Honda Hornet 600 - Die Hornisse sticht wieder zu.
Einst war Honda mit der Hornet innovativer Wegbereiter in der Mittelklasse. In den letzten Jahren war es etwas still geworden um das Naked-Bike. Doch 2007 meldete sich Honda mit einer Kampfansage zurück. Die neue Hornet war die leistungsstärkste und leichteste ihrer Art. Und ab diesem Jahr ist die neueste Version erhältlich.
Die neue Hornet 600 steht in bester Tradition und ist immer noch ein Eyecatcher.
Diese Maschine versprüht Kraft und Agilität. Das Design ist so bestechend, dass man sich fragt: Wer war zuerst da, das Insekt, oder die Maschine? Es wäre nicht verwunderlich, wenn das giftige Biest nach dem Motorrad benannt wurde, und nicht umgekehrt.
Auch technisch kann die neue Hornet sich sehen lassen. Der Motor basiert auf dem Aggregat der CBR 600 RR aus dem Motorsport und bringt eine ganze Menge Performance mit: 600 cm³ Hubraum, 102 PS, eine Verdichtung von 12:01 und ein maximales Drehmoment von 64 Nm bei 10500 Umdrehungen die Minute. Das Aggregat ist ein flüssigkeitsgekühlter Vierzylinder mit geregeltem Katalysator.
Dazu gibt es eine 41 mm Upside-down HMAS-Teleskopgabel mit einstellbarem Monoshock-Dämpfer. Auf Wunsch ist die Hornet auch mit ABS und HISS-Diebstahlsicherung zu haben. Voll ausgerüstet bringt sie so 205 Kg (198 ohne ABS) auf die Wage, ein ganz ordentliches Gewicht für ein Naked-Bike der Mittelklasse.
Das ganze Paket bekommt man für 7.690 Euro (+ 700 Euro fürs ABS). Laut Honda wird es sie in 4 Farben geben, Pearl Acid Yellow, Pearl Siena Red, Pearl Nightstar Black und Pearl Cool White.
Die Hornet ist agil wie nie. Ideal ausbalanciert verliert sie auch in scharfen Kurven nicht die Spur. Die Leistung kommt linear und der Schub ist für eine 600er wirklich gewaltig aber dennoch immer kontrollierbar.
Doch selbst das ist unbedeutend, denn sobald man das erste mal am Gasgriff dreht, kann man dem Hornet-Feeling nicht mehr entkommen.


