Suzuki GSX-R600/750 2008

Autor: Jens

Es ist wieder einmal an der Zeit. Suzuki wirft in diesem Jahr eine neue Version der Suzuki GSX-R600 bzw. der GSX-R750 auf den Markt, die sich wie gewohnt nur durch den Motor unterscheiden. Äußerlich mag der Sprung nicht so erheblich ausgefallen sein wie der letze, hob sich die K6 doch mit vielen neuen Designideen erheblich von ihrem Vorgänger ab. Einiges hat sich dennoch nicht nur bei der Konkurrenz sondern auch bei Suzuki auf der optischen Ebene getan: So fällt einem beim Blick auf die Längsseite zunächst der im Vergleich zum Vorgänger wuchtige, abgeknickte Auspuffendtopf ins Auge. “Das fängt ja gut an!” mag sich manch ein Gixxer-Fan denken, doch geht er weiter um die GSX-R herum, so wirkt der Blick auf die Front schon gleich wieder versöhnlicher - Das neue flügelähnliche Design des Frontscheinwerfers gefällt. Das Heck kann in diesem Jahr nicht mit spektakulärem neuen Design aufwarten. Die Blinker sind nach wie vor integriert, das Heck wirkt nun jedoch geradliniger, weniger geschwungen als das des Vorgängers. Bei der verfügbaren Farbpalette hat sich in diesem Jahr allerdings einiges getan. Die neue weiß-silberne Lackierung beispielsweise ist ein Tribut an den derzeitigen Trend der Farbe weiß und fügt sich gut in die GSX-R Farbfamilie ein.

Des Weiteren wurde die Motoreffizienz gesteigert und ein verbessertes Motormanagement verbaut, dass die Fahrdynamik abermals erhöhen soll. Auch versuchten die Entwickler mithilfe von leichteren Materialien das Gewicht trotz der immer strengeren Abgasnormen nicht höher werden zu lassen. Erstmals wird es bei der GSX-R600 und der GSX-R750 auch den von der 1000er bekannten Wahlschalter geben, mit dem der Fahrer zwischen drei Leistungsstufen wählen kann. Hier lässt sich die Leistung den äußeren Gegebenheiten anpassen - Das Motorrad muss beispielsweise auf der nassen Landstraße nicht die gleiche Leistungsentfaltung zeigen wie auf der Rennstrecke.



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