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Autor: Valentino

Die Vespa 300 GTS Super ist die große Schwester der GTS 250… eigentlich unterscheidet sie vom Vorgängermodell nur ein um 34 Kubikzentimeter größerer Hubraum und ein um 2 Newtonmeter erhöhtes Drehmoment.

Der 278 Kubikzentimeter Einzylinder-Viertaktmotor, der 22 PS und 22 Nm mitbringt, ist also zumindest auf dem Datenblatt nicht wirklich stärker als die Power der 250 GTS.

Trotzdem machen sich die Unterschiede bemerkbar. Ist schon erstaunlich, was in der Roller-Klasse so ein paar Kubikzentimeter und etwas mehr Drehmoment alles ausmachen. Die Vespa 300 zieht vom Start weg unglaublich schnell an und überholt im Stadtverkehr damit locker die PKW-Konkurrenz.

Natürlich ist sie kein Supersportler, sondern eben immer noch eine Vespa - auf Landstraßen macht sich das vor allem in der Linkskurve bemerkbar. Der Ständer schleift leicht und der Fahrtwind ist dank ungenügender Roller-Abdeckung bei 118 km/h eher anstrengend. Motiviert zum Ducken.

Der Verbrauch geht in Ordnung. Knapp 4 Liter Super auf 100 Kilometer bei zehn Liter Tankvolumen gewinnt keine Energiespar-Rekorde, aber es ist eben eine Vespa und kein PKW.

Die Frage bleibt - wozu braucht der Mensch eine so schnelle Vespa, wenn er sie sowieso vor allem im Straßenverkehr benutzt? Wer bereit ist, für den Kick(start) an der Ampel 4.900 Euro hinzulegen, der wird sich sicherlich über die 300 GTS Version der Vespa freuen.    [...mehr]


Autor: Valentino

Honda Innova 125 S © wikipedia / Khaosaming

Die Innova ist der Nachfolger des Honda Cub - ein überaus erfolgreiches Honda-Fahrzeug, das sich bis heute ungefähr 60 Millionen Mal verkauft hat. Der Cub und die Innova haben aber nur noch ein ähnliches Design und eine ähnliche Zielgruppe gemein - ansonsten greift Hondas neues Modell mit durchaus zeitgemäßen Werten an.

Das leichte Rad mit 125 ccm Hubraum bringt 9 PS - das klingt mickrig, reicht aber für ein Rad dieser Größe aus, um kraftvoll zu beschleunigen. Der City-Roller besitzt außerdem 17-Zoll-Räder und wiegt nur 105 Kilogramm.    [...mehr]


Autor: Valentino

Yamaha Giggle 50 flickr ©worldwideMotorcycles

Schon beim ersten Hinsehen ist der Yamaha Giggle 50 ein absoluter Hingucker, denn statt den momentanen Trends zu folgen, hat man den Giggle 50 im Retro-Look verkleidet und ihm ein ansprechendes Äußeres verpasst. Wirklich faszinierend, was Yamaha für einen Einstiegspreis von 2.395 Euro alles auf die Beine gestellt hat.

Die etwas ungewohnte Optik im Retro-Look wirkt irgendwie erfrischend zwischen all dem Einheitsdesign auf Deutschlands Straßen. Die große runde Frontleuchte hat man zuletzt bei den Klassikern der 70er Jahre bewundern können. Zudem die etwas klobig wirkenden 10-Zoll-Reifen und die lang auslaufende Sitzbank, die einen sagenhaften Stauraum von 40 Litern verbirgt. Dieser Old-School-Scooter ist dazu geboren, die Herzen der Rollerfans zu erobern. Der Sitzkomfort sowie die leichte Handhabung werden ihren Teil dazu beitragen.    [...mehr]


Autor: Valentino

Hatten wir zuletzt einen wahren Power-Roller vorgestellt, möchte wir heute mit dem Kymco People S125 den perfekten Alltagsroller näher beleuchten. Dieser ist fast das Spiegelbild zum Yamaha TMax, denn mit den bescheidenen zehn PS ist man höchsten an einer Ampel für wenige Meter vorn, danach muss sich der Kleine ganz schön quälen.

