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Autor: Valentino

Mit der Neuvorstellung der Honda VT 1300 CX will sich Honda ein Stück des wachsenden Cruisermarktes abschneiden. Dieser kann trotz des allgemein zurückgehender Verkäufe positive Zuwachsraten vermelden. Keine Angaben macht Honda hingegen zum Preis.

Hondas Custombike von der Stange

Während andere viel Geld für ihr Custombike bei Orange County Choppers oder West Coast Choppers lassen, bringt die Honda VT 1300 CX jede Menge cleanen Look frei Haus. Eine eher steile Teleskopgabel mit spezieller Lenkkopf-Geometrie macht den Anfang, das Heck in populärer Starrrahmenoptik das Ende. Damit niemand auf der flach positionierten Sitzbank Schmerz im Steiß erleiden muss, ist das Hinterrad durch ein nicht sichtbares Mono-Federbein mit hydraulischem Einstellknopf schwingend gelagert. Mehr geht kaum. Der tropfenförmige Tank fasst ordentliche 12,8 l. Insgesamt befindet sich das Bike aber im Niemandsland zwischen Cruiser und Chopper: Für einen Cruiser ist der Rahmen zu chopperhaft , für einen Chopper fehlt es an Kompromisslosigkeit.

Chrom im Überfluss bei der  VT 1300 CX

Was zunächst an Autos der 50er Jahre erinnert, ist bei Hondas Cruiser Realität des Jahres 2009. Bis auf Rahmen, Kühler und Motor ist so ziemlich alles mit dem spiegelnden Metall überzogen: Ventildeckel, Gabel, Spiegel, Scheinwerfer, diverse Abdeckungen im Antriebsbereich, Pedale, Auspuffanlage.Die katalytisch entgifteten Emissionen verpuffen durch die beiden verchromten, rechtsseitig montierten Schalldämpfer. Die eher belanglose Ausformung letzterer wird den Tuner mit Arbeit erfreuen. Vielleicht ändert er dann auch die zu dem Retrobike unpassenden Felgen und findet noch ein paar Teile zum Verchromen.

Entspannter Ritt auf der Kanonenkugel

Nach so viel Blingbling und Komfort könnten Stimmen laut werden, die VT 1300 CX sei ein Chopper für Weichlinge. Dass dem nicht so ist, beweist der wassergekühlte Honda Motor mit satten 1312 Kubik. Die eher geringe Literleistung des 58 PS-V2 bei 4250 Touren ist nebensächlich, das deftige Drehmoment von 107 Nm bei 2250 Umdrehungen nicht. Damit sollte es sich mehr als angenehm fahren lassen, wozu auch der 1805 mm lange Radstand in Verbindung mit der Sitzhöhe von 68 cm beiträgt. Sicherheitshalber verbaut Honda ein Integral-ABS-Bremssystem, was zwar wieder als Heulsusentum abgetan werden mag, andererseits vielleicht einige Kreuze weniger am Straßenrand bedeutet.    [...mehr]


Autor: Valentino

Die Nachfolgerin der erfolgreichsten Tourenmaschine von Honda, der ST 1100, überzeugt beinahe auf ganzer Linie. Hoher Komfort und enorme Leistung machen die Honda Pan European ST 1300 ABS zu einer der besten Tourer der Welt.

Wie kaum ein anderes Motorrad eignet sich die Honda Pan European für ausgedehnte Touren alleine und zu zweit. Was Fahrkomfort, Aerodynamik und Zuverlässigkeit betrifft, ist schwerlich eine bessere Maschine zu finden.

Honda Pan European © flickr / del15xaviii_xavo

Die Nachfolgerin der ST 1100 überzeugt mit einer ausgeklügelten Aerodynamik beinahe ohne störende Verwirbelungen, einer auch über längeren Stecken mehr als bequemen Sitzposition und durch eine optimal konzipierte Gewichtsverteilung, welche die schwere Maschine beherrschbar macht wie eine kleine Enduro.

Doch wer jetzt an Langeweile denkt, der irrt. Mit ihren 126 PS und den 125 Nm bei 6.000 Umdrehungen des V-4-Motors ist die 326 Kilogramm schwere Maschine erstaunlich agil. Geradezu unglaublich scheint es, wenn dieses Bike den Sprint von Null auf 100 km/h in gerade einmal drei Sekunden hinlegt.    [...mehr]


Autor: Valentino

2009 erscheint der SW-T400. Honda meldet sich mit dem luxuriösen Hightech-Roller auf dem Markt der “kleinen” City-Flitzer zurück. Und der hubraumstarke Roller ist ein echter Eye-Catcher.

