Ducati Monster S4 - weckt die dunkle Seite in dir
Die Ducati Monster ist allseits genauso bekannt wie beliebt. Sie ist das perfekte Beispiel für den Reiz, den ein Nakedbike ausmacht. Ein Rahmen, ein Motor, zwei Räder und ein Lenker. Bis auf ein paar Kleinteile ist nach Meinung der Nakedbike-Fans nicht mehr nötig um Motorradfahren in seiner reinsten und damit schönsten Form zu erleben. Diese Einstellung würdigt die traditionelle Monster perfekt - wozu also eine neue Variante auf den Markt bringen? Was verbirgt sich so besonderes hinter dem kürzel “S4″? Es ist weniger ein Richtungswechsel als vielmehr ein Schritt in die Richtung, in die die Welt der Nakedbikes seit einigen jahre ohnehin schreitet - Fahrdynamik. Die Nakedbikes werden immer höher motorisiert um die Kombination aus angenehmer Sitzposition und sportlichem Fahrwerk immer stärker auszureizen. Hierfür ist die S4 das perfekte Beispiel. Bereits im Stand wirkt sie einfach intensiver, durchtrainierter als ihre Vorgänger. Das puristische Gitterrohr-Skelett, dass überall unverkleidet zu sehen ist. Die Carbon-Kotflügel und -abdeckungen tun ein Übriges.
Auf der Straße erwartet den Fahrer genau das, was er beim Anblick des Monsters erwartet hatte. Die S4 ist im Gegensatz zu den übrigen Monstern aggressiver und kraftvoller. 101Ps bei nur ca. 8.000 Umdrehungen pro Minute und eine Höchstgeschwindigkeit von 225km/h machen deutlich, dass sich so manch ein Supersportler-Pilot wundern könnte, was da auf einmal im Rückspiegel auftaucht. Und das liegt nicht nur daran, dass die S4 den Spurt von 0 auf 100 in gut drei Sekunden absolviert - eine Honda Fireblade ist hier beispielsweise nur unwesentlich schneller - sondern es liegt vor allem auch an der Leichtfüßigkeit mit der das 208kg schwere Monster durch die Kurven der Landstraße tänzelt.
Fazit: Wer Motorleistung und Fahrspaß sucht, jedoch nicht wie der sprichwörtliche Affe auf dem Schleifstein angeflogen kommen möchte, der sollte sich die Ducati Monster S4 einmal näher anschauen - es könnte sich lohnen.


