Die Ducati Monster 796 ist das jüngste Mitglied der legendären Ducati Monsterfamilie. Konzipiert als Mischung zwischen Sport- und Alltags-Motorrad, gibt es die Monster 796 für unter 10.000 Euro.
Als jüngste Schwester komplettiert die Ducati Monster 796 die Monsterfamilie in der mittleren Hubraumklasse. Sie ist dabei ein Spagat zwischen leichter 696 und sportlich starker 1100. Der Sitzkomfort und das Fahrvergnügen stehen dieses Mal im Mittelpunkt. [...mehr]
Was die Yamaha FZ8 wirklich alles kann, bleibt noch spekulativ. Denn die Japaner hüllen den Mantels des Schweigens über ihr neues Naked Bike, das den Motorrad-Markt 2010 womöglich bereichern wird.
Ob die Yamaha FZ8 dies tun wird und zu welchem Zeitpunkt, ist gegenwärtig auch noch nicht bekannt. Yamaha weist auf seiner Website lediglich darauf hin: „Be Prepared. The New FZ8.“ Immerhin ist ein Stück der Front zu sehen, die übereinander angeordnete Scheinwerfer und ein wildes Design im zurzeit beliebten Kampfjet-Look ausmachen. Dieses Bild wurde kurz nach der EICMA veröffentlicht. [...mehr]
Der Nachfolger der Agusta Brutale 1078 RR scharrt schon mit dem 190/55 ZR 17 Reifen. Die MV Agusta Brutale 1090 RR sorgt ab 2010 zum Preis von 18.500 Euro für massig Fahrspaß.
Die MV Agusta Brutale 1090 RR macht da weiter, wo die Brutale 1078 RR aufhörte. Perfekt sind trotzdem höchstens die wunderbaren Schweißnähte des Rohrramens. ABS gibt’s nicht für die vorderen 320-mm-Scheibenbremsen und hintere 210er Scheibe, alle an Vierkolben-Festsätteln. Die 50 mm-Upside-Down-Gabel und die Aluminium-Einarmschwinge verfügen beide über eine verstellbare Federbasis sowie Zug- und Druckstufendämpfung. Auf der Straße zittert der Lenker trotz Dämpfer bei außergewöhnlichen Fahrmanövern. Ein Sozius wird das wegen des unbequemen Sitzes allerdings nicht merken, sondern dem brutalen Ritt gleich fernbleiben. [...mehr]
Tendenziell ist die Motorradszene von Traditionalisten geprägt: Sobald größere Neuerungen wie Wasserkühlung, ABS oder Turboaufladung auf den Markt kommen, geht das Schulterzucken los. Manche Innovation hat sich mit der Zeit etablieren können, andere erwiesen sich als offensichtlich ungewünscht. Auch alternative Kraftübertragungen erfahren diese vornehme Zurückhaltung. Allenfalls wird toleriert, dass die manuelle Gangwahl mit Kupplung entweder am Lenker oder mittels Schalthebel stattfindet.
Aprilia reanimiert stufenlose Automatik
Das, was sonst typischerweise Rollern oder Autos vorbehalten blieb, stellte Aprilia nun 2008 im Concept Bike Mana X vor. Ein für Zweiräder dieser Klasse revolutionäres Multitronicgetriebe (entweder sequentielle Hand-/Fußschaltung oder Voll-Automatik) leitet die Kraft des V2 von 850 ccm Volumen weiter. Im sequentiellen Modus gaukelt die Übertragung die Schaltstufen nur vor, das Prinzip des Stufenlosen CVT-Getriebes gleicht denen von DAF bzw. Volvo und Audi. Mit der Mana X will Aprilia nach dem Scheitern der völlig glücklosen Mana 850 (weniger als 300 verkauft) mit gleichem Antriebskonzept wieder frischen Wind in die Thematik der Schaltabstinenz bringen.
Naked, Dirt, Cruiser, Flat, Rod – Aprilianer Melange
Unklar bleibt die Kategorisierung der Mana X. Alle oben genannten Stilrichtungen finden sich in irgendeiner Weise an diesem Crossover wieder, der unverkleidete Rohrramen gewährt den Blick aufs Innenleben, die verstrebte Heckschwinge scheint im Guss oder superber Schweißarbeit entstanden zu sein. Hinzu kommen eine niedrige, kurze Sitzbank und das abgehackte Heck. Die Scheinwerfer leuchten zurückgesetzt zwischen den Gabelrohren und erinnern an den aus der Auto-Kustomszene bekannten Kniff des ‘Frenching’. Um auf das Feuer der Mana X hinzuweisen, spendierte Aprilia dem Concept Bike noch eine saubere Wicklung Thermoband um die Krümmer. Die sorgen für Kopfdrehen: der Zylinder vorn emittiert tatsächlich am vorderen Ende des Topfes durch ein kleines Kreuz, der hintere Topf konventionell in Fahrtrichtung heckwärts. Serienfertigung vorausgesetzt, werden hier Änderungen nötig.
