Helme - was trägt man drüber?

Autor: chetter

Helme – was trägt man drüber

Was tragen Sie eigentlich für einen Helm? Integral-, Klapp- oder Stahlhelm? Polycarbonat, Carbon oder Marke Kochtopf? Eigentlich ist er das wichtigste Accessoire beim Zweiradfahren, dennoch wird viel zu wenig darüber gesprochen. Ein Helm ist meistens nur die optische Ergänzung zur Maschine und oder Kombi (falls solch eine überhaupt getragen wird) - doch wer nimmt sie genauer unter die Lupe?

1500 Gramm wiegt der durchschnittliche Integralhelm, das Gewicht kann aber je nach Modell um bis zu 500 Gramm +/- variieren. Da die Gewichtskräfte je nach Schwerpunkt des Helmes unterschiedliche Belastungen auf Hals und Wirbelsäule ausüben ist es extrem wichtig, beim Kauf den genauen Sitz zu überprüfen, da längere Touren sonst zur Qual werden. Das Gewicht ist eher zweitrangig, wichtiger ist der Schwerpunkt.

Hier ein kleiner Überblick über aktuelle Spitzenmodelle in Sicherheit und Design aus dem Premiumpreissegment, aber man hat auch nur einen Kopf oder?

Folgende Features sind zur Zeit in den Topmodellen verfügbar: SNC Schale durchdringunsgetestet (kein Durchschlag möglich), Dry Cool Innenfutter und Kinnriemen, Ventilationssysteme, Breathguard (Atemabweiser), belüftetes Kinn und Wangenpolster, Anti-Beschlag Arretierung, Visierwechsel ohne Werkzeug etc. Eine lange Liste, welche sich jedoch in den Spitzenmodellen von Arai, Nolan, Shoei und Co. serienmäßig findet. In diesem Preissegment (ab 499 €) sind die Helme jedoch mit allen möglichen Extras versehen. Nicht umsonst vertrauen die MotoGP Piloten Woche für Woche ihre Köpfe diesen Helmen an.

Im Endeffekt kauft das Auge natürlich mit, deshalb wird die Wahl auch meist nach Marke und Design getroffen. Dennoch kann man das Preissegment so wählen, dass der eigene Kopf bestmöglich geschützt ist!

Hier noch der aktuelle ADAC Test von 2008! Allzeit gute Fahrt!



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