In der Stadt trumpft der Kymco S125 richtig auf, denn mit seinen 92km/h Höchstgeschwindigkeit ist er ausschließlich für das Fahren in der City konzipiert. Leichtfüßig, mit seinen 128 Kilogramm und einem Verbrauch von gerade einmal 3,8 Litern auf 100 Kilometern bahnt sich der schnittige Roller seinen Weg, auch dort, wo Autos minutenlang warten müssen. Der luftgekühlte Einzylinder-Viertaktmotor ist mit einem Hubraum von 125 Kubikzentimetern das Herzstück des People S125. In der Stadt vollkommen ausreichend in seiner Leistungsfähigkeit, kommt er auf Überlandfahrten ordentlich in Schwitzen.    [...mehr]


Autor: Valentino

Die 160 km/h schafft Yamaha TMax 500 fast spielend und ohne Probleme, wer das Modell aber nicht kennt, würde an dieser Stelle wohl kaum einen Roller vermuteten. Yamaha ist es jedenfalls eindrucksvoll gelungen ihr Vorzeigemodell noch einmal zu verbessern und neue Maßstäbe zu setzen, an denen sich so manche 125er den Zahn ausbeißen wird.

Gerade in Sachen Komfort und Aussehen hat der Yamaha TMax 500 gegenüber den 125er Maschinen einen klaren Vorteil. Die schräg aufsteigende Frontscheibe und der bequeme Sitz, der sogar mit einer kleinen Lehne versehen wurde, sorgen für ein angenehmes Cruisen auf dem Roller. Dank der hochwertigen Verarbeitung klappert und scheppert nichts, es herrscht fast gespenstische Ruhe, lediglich der Fahrtwind saust dem Fahrer um die Ohren. Das langgezogene Gestell sowie der sportliche Doppelscheinwerfer verleihen dem Roller die notwendige Dynamik, die auch hält, was sie verspricht.

Mit 44 PS und 499 Kubikzentimetern geht der Yamaha TMax 500 dann schließlich auf die Reise. Zugegeben, die eingangs erwähnten 160 km/h liegen recht nah an der Höchstgeschwindigkeit, jedoch müssen einige Biker doch mal in den Rückspiegel schauen, wenn der kleine Flitzer angeschossen kommt. Ein Problem des TMax ist sein relativ hoher Spritverbrauch, so muss man schon fünf bis sechs Liter auf 100 Kilometer einplanen. Zwar hat man den Tank um einen ganzen Liter erweitern, was aber angesichts des Verbrauches kaum ins Gewicht fällt.

Die etwas über 9.000 Euro, die man für den Yamaha TMax 500 ABS hinblättern muss, sind eine sehr gute Investition, überzeugt er doch durch Eleganz, Sportlichkeit und Bequemlichkeit – also richtiges 2rad-Feeling.    [...mehr]


Autor: Valentino

Wer sich schon immer nicht entscheiden konnte, ob ein Roller und ein Motorrad das Richtige für einen ist, der findet in der Honda DN-01 die perfekte Mischung. Erstmals auf der Tokio Motor Show als Studie konzipiert und vorgestellt, kommt die neue Honda nun in diesem Jahr auf den Markt.

Beim Betrachten der Honda DN-01 fällt sofort die langgezogene und flache Silhouette ins Auge, die durch die rollerähnliche tiefe Sitzbank einen ganz eigenen Charakter erhält. Aber schon die dynamische Bereifung und das gelungene Design verscheuchen sofort den Gedanken an einen Motorroller. Irgendwie fühlt man sich beim Sitzen eher an die Position auf einer Cruiser-Harley erinnert, aber auch nur anflugsweise.

