Ninja ZX-6R: Kawasaki verbessert sein Superbike

Autor: Bernd

Kawasaki musste für seine Ninja ZX-10R viel Kritik einstecken! Zu schwer, zu behäbig für ein Superbike, so das Urteil vieler Kunden. Kawasaki hat sich der Kritik gestellt und die Ninja überarbeitet. Das Ergebnis ist die Ninja ZX-6R.

Das grüne Monster ist zurück - besser als jemals zuvor!

Erfolgte 2006 nur eine optische und technische Überarbeitung des Vorgängermodels, hat Kawasaki diesmal ein komplett neues Bike entwickelt. am deutlichsten wird diese Tatsache beim Gewicht! Gleich um ganze 10 Kilogramm ist die Ninja ZX-6R leichter als der Vorgänger.

Allein beim Fahrwerg wurden sieben Kilogramm von den Ingenieuren eingespart, beim Motor konnten noch einmal drei Kilogramm wegrationiert werden. Ein anderer Fakt der den Tester positiv auffiel, war die verbesserte Ergonomie des Bikes.

Zeigte sich der Vorgänger gegenüber großgewachsenen Fahrern noch zickig, bietet die Ninja ZX-6R nun auch langen Kerls genügend Platz auf ihrem Rücken.

Trotz Gewichtsreduzierung beim Motorblock, hat die Ninja bei der Power noch einmal zugelegt. Waren es beim Vorgänger 125, sind es nun 128 PS. Mit diesem Kraftpaket bringt es die Ninja auf 245 km/h Höchstgeschwindigkeit.

Auch mit Stoppmanövern kommt die Ninja ZX-6R jetzt besser klar. Dank einer neuen BPF-Gabel (Big Piston Fork) aus dem Hause Showa werden Gabelbewegungen bei harten Bremsmanövern besser kontrolliert.

Erfreulich ist auch die Preiskalkulation von Kawasaki. Trotz vieler Neuerungen ist er mit 10 700 Euro nahezu gleich geblieben. Scheint so, als hätte Kawasaki seine Hausaufgaben gemacht.



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