Mann fährt auf schwarzem Motorrad

Eine sehr wichtige und existenzielle Rolle spielt für Motorradfahrer im Ernstfall der Helm. Denn diese Schale schützt ihn gegebenenfalls vor schweren Verletzungen. Viele Biker sind beim Kauf eines Helmes regelrecht überfordert. Ob Harley Helm, Integralhelm, Chopper Helm, Klapphelm, Motorcross Helm oder Jethelm, es gibt eine Vielzahl an Helmen. Doch welche Art sich für die persönlichen Bedürfnisse eignet, gerade wenn man eine Harley Davidson fährt, klärt sich erst, wenn man sich die Vor- und Nachteile der verschiedenen Helmarten einmal genauer ansieht.

Das ECE-Siegel auf einem Motorradhelm

Auf der sicheren Seite fahren Biker mit einem Helm mit dem Aufkleber der ECE (Economic Comission of Europe). Dieses weiße Siegel mit einem schwarzen Kreis garantiert, dass die Mindestanforderungen in Bezug auf Sicherheit und Qualität gewährleistet sind. So müssen beispielsweise Helmschalen eine bestimmte Größe und Form haben und auch der Kinnriemenverschluss ist im Hinblick auf seine Mindestbelastbarkeit definiert. In den meisten Ländern werden die Helme mit solch einem Zeichen akzeptiert, in manchen sind diese sogar Pflicht. So muss in Italien ein ECE-normierter Helm im Straßenverkehr getragen werden. Ansonsten kann es sein, dass das Fahrzeug für bis zu einem Monat beschlagnahmt wird. Die Kosten für das Abschleppen und die Aufbewahrung des Motorrads trägt der Besitzer.

Der passende Helm

Es gibt verschiedene Helmarten, wobei der Biker trotz Kennzeichnung die Qual der Wahl hat. Ob Harley Helm, Integralhelm, Chopper Helm, Klapphelm, Motorcross Helm, Jethelm oder Endurohelm. Auch sogenannte Braincaps werden im Handel angeboten. Unabhängig davon welche Helmart der Fahrer wählt, ist auf die exakte Passform zu achten: Der Helm sollte nicht zu eng sitzen, aber auch keinesfalls rutschen.

Sicherheit und Passgenauigkeit

Festzuhalten ist, dass nur Helme mit ECE-Aufkleber wirkliche Sicherheit während der Fahrt garantieren. Da die verschiedenen Helmarten passgenau am Kopf anliegen sollten, muss der Helm mit besonderer Sorgfalt ausgewählt werden. Sollte sich einmal ein Kinnriemen nicht mehr schließen lassen oder sich Beschädigungen an der Außen- oder Innenseite des Helmes zeigen, muss ein Fachmann aufgesucht werden. Kleine Beschädigungen lassen sich meistens beheben. Da Helme jedoch mit regelmäßiger Benutzung verschleißen und ihre Schutzwirkung verlieren können, sollte ein Helm alle fünf bis sechs Jahre ausgetauscht werden.

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