Aprilias Eyecatcher – Reaktionen der Bikergemeinde
Die Meinung in einschlägigen Foren über Bikes mit Automatikschaltung geht überwiegend in diese Richtung: Tauglich für sei derartiges für alte Säcke und Neueinsteiger. Auch auf die Unfallgefahr dieser Gruppe wurde hingewiesen. Tragbar sei die Automatik maximal in Tourenbikes. Damit trifft diese unverblümte Abneigung tatsächlich einen Teil der beabsichtigten Kundschaft, die sich nach Vorstellungen von Aprilia aus Frauen, Motorradanfängern, Wiedereinsteigern, urbanen Biker und Genussfahrern rekrutieren soll. Andererseits, und das dürfte den italienischen Hersteller glücklicher stimmen, hatte traf die wilde Optik mit den Straßenenduropneus den Geschmack des Publikums vollkommen. Fordern wir alternativ eine reine Handschaltung?
Unfallmotorräder sind keinesfalls ein Fall für den Schrottplatz. Im Gegensatz zu PKWs lassen sich vor allem ältere Maschinen mit kundiger Hand gut selbst reparieren oder an selbige verkauft werden. Allerdings hängt viel vom Spektrum des Schadens ab.
Und dabei ist es egal, ob man über ein Unfallmotorrad günstig an eine fahrbare Maschine oder ein Ersatzteillager kommen will oder gar sein eigenes Bike nach einem Crash verkaufen will. Entscheidend ist der Schaden und die eigene Zielsetzung für den Kauf beziehungsweise den Verkauf.
Sucht man Motorräder zum Aufbauen, so sollte man vor allem auf den Motor und den Zustand des Rahmens achten. Gewöhnlich bleiben bei Unfällen die Verkleidung, die Blinker, Lenker, die Auspuffanlage und oft auch die Vordergabel auf der Strecke. Diese Schäden sind in der Regel relativ leicht zu beheben, wenn auch wie im Falle der Gabel nicht immer kostengünstig. Ist der Rahmen oder der Motor beschädigt, so lohnt sich der Kauf nur noch für versierte Schrauber. [...mehr]
Normal ist anders, eindeutig. Die Sachs MadAss ist kein gewöhnliches Motorrad. In der Optik eines frisierten Mofas soll es vor allem Teenager ansprechen, denen eine Mini-Enduro oder ein Möchtegernfighter mit 125 Kubik zu peinlich sind. Gute Idee? Sicher, wenn es nicht an der Qualität hapern würde.
Der wilde Esel, wie die Übersetzung von MadAss korrekt lautet, ist alles andere als ein gewöhnliches Motorrad und ähnelt eher einem Mofa als einer „normalen“ 125er. Und auch die 50er MadAss wirkt wie ein giftiges motorisiertes Fahrrad.
Beinahe beängstigend wirkte da die wohl nicht ganz ernst gemeinte Ankündigung von Sachs, auch eine 500er MadAss auf den Markt bringen zu wollen.
Das Augenmerk der Serie ist ganz eindeutig auf den Fun-Faktor ausgerichtet. Scheinwerfer in Ellipsenform, Doppelschalldämpfer, digitale Instrumente und der kernige Name versprechen eine Menge Spass. Und in der Tat ist die Maschine, egal ob mit 125 cm³ und 8,7 PS oder mit 50 cm³ und 3 PS, recht spritzig. Die stärkere Variante schafft eine Spitzengeschwindigkeit von 90 Stundenkilometern und mit 2.099 Euro für die 125er ist der ungewöhnliche Bock auch noch recht bezahlbar. Bei der Qualität, die man von Sachs erwarten kann. [...mehr]
Die Neuauflage der der Suzuki Bandit gefällt auf Anhieb. Halb Naked-Bike, halb Tourer verbindet die 650er von Suzuki Sportlichkeit und Fahrkomfort. Beinahe ideal für den Urlaubstrip zu zweit oder den schnellen Sprint über die Landstraße.
Die gesamte Frontpartie ist von den Designern von Suzuki neu gestaltet worden und wirkt jetzt etwas kantiger als die des Vorgängermodells. Hinzu kommen neue Seitenverkleidungen mit zahlreichen Staufächern und „generalüberholte“ Instrumente.
Selbstverständlich bleiben der neuen Bandit ihre alten Werte erhalten. Wie gehabt sind Lenkerposition und Sitzbank des Naked Bike individuell verstellbar und ABS und 310mm-Doppelscheibenbremsen sind serienmäßig.