Der Sprit wird immer teurer, der Verkehr in der Stadt wird immer dichter und Parkplätze, so hat man jedenfalls das Gefühl, waren immer schon rar gesät. Was liegt da näher, als von vier auf zwei Räder zu wechseln? Meistens ist man ja sowieso alleine unterwegs. Und tatsächlich geht der Trend zum City-Flitzer auf zwei Rädern.

Honda versucht mit dem SW-T400 diesen Ansprüchen gerecht zu werden. Denn, wer tatsächlich von seinem Auto auf einen Roller umsteigt, tut das sicherlich nicht mit einem Baumarktroller, sondern erwartet auch von einem Zweirad ein gewisses Maß an Komfort und Leistung.

Der neue Honda vereint beides mit einem attraktivem Aussehen.

Schön ist er wirklich und hat nichts mehr gemein mit den grauen, lauten Flitzern, die man sonst im Alltagsverkehr zu sehen bekommt. Laut Honda gleicht das Design in perfekter Symmetrie und mit ebenso vollkommenen Reflexionseigenschaften einem präzise geschliffenen Diamanten.

Klar ist dies absolute, verkaufsorientierte Schönfärberei. Aber die Silhouette hinterlässt dennoch Eindruck und ähnelt, mal abgesehen von der Sitzposition des Fahrers, doch sehr dem Schattenriss einer großen Tourenmaschine.

In Sachen Technik war Honda nicht kleinlich. Das Fahrwerk ist gut abgestimmt und die großen Scheibenbremsen sowie das kombinierte ABS-System vermitteln ein angenehmes Gefühl der Sicherheit.

Der flüssigkeitsgekühlte Parallel-Twin-Motor und das V-Matic-Riemengetriebe gönnen dem SW-T400 eine Leistung von beinahe 40 PS bei einem maximalem Drehmoment von 37,8 Nm bei 6500 Umdrehungen. Damit ist der Roller aber auch annähernd so schwer wie ein ausgewachsenes Motorrad.

Ganze 250 Kilogramm mit vollem Tank gilt es zu beherrschen, doch dank der hervorragenden Fahrwerkseigenschaften, ist dies problemlos zu machen.

Erhältlich wird der SW-T400 in drei Farben sein: Sword Silver Metallic, Pearl Cosmic Black und Pearl Sunbeam White.

Kosten wird er laut der unverbindlichen von Honda 6.790 Euro. Sicher kein Schnäppchen für einen Motorroller, aber wer sich in der Oberklasse umschaut, kann auch keine Baumarktpreise erwarten.    [...mehr]


Autor: Valentino

Einst war Honda mit der Hornet innovativer Wegbereiter in der Mittelklasse. In den letzten Jahren war es etwas still geworden um das Naked-Bike. Doch 2007 meldete sich Honda mit einer Kampfansage zurück. Die neue Hornet war die leistungsstärkste und leichteste ihrer Art. Und ab diesem Jahr ist die neueste Version erhältlich.

Die neue Hornet 600 steht in bester Tradition und ist immer noch ein Eyecatcher.

Honda Hornet 600 © flickr / WorldWideMotorcycles

Diese Maschine versprüht Kraft und Agilität. Das Design ist so bestechend, dass man sich fragt: Wer war zuerst da, das Insekt, oder die Maschine? Es wäre nicht verwunderlich, wenn das giftige Biest nach dem Motorrad benannt wurde, und nicht umgekehrt.

Auch technisch kann die neue Hornet sich sehen lassen. Der Motor basiert auf dem Aggregat der CBR 600 RR aus dem Motorsport und bringt eine ganze Menge Performance mit: 600 cm³ Hubraum, 102 PS, eine Verdichtung von 12:01 und ein maximales Drehmoment von 64 Nm bei 10500 Umdrehungen die Minute. Das Aggregat ist ein flüssigkeitsgekühlter Vierzylinder mit geregeltem Katalysator.

