Motorradfahrer in der Kurve

Der Motorrad-Rennsport ist breit gefächert. Vom Straßenrennsport über Cross und Trial im Gelände bis hin zum Bahnsport mit Speedway- Sand- und Grasbahnrennen. Wie bei allen anderen Sportarten gilt auch hier „Früh übt sich, wer ein Meister werden will“. Allerdings handelt es sich hier um eine Sportart, die nicht gerade zu den billigsten gehört. Ohne finanzielle Unterstützung ist das benötigte Kapital kaum aufzubringen.

Talente müssen gefördert werden

Wer offiziell den Motorrad-Rennsport betreibt, muss einem Dachverband, in Deutschland ist das der DMSB (Deutscher-Motor-Sport-Bund) angehören und sich eine Lizenz kaufen. Als Nachwuchsfahrer fängt man als Amateursportler an. Viele beweisen schnell, dass sie Talent und Ehrgeiz haben, um einmal als Profisportler Erfolg zu haben. Bis dahin ist es aber ein langer und beschwerlicher Weg, vor allem wenn das nötige Kapital fehlt. Empfehlenswert ist, einem Motorsportverein des ADAC, dem ADMV oder dem DMV anzugehören und die Lizenz als Mitglied dieser zu beantragen. Das wird billiger und diese fördern auch ihre talentierten Motorsportler. Leider ist das aber lange nicht ausreichend, um die komplette Ausrüstung, wie Motorrad/Motorräder, Kleidung, Helm, Werkzeug, Transportmittel usw. zu bezahlen. Finanzielle Unterstützung durch Sponsoren ist da unerlässlich. Auf www.awd-sponsoring.de finden Sie mehr zu diesem Thema.

Was können Sie selber unternehmen

Es liegt nah, zuallererst Partner vor Ort um Unterstützung zu bitten. Für die anschließende Sponsorenpflege, die Sie auf keinem Fall vernachlässigen sollten, eignen sich diese am besten. Entwickeln Sie eine Sponsorenmappe mit Fotos, in der sie sich vorstellen. Nennen Sie Ihre Erfolge, stellen Sie Ihr Team vor und überzeugen Sie mit den von Ihnen gestellten Zielen. Bleiben Sie dabei realistisch. Denn nicht erreichte Ziele können sich später negativ auf Ihren Förderer auswirken. Richten Sie eine eigene Homepage ein und pflegen Sie diese immer mit den aktuellen News. All das können Sie auch mit einem kleinen Film auf einer DVD zum Ausdruck bringen. Suchen Sie die Unternehmen wenn möglich persönlich auf. Das macht immer einen guten Eindruck.

Geben Sie nicht so schnell auf

Eins ist klar. Sponsoren zu finden, ist ein harter Kampf und nimmt viel Zeit in Anspruch. Sie werden oft Absagen bekommen. Aber nicht aufgeben. Wie im Sport gilt auch hier, wer nachlässt, verliert.

Bild: blackmate – Fotolia

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