Suzuki Intruder M 1800 R – Cruiser trifft Supersportler

Autor: Valentino

Wer die Suzuki Intruder M 1800 R erblickt, der mag einen behäbigen und gemütlichen Cruiser denken. Doch weit gefehlt, die Intruder M 1800 R ist etwas völlig neues. Keinen Langhuber präsentiert uns Suzuki hier, sondern einen drehfreudigen Kurzhuber.

1.800 Kubik Hubraum sind schon eine deutliche Ansage, die so gar nicht zu so einer bulligen Maschine passen mag. Dementsprechend sind die Kolben dimensioniert. Mit 112 Millimeter im Durchmesser sind sie die größten Kolben, die jemals in einem Serienfahrzeug verbaut wurden. Nicht nur bei Motorrädern, selbst auf vier Rädern mag es nichts Vergleichbares geben.

Suzuki Intruder M1800R © flickr / WorldWideMotorcycles

Auf jeden Zylinderkopf kommen vier Ventile und der rote Bereich auf dem Drehzahlmesser lässt lange auf sich warten. Vor 7.500 Umdrehungen die Minute braucht man sich bei der Suzuki Intruder M 1800 R keine Sorgen zu machen, schließlich liegen die maximalen 125 PS auch erst bei 6.200 Touren an. Das maximale Drehmoment von 160 Nm ist dem Fahrer aber schon bei guten 3.200 Umdrehungen die Minute vergönnt. Auf gerader Strecke ist sie an Vortrieb von keinem anderen „Cruiser“ zu übertreffen.

Die Suzuki Intruder M 1800 R - Cruiser mit Sportlergenen

Auch wenn der Motor einer Supersportler zu gehören scheint, lässt er nicht den satten Sound eines klassischen V-Twins vermissen, ohne jedoch im hohen Drehzahlbereich jede StVO-Norm zu brechen. Der Ventilsteuerung im Auspuff sei Dank.

Das Fahrwerk der Suzuki Intruder M 1800 R überzeugt mitsamt der Upside -down-Gabel trotz des stattlichen Gewichtes der 350 Kilogramm schweren Maschine. Die Grundabstimmung ist zwar eindeutig auf Komfort ausgelegt, zeigt sich aber dennoch angenehm straff. Und behäbig ist dieses Bike keinesfalls.

350 Kilogramm und doch ein Leichtgewicht, die Suzuki Intruder M 1800 R

Trotz des kräftigen Übergewichts steht sie in Puncto Wendigkeit kleineren Modellen kaum nach und solange man nicht gezwungen ist, die Suzuki aus dem Straßengraben zu ziehen, lassen sich die 350 Kilo erstaunlich leicht handeln.

So verblüffend die Leistungswerte sind, so schön ist diese Maschine auch. Mit Freude am Detail hat Suzuki in Sachen Verarbeitung und Ergonomie erstklassige Arbeit geleistet. Lediglich die Anordnung der Instrumente hätten die Japaner noch einmal überdenken können. Allerdings sollte man für die Suzuki Intruder M 1800 R auch gute 15.000 Euro einplanen. Aber das ist dieses Motorrad allemal wert.



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rudolf schreibt
am 10. August 2009 um 07:09 Uhr

hab mich in die m 1800 unsterblich verliebt. werd sie mir kaufen müssen, damit ich wieder schlafen kann. ;)

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Klaus Zitzmann schreibt
am 2. November 2009 um 19:08 Uhr

Hallo zusammen habe die 1800 bei meinen Arbeitskolegen gesehen und war total in dieser Maschine verliebt.Möchte mir auch eine kaufen warte nur auf ein gutes Angebot möchte auch eine Orange haben das ist eine Geile Farbe wer kann mir da weiter helfen

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