Dazu gibt es eine 41 mm Upside-down HMAS-Teleskopgabel mit einstellbarem Monoshock-Dämpfer. Auf Wunsch ist die Hornet auch mit ABS und HISS-Diebstahlsicherung zu haben. Voll ausgerüstet bringt sie so 205 Kg (198 ohne ABS) auf die Wage, ein ganz ordentliches Gewicht für ein Naked-Bike der Mittelklasse.

Das ganze Paket bekommt man für 7.690 Euro (+ 700 Euro fürs ABS). Laut Honda wird es sie in 4 Farben geben, Pearl Acid Yellow, Pearl Siena Red, Pearl Nightstar Black und Pearl Cool White.

Die Hornet ist agil wie nie. Ideal ausbalanciert verliert sie auch in scharfen Kurven nicht die Spur. Die Leistung kommt linear und der Schub ist für eine 600er wirklich gewaltig aber dennoch immer kontrollierbar.

Doch selbst das ist unbedeutend, denn sobald man das erste mal am Gasgriff dreht, kann man dem Hornet-Feeling nicht mehr entkommen.    [...mehr]


Autor: Valentino

Honda Innova 125 S © wikipedia / Khaosaming

Die Innova ist der Nachfolger des Honda Cub - ein überaus erfolgreiches Honda-Fahrzeug, das sich bis heute ungefähr 60 Millionen Mal verkauft hat. Der Cub und die Innova haben aber nur noch ein ähnliches Design und eine ähnliche Zielgruppe gemein - ansonsten greift Hondas neues Modell mit durchaus zeitgemäßen Werten an.

Das leichte Rad mit 125 ccm Hubraum bringt 9 PS - das klingt mickrig, reicht aber für ein Rad dieser Größe aus, um kraftvoll zu beschleunigen. Der City-Roller besitzt außerdem 17-Zoll-Räder und wiegt nur 105 Kilogramm.    [...mehr]


Autor: Valentino

Wer sich schon immer nicht entscheiden konnte, ob ein Roller und ein Motorrad das Richtige für einen ist, der findet in der Honda DN-01 die perfekte Mischung. Erstmals auf der Tokio Motor Show als Studie konzipiert und vorgestellt, kommt die neue Honda nun in diesem Jahr auf den Markt.

Beim Betrachten der Honda DN-01 fällt sofort die langgezogene und flache Silhouette ins Auge, die durch die rollerähnliche tiefe Sitzbank einen ganz eigenen Charakter erhält. Aber schon die dynamische Bereifung und das gelungene Design verscheuchen sofort den Gedanken an einen Motorroller. Irgendwie fühlt man sich beim Sitzen eher an die Position auf einer Cruiser-Harley erinnert, aber auch nur anflugsweise.

Bei der Motorisierung der Honda DN-01 haben die Konstrukteure wohl kaum an einen Roller gedacht, denn mit ihren stattlichen 61 PS bei 7.500 U/min ist ausreichend Leistung vorhanden, um das Geschoss innerhalb kürzester Zeit auf 170 Km/h Spitze zu beschleunigen. Die Power hierfür liefert ein V2-Viertaktmotor mit 680 Kubikzentimetern, der keine Wünsche offen lässt. Beim Getriebe hingegen ist man zur alten Rollertradition übergegangen und hat für den DN-01 eine hydromechanische Automatik entworfen, die einerseits im ökonomischen Sportmodus oder andererseits im Sportprogramm gefahren werden kann.

Fast am gesamten Motorrad lässt sich die Mischung aus Roller und Motorrad erkennen, sowohl im Design als auch beim Antrieb und man kommt nicht umhin, diese als momentan perfekt zu bezeichnen. Einzigartiger Fahrspaß, der aber 12.000 Euro Neupreis kostet.    [...mehr]


Autor: Valentino

Da haben die Japaner von Honda aber ordentliche Arbeit geleistet. Mit der CB 1000 R ist ihnen ein wahres Schmuckstück mit ansprechender Optik und ordentlichen technischen Daten gelungen, die auf einzigartige Weise miteinander verbunden wurden.

Die CB 1000 R versteckt ihre Reize nicht hinter einer aufwendigen Verschalung, stattdessen gibt das Naked-Bike alles preis, was sie hat. Die Konkurrenten Yamaha FZ1 oder die Kawasaki Z 1000 können angesichts der neuen Honda eigentlich schon einpacken, denn die 124Ps werden auf eindrucksvolle Weise auf die Straße gebracht. Der kompakte Reihenvierzylinder optimal in das Bike eingearbeitet, die erhöhte Sitzposition und die schmalen Sitzpolster wurden so miteinander kombiniert, dass dies beim Fahrer den Eindruck einer sprungbereiten Raubkatze bewirkt.

Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h scheint selbst hier der Honda keine Grenzen gesetzt, auch wenn man wohl kaum diese austesten will. Dafür müssen aber Fans des Bikes knapp 11.000 Euro für diesen Fahrspaß berappen, kein billiges Vergnügen, das aber jeden Cent wert ist. Selbst in Sachen Komfort muss der Fahrer keine Abstriche machen, denn mit der altbewährten Honda-Technik der Upside-Down-Gabelung wird fast jede Unebenheit der Straßen spielerisch ausgeglichen. Als einziger Kritikpunkt wird von Experten das voll-digitalisierte Cockpit bemängelt, das nicht so recht zur Honda CB 1000 R passen möchte.    [...mehr]


Autor: Valentino


Ein Vergleich zwischen Kawasaki Ninja ZX-10R und Honda CBR 1000 RR ist nicht einfach! Beide sind sie der Porsche GT 3 der beiden Hersteller und beide spielen technisch auf hohem Niveau.

Auch sind gebotenen Eckdaten, die Leistung als auch deren Handhabbarkeit nahezu identisch - für den Normalsterblichen natürlich, denn diese Monster auszureizen sollte den Profis überlassen werden.    [...mehr]


Autor: Valentino

Honda CBR 1000 Fireblade

Fahrfertig bei unter 200 Kilogramm und die 178 Pferde produzieren 113,8 Newtonmeter Drehmoment aus den 1000ccm! Das sind die brachialen Fakten der Honda CBR 1000 Fireblade. Doch dabei sieht sie gar nicht so brutal aus wie die eben genannten Daten dies vermuten lassen.

Der seitlich ins Heck verpflanzte Endtopf, die auffallend tiefe Schnauze, die filigran wirkende Aluschwinge und die präzise ablesbaren Armaturen machen natürlich auch optisch einiges her. Die Bedienelemente befinden sich wie bei Honda gewohnt alle am richtigen Platz und der Kupplungs- und Bremshebel kann einfach und schnell eingestellt werden.

Ab geht es also auf die Autobahn und sofort wird man sich der tief angebrachten Lenkerstummel und des engen Kniewinkel bewusst - man sitzt hier eindeutig auf einem Renngefährt. Dann endlich fällt die Geschwindigkeitsbegrenzung, das Öl ist heiß, ich sitze fest im Sattel und dann lasse ich alle Pferdchen auf die Kette los.

Honda CBR 1000 FirebladeDer Tunnelblick setzt ein, die präzise Geschwindigkeitsanzeige nähert sich rasend schnell der 250 km/h und der Schub nimmt scheinbar kein Ende. Ich nähere mich dem Finale, laut Werksangabe 296 km/h.Kurz davor lässt mich jedoch ein am fernen Horizont auftauchender holländischer Kleinbus aufschrecken, der in Bruchteilen von Sekunden immer größer wird. Die 320 mm Doppelscheibenbremse mit 4-Kolben Radial-Bremssätteln wird jedoch auch mit der Projektil Fireblade spielend fertig und beißt brachial zu.

Der Kleinbus zieht gemächlich auf die rechte Spur und erneut gebe ich Vollgas…    [...mehr]


Autor: Valentino

Der Winter steht vor der Tür, das eigene Motorrad ist eingewintert und schon gibt es die ersten Eindrücke für die neue Motorradsaison. Auf der “Mailänder Motorradmesse” zeigten die verschiedenen Motorradhersteller ihre neuen Produkte, mit denen sie im nächsten Jahr begeistern wollen.

Und eines ist sicher: Das nächste Jahr wird heiß.

Im nächsten Jahr wird es eine Flut neuer Motorräder geben, wie es bislang nur selten der Fall war. Allein BMW startet seine Modelloffensive mit fünf neuen Enduros. Angefangen von der 450ccm bis zur 1200er-Adventure. Damit will BMW sein Kerngeschäft absichern. Des Weiteren stellt BMW seine F800 GS vor, das Pendant zur Honda Africa-Twin.    [...mehr]


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