Motorradstiefel – worauf man beim Kauf achten muss

Autor: Valentino

Motorradstiefel dienen nicht nur der Sicherheit, sondern verhindern nasse Füße und bieten einen besseren Halt. Die unteren Gliedmaßen sind laut einer ADAC-Studie mit 82 Prozent die am häufigsten verletzten Körperteile. Daher bedürfen gerade Zehen, Füße, Sprunggelenke und Schienbeine besonderen Schutz.

Um die Mindestanforderungen an einen Motorradstiefel zu erfüllen, sollten alle Motorradfahrer mindestens zwei Millimeter dicken, abriebfesten und schwer entfalmmbaren Lederstiefeln tragen.

motorrad-stiefel ©flickr / Around the World Journey | 2009-20xx - mhoey

Mindestanforderungen an Motorradstiefel

Was unterscheidet den normalen Stiefel vom Motorradstiefel? Ganz klar. Der Motorradstiefel ist speziell auf die Ansprüche des Motorradfahrens abgestimmt. Im Gegensatz zu herkömmlichen Stiefeln sind Knöchel und Wade bedeckt und im kompletten Zehenbereich verstärkt. Schienbeinschutz, eine stabile, rutschfeste Sohle mit einem Absatz für den festen Halt auf den Rasten gehören zum Standard eines guten Motorradstiefels.

Wer einen höheren Komfort möchte, wählt wasserdichte und atmungsaktive Modelle mit Reflektoren. Schleifer an den Seiten schützen die Schuhe vor schnellen Verschleiß, wenn der Stiefel in extremen Schräglagen die Straße berührt, Knöchel und Ferse sind mit spezieller Schalthebel-Verstärkung versehen.

Motorradstiefel für die Enduro- und Motocrossfahrer

Neben den klassischen Motorradstiefeln werden Modelle für Tourenfahrer und Enduro-/Motocrosspiloten angeboten. Das Angebot für Sportfahrer reicht vom Straßeneinsatz bis hin zum Hochsicherheitsschuh für die GP-Strecke. Ein Spitzenprodukt unter diesen Schuhen besteht aus mehr als 100 Einzelteilen und kann gut 500,- Euro kosten.

Der Sportlerschuh besteht aus extrem reißfesten Känguru-Leder und einen verwindungsfesten Innenschuh aus harten Kunststoff-Verbundmaterial. In solchen High-Tech-Stiefeln sind ein mehrlagiger Schienbeinschutz, stoßabsorbierende Einbauteile im Waden- und Fersenbereich, eine belastbare Schanier-Gelenk-Verbindung, ein anatomisch geformtes Kugelfersenbett, mehrfaches Aramidgewebe im Zehenbereich und eine komplett schweißabsorbierende Fütterung verarbeitet.

Sicherer Motorradstiefel von Dayonta

In einem Test gefielen der Daytona Bandit XCR, der IXS Streetstar II und der Vanucci VTB1 am besten. Kostenpunkt etwa 230,- Euro. Bei guter Pflege hallten sie mehrere Jahre. Weil das Laufen in Motorradstiefeln nichts für lange Wanderung oder einen City-Bummel ist, empfiehlt es sich leichte Freizeit- oder Turnschuhe im Tankrucksack mitzuführen.



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