Suzuki GSX-R 1000 - Das Superbike für die Straße

Autor: Valentino

Die GSX-R bringt Druck auf die Strasse. Bereits die erste Serie des japanischen Superbikes brachte es 2001 auf ein Leistungsgewichts-Verhältnis von annähernd einem PS pro Kilogramm.

Die neueste Serie der Suzuki GSX-R 1000 steht dem in nichts nach. Ganze 185 PS kommen hier auf nur 172 Kg Trockengewicht. Dieses Superbike ist eine echte Rennmaschine für die Straße.

Suzuki GSX-R 1000 © flickr / WorldWideMotorcycles

Ab 7000 Touren marschiert sie mit gewaltigem Durchzug nach vorn, ohne im höhen Drehzahlbereich nachzulassen. Dies bekommt man sonst nur auf Tuning-Maschinen zu spüren.

Wer sich eine 1000er zulegt, will schließlich nicht nur spielen.

Doch erschien Suzuki dieses Powerpotential wohl doch etwas zu aggressiv für den Asphalt jenseits der Rennstrecke. Aus diesem Grund gönnten die Ingenieure ihr ein dreistufiges Mapping-System. Sozusagen, ein Leistungsbegrenzer auf freiwilliger Basis.

Im Modus A erlebt man die volle Power dieser Maschine. Stufe B ist quasi nur das Alibi für den echten Fahrspaß. Die Suzuki läuft hier nicht ganz so bissig, aber eigentlich genauso, wie das Vorgängermodell. Modus C lässt die 1000er wie eine 600er erscheinen. Für jeden ideal, der mit Ehrfurcht in die 1000er Klasse einsteigen will, besonders in der ersten Saison oder an grauen Regentagen.

Optisch lässt sie leider etwas zu wünschen übrig. Das eher nüchterne Design verrät nicht viel über das Potential dieses Bikes. Doch die Leistungsdaten sprechen für sich. Souverän arbeiten Getriebe und Anti Hopping und Umrüstungen werden sich wohl nur auf die Auspuffanlage beschränken.

Leider muss der Käufer recht tief in die Tasche greifen, gute 14.000 € sollte man schon einplanen,  aber immerhin erfüllt dieses Kraftpaket tatsächlich noch die Euro-3 Norm.



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