Superbike WM 2011: Max Biaggi holt ersten Sieg
Max Biaggi (Aprilia Alitalia) hat bei der Superbike WM 2011 seinen ersten Sieg eingefahren. Nach der Führung im zweiten Rennen konnte er Marco Melandri (Yamaha World Superbike) um 4,809 Sekunden abschütteln und sich somit die Poleposition sichern.
Auf dem dritten Platz landete Lokalmatador und Meisterschaftserster Carlos Checa (Althea Racing, der nach einem Sturz im ersten Rennen in dem insgesamt 20 Runden andauernden Wettbewerb einen erfolgreichen dritten Platz für sich verbuchen konnte.
Superbike WM 2011 - Die Gewinner
Michel Fabrizio von Suzuki Alstare konnte sich einen souveränen vierten Platz sichern, gefolgt von Joan Lascorz (Kawasaki Racing Team) auf dem fünften Platz. Eugene Laverty (Yamaha World Superbike) und Noriyuki Haga (Pata Aprilia) mussten sich leider mit dem sechsten bzw. siebten Platz begnügen.
Carlos Checa führt immer noch die Meisterschaft mit 261 Punkten an. Max Biaggi konnte immerhin 218 Punkte einholen, gefolgt von Marco Melandri mit 195 Punkten.
Max Biaggi - Italienischer Motorradfahrer
Max Biaggi, der die Superbike WM 2011 gewann, ist ein italienischer Motorradfahrer, der 1989 im Alter von 18 Jahren sein erstes Rennen in der italienischen 125-cm³-Sport-Produktions-Meisterschaft (Honda) absolvierte. In der darauf folgenden Saison konnte er die Meisterschaft mit sechs Siegen von insgesamt sieben Rennen gewinnen.
Nur zwei Jahre später konnte Biaggi auf Aprilia die 250-cm³-Europameisterschaft auf Anhieb gewinnen. 1992 wurde er auf Aprilia Stammfahrer im Valesi-Team und konnte beim Großen Preis von Italien den dritten Platz belegen. Der letzte Lauf im südafrikanischen Kyalami brachte ihm sogar den ersten Platz ein. In der Saison 1998 wechselte Biaggi in die 500-cm³-Klasse, wo er bereits während des ersten Rennens die Poleposition belegen konnte.
Superbike WM - Biaggi testet Suzuki
Ende des Jahres 2006 begann Biaggi mit Testfahrten auf der Suzuki-GSX-R 1000. Dabei betonte er, dass die Superbikes eine andere Charakteristik mit sich bringen und er daher seinen Fahrstil ändern müsse.
Jahrelang stand er mit seinem Landsmann Valentino Rossi in einem Konkurrenzkampf. So drängte Rossi seinen Landsmann unter anderem beim Großen Preis von Japan während eines Überholmanövers von der Strecke. Während der Siegerehrung nach dem Grand Prix von Katalonien kam es zwischen den beiden zu einem kleinen Handgemenge.

