, das Showa-Fahrwerk und die Kunststoffteile eine Weiterentwicklung der RM-Z 450. Gekrönt wird der innovative Schlammcatcher von Elektrostarter, mulifunktionalem Infodisplay und Seitenständer. Die Enduro ist vorn auf Reifen im Format 80/100 - 21 und hinten 110/100-18 unterwegs, gestoppt wird mit Simplex-Scheiben, vorn 250 mm mit Zweikolbensattel und hinten 220mm mit einem Kolben.

Ausreichende Information auf der RMX-450 Z

Die kompakte Instrumentierung hält zwei Einstellungen bereit. Im Sportmodus vereinfacht sich das Display der Suziki und zeigt dem Fahrer den Kilometerzähler, die Durchschnittsgeschwindigkeit und eine Reifendurchmesser-Korrektur. Dieser „Diameter-Calculator“ ermöglicht trotz unterschiedlicher Reifendimensionen eine korrekte Geschwindigkeitsanzeige. In der Standardeinstellung informiert die RMX-450 Z über momentane Geschwindigkeit, Zeit und Bordspannung. Komplettiert wird das Infotainment mit zwei Tageskilometerzählern und der obligatorischen Reserveleuchte, die des 6,1-Liter-Tanks wegen öfter das Augenmerk des Piloten haben sollte.

Suzuki optimiert Motor

Für die RMX-450 Z hat Suzuki den Motor der RM-Z450 nur geringfügig verändert. Das im Bereich des Einlasses und der Nockenwelle modifizierte Triebwerk bringt nun mehr Drehmoment im unteren und mittleren Drehzahlbereich. Zu Absicherung des Leichtgewichts gegen Steinschläge dient ein neuer Motorschutz. Das Fünfganggetriebe wurde für den Einsatz im Gelände optimal abgestuft. Der vergrößerte Ausgleichsbehälter für Kühlflüssigkeit ermöglicht dem Einzylinder mit Vierventiltechnik beste Arbeitstemperaturen. Das Fahrwerk der RMX-450 Z stammt direkt aus der RM-Z 450 und verwendet die bekannten, voll einstellbaren Showa-Federelemente mit optimierten Federraten. Souveränität im Gelände besorgen die 47mm-Upside-down-Gabel sowie das separat in Low- und Highspeed-Dämpfung einstellbare hintere Federbein.

Einspritzung in der Suzuki RMX-450 Z

Suzuki entwickelte als erster Hersteller eine elektronische Benzineinspritzung für seine Offroad-Motorräder. Die Einspritz-Technologie führt zu höherer Effizienz, besserem Ansprechverhalten und vor allem niedrigeren Emissionen. Leichten Zugang und somit Wartung direkt auf der Strecke verspricht die geänderte Airbox. Außerdem ist sie besser vor Verschmutzung geschützt. Da der wenig feste Boden des typischen Enduro-Geläufs sich nicht mit dem Einsatz eines Kickstarters verträgt, ist die RMX-450 Z mit einem Elektrostarter ausgestattet. Zusammengehalten werden die erlesenen Kompomnenten durch den leichten Twin-Spar-Aluminiumrahmen. Die ersten RMX-450 Z werden voraussichtlich ab November bei den Händlern stehen. Die genaue Motorleistung steht wie der Listenpreis noch nicht fest.    [...mehr]


Autor: Valentino

Mit der Neuvorstellung der Honda VT 1300 CX will sich Honda ein Stück des wachsenden Cruisermarktes abschneiden. Dieser kann trotz des allgemein zurückgehender Verkäufe positive Zuwachsraten vermelden. Keine Angaben macht Honda hingegen zum Preis.

Hondas Custombike von der Stange

Während andere viel Geld für ihr Custombike bei Orange County Choppers oder West Coast Choppers lassen, bringt die Honda VT 1300 CX jede Menge cleanen Look frei Haus. Eine eher steile Teleskopgabel mit spezieller Lenkkopf-Geometrie macht den Anfang, das Heck in populärer Starrrahmenoptik das Ende. Damit niemand auf der flach positionierten Sitzbank Schmerz im Steiß erleiden muss, ist das Hinterrad durch ein nicht sichtbares Mono-Federbein mit hydraulischem Einstellknopf schwingend gelagert. Mehr geht kaum. Der tropfenförmige Tank fasst ordentliche 12,8 l. Insgesamt befindet sich das Bike aber im Niemandsland zwischen Cruiser und Chopper: Für einen Cruiser ist der Rahmen zu chopperhaft , für einen Chopper fehlt es an Kompromisslosigkeit.

Chrom im Überfluss bei der  VT 1300 CX

Was zunächst an Autos der 50er Jahre erinnert, ist bei Hondas Cruiser Realität des Jahres 2009. Bis auf Rahmen, Kühler und Motor ist so ziemlich alles mit dem spiegelnden Metall überzogen: Ventildeckel, Gabel, Spiegel, Scheinwerfer, diverse Abdeckungen im Antriebsbereich, Pedale, Auspuffanlage.Die katalytisch entgifteten Emissionen verpuffen durch die beiden verchromten, rechtsseitig montierten Schalldämpfer. Die eher belanglose Ausformung letzterer wird den Tuner mit Arbeit erfreuen. Vielleicht ändert er dann auch die zu dem Retrobike unpassenden Felgen und findet noch ein paar Teile zum Verchromen.

Entspannter Ritt auf der Kanonenkugel

Nach so viel Blingbling und Komfort könnten Stimmen laut werden, die VT 1300 CX sei ein Chopper für Weichlinge. Dass dem nicht so ist, beweist der wassergekühlte Honda Motor mit satten 1312 Kubik. Die eher geringe Literleistung des 58 PS-V2 bei 4250 Touren ist nebensächlich, das deftige Drehmoment von 107 Nm bei 2250 Umdrehungen nicht. Damit sollte es sich mehr als angenehm fahren lassen, wozu auch der 1805 mm lange Radstand in Verbindung mit der Sitzhöhe von 68 cm beiträgt. Sicherheitshalber verbaut Honda ein Integral-ABS-Bremssystem, was zwar wieder als Heulsusentum abgetan werden mag, andererseits vielleicht einige Kreuze weniger am Straßenrand bedeutet.    [...mehr]


Autor: Valentino

Warum einen Motor kreischend in fünfstellige Drehzahlen jagen, wenn doppelter Hubraum zum gleichen Ergebnis führt? Triumph schlägt mit der 1600er Thunderbird diesen entspannen Weg des Cruisens ein.

Cruiser Thunderbird soll Harley-Davidson bedrängen

Ähnlich der vierrädrigen Ikone von Ford soll die Thunderbird zum Cruisen genutzt werden. Für dieses Segment hatte Triumph zwischen der brachialen Rocket III und der erhebliche kleineren Speedmaster eine Lücke zu schließen. Zudem baut Triumph Motorcycles auf den weiten amerikanischen Markt für großvolumige Cruiser. Die Thunderbird soll hier den übermächtiegn Harleys Anteile abnehmen, auch durch den rund 6000 Euro günstigeren Preis, verglichen mit einer V-Rod Muscle. Für die Triumph spricht die großzügige Austattung: Tacho mit integriertem Drehzahlmesser auf dem Tank und LCD-Anzeige für Gesamtkilometer. Weiters informiert die Thunderbird über Kraftstoffstand, Restreichweite und Uhrzeit. Per Fernbedienung am Lenker können Uhrzeit, Trip 1, Trip 2, Gesamtkilometer, Kraftstoffstand sowie Restreichweite abgerufen werden.

Die Thunderbird entpuppt sich als weiteres Triumph-Dickschiff

Wilder Kurvenhatz steht das hohe Gewicht des mit vollem Tank 339 kg schweren Bikes entgegen. Ein Stahlrohr-Doppelschleifenrahmen mit Stahlrohr-Zweiarmschwinge bildet die Basis der Thunderbird, die 47 mm Showa-Telegabel mit 120 mm Federweg und die Showa Stereo-Federbeine mit fünffach verstellbarer Federbasis und 95 mm Federweg sorgen für ein gutmütiges Fahrverhalten. Zur weiteren Präzision tragen der Lenkkopfwinkel von32º mit 151,3 mm Nachlauf und der Vorderreifen der größe 120/70 R19 bei. Zwei Scheibenbremsen von 310 mm und Nissin Vierkolben-Festsättelhalätern die Fuhre vorn im Zaum, achtern unterstützt eine 310er Scheibe mit Brembo Doppelkolben-Schwimmsattel die Verzögerung.

Triumph baut auf Paralleltwin

Der britische Motorradhersteller befeuert seinen neuen großen Cruiser mit satten 1600 Kubik. Da schlenzen 85 PS bei 4850 UpM und brutale 146 Nm bei 2750 UpM lässig aus dem Achtventiler. Das reicht, um mit dem 200/50 R17 Hinterreifen von Metzeler auf einer Leichtmetallgussfelge im Format 17 x 6.00 jedenorts schwarze Reviermarkierungen einzubrennen. Primär wird die Motorkraft der Triumph über ein Zahnrad übertragen, sekundär übernimmt ein Zahnriemen. Die Gangwechsel der Thunderbird geschehen über ein Sechsganggtriebe mit Mehrscheibenkupplung im Ölbad. Die sequentielle Multipoint-Einspritzung mit progressiver Drosselklappenbetätigung kann sich aus dem 22 l-Tank reichlich bedienen. Die dank G-Kat gereinigten Abgase entschwinden über den Edelstahldoppelauspuff mit zwei hochgelegten Dämpfern.

