Quantya - Der Elektro-Crosser

Autor: Jens

Die Motorradgemeinde stellt erstaunt fest: Der Elektroantrieb setzt in Europa zum Sprung in die Welt der Sportmotorräder an! Der erste zweirädrige Elektro-Crosser lässt die Offroader ihre Stirn runzeln. Und wer hat’s erfunden? Natürlich die Schweizer. Die Firma Quantya, die sich der Verbreitung von Elektro-Sportfahrzeugen widmet, ist mit der Gleichnamigen neuntwicklung offenbar unentschlossen, ob sie da eine Enduro oder doch eher ein Moto-Cross-Bike auf die Beine gestellt haben. Sicher sind sich die Ingeneure nur darüber, dass dieses Elektro-Bike die Versuche der fernöstlichen Hersteller in Sachen Elektroantrieb in den Schatten stellen soll. Ob in der FMX-Version als reiner Offroader oder aber als StreetLegal-Version mit Straßenzulassung, wie sie Quantya für die nähere Zukunft ankündigt, kann sich jeder Interessent seinen ganz eigenen Vorlieben widmen.

Quantya FMX   copyright by flickr.com

Keine Betankung, kein Ölverlust, keine Schaltung, kein Lärm. Das Quantya setzt sich mit gleichbleibender lautloser Kraft in Bewegung, die - anders als bei Verbrennungsmotoren - vom ersten Zug am Gasgriff zur Verfügung steht. Anders als ein Verbrennungsmotor braucht ein Elektroantrieb nämlich keine Zeit um seine Kraft zu entwickeln. Sofort steht die maximale Leistung zur Verfügung. Doch wie sie diese aus? 60 km/h Spitze, knapp 90kg Lebendgewicht und 30 bis 180 Minuten Fahrspaß gibt die Firma als Eckdaten an. Die Leistung entspricht 25 PS. Klingt erstmal nicht nach sonderlich viel, doch hat dieses Elektro-Bike eine Energieeffizienz von etwa 80% - das ist der Anteil der gegenüber der zugeführte Energie auch tatsächlich in Bewegung umgesetzt werden kann. Dass ein Verbrennungsmotor erschreckender Weise nur etwa ein Drittel der zugeführten Energie in Bewegunsenergie umwandelt hat sich mittlerweile herumgesprochen und damit auch die Tatsache, dass zwei Drittel unseres Geldes ungenutzt verpuffen. Und um beim Geld zu bleiben: Der zweistündige Boxenstop den das Quantya einlegen muss um die Akkus zu laden, kostet seinen Besitzer etwa 20 Cent - dem ist wohl nichts hinzuzufügen. Probieren wir’s aus!

Quantya von der Seite copyright by flickr.com



verwandte Beiträge

avatar
chopper fritz schreibt
am 5. Juli 2008 um 19:12 Uhr

Das Gerät habe ich kürzlich bei Rosenheim (Bayern)gesehen. Mir ist das Gesicht stehen geblieben. Auf einer Cross Strecke müßte sich ne 250er Zweitakt wohl mächtig ansträngen. Hat mächtig Power das Teil, das sagt wohl alles. Eine Yamaha XV1000 Bj 1986 ist mein eigen,ich weiß was Kraftentfaltung ist. Mehr als zweimal habe ich hingesehen. Mein Kaffee ist auch kalt geworden, hat mich schwer Beeindruckt das Teil.

avatar
MX prof schreibt
am 22. Juli 2008 um 15:57 Uhr

Habe die Quantya in Unna im Quantyapark gefahren.
Erstmal ist das ‘ne ganz coole Karre mit reichlich Drehmoment. Die Jungs, die die Karre verleihen und auch damit handeln sind auch ganz locker drauf. Ich kann es nur empfehlen. Der absolute Hammer!!!!!

avatar
norbert schreibt
am 7. Juli 2009 um 13:28 Uhr

War auch in Unna im QuantyaparX. Ist das cool! Geiler gehts nicht. Die Jungs haben echt was drauf. Die gehen den richtigen Weg. Kann man nur empfehlen. Danke für den geilen MX-Nachmittag und weiter so.

Pingback & Trackback
am 15. Januar 2009 um 10:39 Uhr
Deine Meinung:

  Name [*]

  Email [*]

  Website

Kommentar schreiben: