Kawasaki Versys - ein Bike für alle Fälle
Mit der Kawasaki Versys wollen die Japaner die Kluft zwischen Enduro, Touring und Naked Bike überbrücken – eine für alle also.

Die Kawasaki Versys ist seit 2006 auf dem Motorradmarkt und basiert größtenteils auf dem sportlichen Kawasaki Motorrad ER6. Der Name vom Funbike setzt sich aus „versatile“ und „system“ zusammen und spielt auf das breite Einsatzspektrum an. Hierzu weist der Lenkkopf einen Winkel von 25˚ mit 108 mm Nachlauf auf, die Federwege vorne und hinten betragen 150 bzw. 145 mm. Die Sitzhöhe der Versys 650 von 845 mm sorgt für eine auch an der Ampel bequeme Haltung, die Bodenfreiheit von 180 mm erlaubt auch Fahrten abseits spiegelglatten Asphalts.
Andere Kawasaki Motorräder sind konsequenter
Das am wenigsten kompromisslose aller Kawasaki Motorräder leistet sich antriebstechnisch jedoch keine Schwächen: der Kawasaki 650 Reihenzweier schickt 64 PS per Sechsganggetriebe an den 17 Zoll Motorradreifen mit 160 mm Breite. Das Drehmoment der Kawa beträgt in jedem Fall 61 Nm bei 6.800 Touren; auf Wunsch können aufpreispflichtig 30 PS eliminiert werden. Vorn fangen eine doppelte 300 mm-Scheibenbremse mit Doppelkolben-Schwimmsattel und hinten eine einzelne 220er Bremsscheibe die Fuhre wieder ein.
Kawasaki Versys kostet 7.995 Euro
Ob die Versys Kawasaki wie der glücklose Vorgänger KLE 500 in schlechter Erinnerung bleibt, entscheiden schließlich die Motorradfahrer durch Kauf oder Kür zum Ladenhüter. Das hübsch aus Aluminium zuasammengeschweißte und seitlich montierte Einzelfederbein mit 13-stufig einstellbarer Zugstufendämpfung und 7-stufig einstellbarer Federbasis sowie die 41-mm Upside-down-Teleskopgabel mit stufenlos einstellbarer Zugstufendämpfung und Federbasis sind an der Kawasaki Teile, die gefallen. Wer nach zufriedenstellender Probefahrt eine Kawasaki Versys kaufen möchte, bekommt das Bike für alle Fälle zum Preis von 7.995 Euro.