Bei der Motorisierung der Honda DN-01 haben die Konstrukteure wohl kaum an einen Roller gedacht, denn mit ihren stattlichen 61 PS bei 7.500 U/min ist ausreichend Leistung vorhanden, um das Geschoss innerhalb kürzester Zeit auf 170 Km/h Spitze zu beschleunigen. Die Power hierfür liefert ein V2-Viertaktmotor mit 680 Kubikzentimetern, der keine Wünsche offen lässt. Beim Getriebe hingegen ist man zur alten Rollertradition übergegangen und hat für den DN-01 eine hydromechanische Automatik entworfen, die einerseits im ökonomischen Sportmodus oder andererseits im Sportprogramm gefahren werden kann.

Fast am gesamten Motorrad lässt sich die Mischung aus Roller und Motorrad erkennen, sowohl im Design als auch beim Antrieb und man kommt nicht umhin, diese als momentan perfekt zu bezeichnen. Einzigartiger Fahrspaß, der aber 12.000 Euro Neupreis kostet.    [...mehr]


Autor: Valentino

Für einen Motorroller ist er ziemlich groß, laut und schnell: Der Gilera Runner 50 ist kein Gefährt, mit dem man sich verstecken kann, sondern eher etwas für den selbstbewusst durch die Innenstadt bretternden Menschen.

Die Verarbeitung der Teile ist durchgehend gut. Das Handling des Rollers ist auch für Anfänger geeignet und der Gilera Runner 50 ist ein Motorroller, der nicht so einfach kaputt geht. Die robuste Bauweise des italienischen Fahrzeugs trägt damit sicherlich auch zu seiner Beliebtheit bei Roller- Fans bei, sowohl Einsteiger wie Fortgeschrittene lieben die Verlässlichkeit des Rollers. Durch dessen Größe lässt er sich auch relativ einfach modifizieren.

Also alles paletti beim Runner aus Italien? Nicht ganz: Es gibt einen Punkt, an dem sich seit der Markteinführung die Geister scheiden. Das Design. Für die einen ist es mit seinen irgendwie an eine Mischung aus Motocross und Motorrad erinnernden Aufbauten und abstehend gefederten Reifen der Inbegriff des coolen City- Cruisers. Die andere Fraktion kann nur noch genervt abwinken, wenn mal wieder einer auf einem Runner daherkommt, nur weil man da ein bis fünf Zentimeter höher über dem Asphalt sitzt.

Ist Piaggos Motorroller eher ein veralteter Versuch gelangweilter Designer, schließlich gibt es mittlerweile viel gewagtere Versionen von Rollerdesign, oder bleibt der Runner 50 auch im Jahr 2008 die Referenz unter den klassischen Roller- Shillouetten?

Was auch immer man über sein Aussehen denkt – auffallen kann man mit dem Gilera auf jeden Fall, schnell genug für Action auf der Straße ist er auch.

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Autor: Valentino

Der Winter steht vor der Tür, das eigene Motorrad ist eingewintert und schon gibt es die ersten Eindrücke für die neue Motorradsaison. Auf der “Mailänder Motorradmesse” zeigten die verschiedenen Motorradhersteller ihre neuen Produkte, mit denen sie im nächsten Jahr begeistern wollen.

Und eines ist sicher: Das nächste Jahr wird heiß.

Im nächsten Jahr wird es eine Flut neuer Motorräder geben, wie es bislang nur selten der Fall war. Allein BMW startet seine Modelloffensive mit fünf neuen Enduros. Angefangen von der 450ccm bis zur 1200er-Adventure. Damit will BMW sein Kerngeschäft absichern. Des Weiteren stellt BMW seine F800 GS vor, das Pendant zur Honda Africa-Twin.    [...mehr]


Autor: Valentino

Der italienische Hersteller Piaggo baut den ersten Hybridantrieb für Motorräder bzw. für Motorroller.

Ein Hybridantrieb ist sicherlich keine Zauberei mehr, aber für Zweiräder total neu und noch einzigartig. Mit der Technik will Piaggo seine Verkaufszahlen erhöhen und sich auf dem Markt neu positionieren.

Allerdings sei gesagt, dass der Hybridmotor ein Prototyp ist und noch in der Enwicklungsphase steckt. Ledig handverlesene Journalisten, darunter auch Journalisten von der deutschen Zeitschrift “MOTORRAD”, durften die Motoren testen.    [...mehr]


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