Hyosung GT 650 iR Sport– sparsam, auffallend und nicht so richtig sportlich.
Schick! Schick! … kommt sie daher die GT 650 iR. Das neue Modell aus dem Hause Hyosung macht einen guten Eindruck auf den ersten Blick. Doch was sagt der zweite Blick?
Hyosung ist noch nicht sehr lange auf dem Markt, der koreanische Motorradhersteller ist erst seit dem Jahr 2000 hier anzutreffen. Die Auswahl der Mittelklasse – Räder ist überschaubar, aber der Preis von 6095 Euro kann sich durchaus blicken lassen und wenn man noch einen Hunni drauflegt, bekommt man das Modell in zwei Farben. Aber genug der Oberflächlichkeiten. Tief im Inneren der Maschine liegt ein Zweizylinder – Viertaktmotor mit 82 PS und das bei einem Hub von 647 Kubik. Das verspricht viel!
Doch mit einem Leergewicht 220 Kilogramm etwas sperrig. Das Lenken fällt etwas schwer und die Beschleunigung ist auch etwas gewöhnungsbedürftig. Man schaltet sich durch die sechs Gänge und man fragt sich, ob man die Spitzengeschwindigkeit von 219 km/h noch rechtzeitig erreicht. Doch auf der Autobahn läufts dann ganz gut, vor allem weil der Spritverbrauch mit 5,2 Litern Super bei dem 17 Liter Tank relativ gering ist.
Einen faden Nachgeschmack bietet noch der Tachoblick. Dieser ist etwas unpraktisch und unübersichltlich. Blinker ist zu klein und einige Knöpfe sind mit Handschuhen fast gar nicht zu bedienen. Und wenn dann noch gegen die Sonne fährt, muss die Geschwindigkeit eher nach Gefühl geschätzt werden, als am Tacho abzulesen.



