Ein gebrauchtes Motorrad kaufen
Ein gebrauchtes Motorrad zu kaufen kann sehr zeitaufwendig sein, da es viele Dinge zu beachten gibt und man um eine intensive Gebrauchtschau oftmals nicht herum kommt. Im Folgenden wollen wir einige Fakten zusammentragen, auf die es beim Kauf einer gebrauchten Maschine zu achten gilt.
Unter anderem sollte man hinterfragen, warum der Besitzer das Motorrad verkaufen möchte und welche Mängel die Maschine aufweist. Sollten die Antworten darauf nicht überzeugend geäußert werden, sollte man der Kaufangelegenheit eher skeptsich gegenüber treten.
Gebrauchtes Motorrad kaufen - Was ist zu beachten?
Bevor es an die Probefahrt geht, sollte zunächst überprüft werden, ob die Zulassungsbescheinigung die korrekte Fahrgestellnummer aufweist. Weiterhin müssen alle wichtigen Zubehörteile in der Zulassung eingetragen sein. Weiterhin empfiehlt es sich zu überprüfen, ob Inspektionsnachweise vorliegen. Darüber hinaus sollte ein Blick auf die Lenkkopflager geworfen werden.
Sämtliche Schalter und Hebel sowie der Lenker, Schalthebel, Fußrasten und -bremse sollten vor Antritt einer Probefahrt auf der neuen Triumph oder Yamaha auf etwaige Kratzer und Sturzspuren hin untersucht werden. Aber auch der Ölstand sollte genau unter die Lupe genommen werden und mögliche Defekte oder Auffälligkeiten der Dichtungen überprüft werden.
Gebrauchtes Motorrad - Prüfen der Bremsen und Ölanlage
Besonders wichtig ist das Kontrollieren der Bremsanlagen. Sollte der Gummi der Druckschläuche porös oder geknickt sein, muss dieser ausgetauscht werden. Zudem sollten die Bremsbeläge, der Füllstand der Bremsflüssigkeit und die Räder geprüft werden. Weiterhin sollten die Gabel, das Federbein, die Räder, Kette, Auspuff und die Elektrik einer genauen Betrachtung unterzogen werden.
Die Probefahrt
Beim Kauf eines gebrauchten Motorrades sollte natürlich eine Probefahrt nicht fehlen. Dazu sollte möglichst eine verkehrsfreie Strecke ausgewählt werden. Wichtig ist, dass der Motor sofort anspringt und dass keine mechanischen Geräusche zu vernehmen sind.
Ist der Motor warmgelaufen, können die Kupplung und das Getriebe einer Untersuchung unterzogen werden. So sollten die Gänge sich leicht und ohne auffällige Geräusche schalten lassen. Generell spielt dabei auch das Bauchgefühl eine große Rolle. Und es kann nie schaden, eine zweite Meinung einzuholen.
Vielleicht stellt der Verkäufer auch noch einen Autoanhänger für den Motorradtransport zur Verfügung.