Ab 2010 soll die Thunderbird für etwa 13.700 Euro bei Triumphhändler stehen.    [...mehr]


Autor: Valentino

Tendenziell ist die Motorradszene von Traditionalisten geprägt: Sobald größere Neuerungen wie Wasserkühlung, ABS oder Turboaufladung auf den Markt kommen, geht das Schulterzucken los. Manche Innovation hat sich mit der Zeit etablieren können, andere erwiesen sich als offensichtlich ungewünscht. Auch alternative Kraftübertragungen erfahren diese vornehme Zurückhaltung. Allenfalls wird toleriert, dass die manuelle Gangwahl mit Kupplung entweder am Lenker oder mittels Schalthebel stattfindet.

Aprilia reanimiert stufenlose Automatik

Das, was sonst typischerweise Rollern oder Autos vorbehalten blieb, stellte Aprilia nun 2008 im Concept Bike Mana X vor. Ein für Zweiräder dieser Klasse revolutionäres Multitronicgetriebe (entweder sequentielle Hand-/Fußschaltung oder Voll-Automatik) leitet die Kraft des V2 von 850 ccm Volumen weiter. Im sequentiellen Modus gaukelt die Übertragung die Schaltstufen nur vor, das Prinzip des Stufenlosen CVT-Getriebes gleicht denen von DAF bzw. Volvo und Audi. Mit der Mana X will Aprilia nach dem Scheitern der völlig glücklosen Mana 850 (weniger als 300 verkauft) mit gleichem Antriebskonzept wieder frischen Wind in die Thematik der Schaltabstinenz bringen.

Naked, Dirt, Cruiser, Flat, Rod – Aprilianer Melange

Unklar bleibt die Kategorisierung der Mana X. Alle oben genannten Stilrichtungen finden sich in irgendeiner Weise an diesem Crossover wieder, der unverkleidete Rohrramen gewährt den Blick aufs Innenleben, die verstrebte Heckschwinge scheint im Guss oder superber Schweißarbeit entstanden zu sein. Hinzu kommen eine niedrige, kurze Sitzbank und das abgehackte Heck. Die Scheinwerfer leuchten zurückgesetzt zwischen den Gabelrohren und erinnern an den aus der Auto-Kustomszene bekannten Kniff des ‘Frenching’. Um auf das Feuer der Mana X hinzuweisen, spendierte Aprilia dem Concept Bike noch eine saubere Wicklung Thermoband um die Krümmer. Die sorgen für Kopfdrehen: der Zylinder vorn emittiert tatsächlich am vorderen Ende des Topfes durch ein kleines Kreuz, der hintere Topf konventionell in Fahrtrichtung heckwärts. Serienfertigung vorausgesetzt, werden hier Änderungen nötig.

Aprilias Eyecatcher – Reaktionen der Bikergemeinde

Die Meinung in einschlägigen Foren über Bikes mit Automatikschaltung geht überwiegend in diese Richtung: Tauglich für sei derartiges für alte Säcke und Neueinsteiger. Auch auf die Unfallgefahr dieser Gruppe wurde hingewiesen. Tragbar sei die Automatik maximal in Tourenbikes. Damit trifft diese unverblümte Abneigung tatsächlich einen Teil der beabsichtigten Kundschaft, die sich nach Vorstellungen von Aprilia aus Frauen, Motorradanfängern, Wiedereinsteigern, urbanen Biker und Genussfahrern rekrutieren soll. Andererseits, und das dürfte den italienischen Hersteller glücklicher stimmen, hatte traf die wilde Optik mit den Straßenenduropneus den Geschmack des Publikums vollkommen. Fordern wir alternativ eine reine Handschaltung?

Mehr Informationen zu Mana X gibt es hier

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Autor: Valentino

Erst im letzten Jahr gegründet wurde Mac Motorcycles von Ellis Pitt. Gemeinsam mit den beiden Designern Mark Wells und Ian Wride von Xenophya Design entwickelte Pitt vier Bikes, die nach einem gemeinsamen Prinzip gestaltet wurden und sich teilweise die gleichen Bauteile teilen sollen.

Am Anfang war die Idee, ein Motorrad zu bauen, das – anders als die Mehrzahl der heute produzierten schweren voll- oder teilverkleideten Hightech-Maschinen mit allem möglichen Firlefanz – die Vorzüge einer ehrlichen Arbeiterin mit dem leichten Handling einer modernen Allroundmaschine zu kombinieren.



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