Honda CBR 1000 Fireblade - Filigrane Urgewalt

Autor: Valentino

Honda CBR 1000 Fireblade

Fahrfertig bei unter 200 Kilogramm und die 178 Pferde produzieren 113,8 Newtonmeter Drehmoment aus den 1000ccm! Das sind die brachialen Fakten der Honda CBR 1000 Fireblade. Doch dabei sieht sie gar nicht so brutal aus wie die eben genannten Daten dies vermuten lassen.

Der seitlich ins Heck verpflanzte Endtopf, die auffallend tiefe Schnauze, die filigran wirkende Aluschwinge und die präzise ablesbaren Armaturen machen natürlich auch optisch einiges her. Die Bedienelemente befinden sich wie bei Honda gewohnt alle am richtigen Platz und der Kupplungs- und Bremshebel kann einfach und schnell eingestellt werden.

Ab geht es also auf die Autobahn und sofort wird man sich der tief angebrachten Lenkerstummel und des engen Kniewinkel bewusst - man sitzt hier eindeutig auf einem Renngefährt. Dann endlich fällt die Geschwindigkeitsbegrenzung, das Öl ist heiß, ich sitze fest im Sattel und dann lasse ich alle Pferdchen auf die Kette los.

Honda CBR 1000 FirebladeDer Tunnelblick setzt ein, die präzise Geschwindigkeitsanzeige nähert sich rasend schnell der 250 km/h und der Schub nimmt scheinbar kein Ende. Ich nähere mich dem Finale, laut Werksangabe 296 km/h.Kurz davor lässt mich jedoch ein am fernen Horizont auftauchender holländischer Kleinbus aufschrecken, der in Bruchteilen von Sekunden immer größer wird. Die 320 mm Doppelscheibenbremse mit 4-Kolben Radial-Bremssätteln wird jedoch auch mit der Projektil Fireblade spielend fertig und beißt brachial zu.

Der Kleinbus zieht gemächlich auf die rechte Spur und erneut gebe ich Vollgas…



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Fireblade 'r schreibt
am 6. Februar 2008 um 02:03 Uhr

Wenn das nicht ein sensationelles Design ist gepaart mit weit reichender endlosen Fort trieb beim Dreh am Hahn. Einfach klasse.

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