Der Gilera Runner 50 – Ein Design, an dem sich die Geister scheiden

Autor: Valentino

Für einen Motorroller ist er ziemlich groß, laut und schnell: Der Gilera Runner 50 ist kein Gefährt, mit dem man sich verstecken kann, sondern eher etwas für den selbstbewusst durch die Innenstadt bretternden Menschen.

Die Verarbeitung der Teile ist durchgehend gut. Das Handling des Rollers ist auch für Anfänger geeignet und der Gilera Runner 50 ist ein Motorroller, der nicht so einfach kaputt geht. Die robuste Bauweise des italienischen Fahrzeugs trägt damit sicherlich auch zu seiner Beliebtheit bei Roller- Fans bei, sowohl Einsteiger wie Fortgeschrittene lieben die Verlässlichkeit des Rollers. Durch dessen Größe lässt er sich auch relativ einfach modifizieren.

Also alles paletti beim Runner aus Italien? Nicht ganz: Es gibt einen Punkt, an dem sich seit der Markteinführung die Geister scheiden. Das Design. Für die einen ist es mit seinen irgendwie an eine Mischung aus Motocross und Motorrad erinnernden Aufbauten und abstehend gefederten Reifen der Inbegriff des coolen City- Cruisers. Die andere Fraktion kann nur noch genervt abwinken, wenn mal wieder einer auf einem Runner daherkommt, nur weil man da ein bis fünf Zentimeter höher über dem Asphalt sitzt.

Ist Piaggos Motorroller eher ein veralteter Versuch gelangweilter Designer, schließlich gibt es mittlerweile viel gewagtere Versionen von Rollerdesign, oder bleibt der Runner 50 auch im Jahr 2008 die Referenz unter den klassischen Roller- Shillouetten?

Was auch immer man über sein Aussehen denkt – auffallen kann man mit dem Gilera auf jeden Fall, schnell genug für Action auf der Straße ist er auch.



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