86 PS auf 656 cm³ Hubraum, die Suzuki Bandit 650 S ABS
Der wassergekühlte Vierzylinder-Viertaktmotor leistet bei 10.500 Umdrehungen 86 PS und das maximale Drehmoment liegt bei 8.900 Touren an. Dennoch kann der Fahrer dank des sehr fein eingestellten Drehzahlbandes der Suzuki Bandit 650 S ABS auch schon im unteren Drehzahlbereich über ein angemessenes Drehmoment verfügen.
Die 656 cm³ ermöglichen der 247 Kilogramm schweren Maschine eine Höchstgeschwindigkeit von über 200 km/h. Dank SDTV-Einspritzung, Idle Speed Control (ISC) und Pulsed Secondary Air Injection (PAIR) kann von altbackener Technik der Japaner bei der 650er nicht mehr gesprochen werden. Allerdings ist dennoch nicht mehr als die Euro-3-Norm drin.
Erhältlich ist die Suzuki Bandit S ABS in den Farben Schwarz, Rot, Blau und Grau für 6.990 Euro. [...mehr]
Ein Zweizylinder…. ist ja ganz was neues. Aber dieser erste Eindruck täuscht. Wie ein V2 fühlt sich die Aprilia SL 750 nun wahrlich nicht an. Der neue Star der Mittelklasse ist für Aprilia eine Premiere und polarisiert wie eine Goldwing ohne Mikrowelle.
Scherz beiseite… Doch was des einen Leid ist des anderen Freud. Dank Ride-by-Wire-Technik spart das Motorrad nicht nur Sprit, sondern entbehrt auch jedem ungezügelten Temperaments.
Eingefleischte V2-Fans werden das Anrucken des Zweizylinders beim hastigen Zug am Gasgriff vermissen, denn sowohl beim Öffnen, als auch beim Schließen kanalisiert die Aprilia SL 750 Shiver ihre Kraft kontinuierlich und sanft.
Wer aber nicht zu den V2-Traditionalisten oder zu jenen gehört, die jeden Atemzug des Motors spüren wollen, für den ist die Aprilia SL 750 Shiver ein wahrer Hochgenuss. Nichts ist mehr zu spüren vom Image des ruppigen und ruckeligen Zweizylinders. [...mehr]
Die Motorräder von Zündapp kennen allerhöchstens noch die Älteren von uns. Ein robustes Motorrad für die Nachkriegs-Zeit.
Die Zündapp GmbH (eine Zusammensetzung des ursprünglichen Namens: Zünder- und Apparatebaugesellschaft) war eine der ersten Firmen die nach dem Krieg wieder produzierten. Von 1947 an, rollten die ersten Motorräder aus dem Unternehmen. Es war die DB200.
Angelehnt war die DB 200 noch sehr an die Vorkriegsmodelle -was die Technik und das Design anging. Mit einem Dreigang-Getriebe rollte die Serie vom Band. Die Firma selbst gab es von 1917 bis 1984, doch kurz nach dem Krieg hatte sie ihre Hoch-Phase. In den 80er Jahren wurde sie nach China verkauft.
Das Motorrad wurde nach und nach weiterentwickelt und so kam 1950 schon die Zündapp DB 201. Mit 200 Kubik und einem acht PS-Motor knatterten die Maschinen über die Straßen der jungen Bundesrepublik.
Der Motor war natürlich ein 2-Takter mit einem Seitenschwimmer im Vergaser. Dafür war es sehr robust und entsprach den Bedürfnissen damaliger Zeit. Mit der KS600 nahm auch das Design seinen Weg in die Moderne.
Erst im Laufe der Jahre wurden einige technischen Errungenschaften eingebaut. Darunter auch die Hinterradfederung, die auf Wunsch und gegen Aufpreis installiert wurde. Damit waren die Motorradtouren noch deutlich anstrengender als heutzutage. [...mehr]
BMW hat sich bei den Motorrädern wieder ins Zeug gelegt und die Modelle K 1300 R und K1300 GT upgedatet. Und das Ergebnis kann sich zeigen lassen.
Allen voran wurde sogar der Hubraum der beiden vergrößert und zwar auf knapp 1.300 Kubik. Damit ist die BMW K 1300 R das schnellste Naked Bike von BMW unserer Zeit. Mit einer Leistung von 173 Pferdchen ist das 243 Brutto-Kilogramm schwere Bike, eines der gehobenen Klasse.
Es ist ein Roadster-Bike und das zeigt sich auch in der Ausstattung und im Komfort, bei dem man bei einer BMW-Maschine nicht verzichten muss. Das ist bei diesen Fahrzeugen aus dem bayrischen Hause bekannt. Und es ist eine gelungenes Upgrade von der BMW R 1200er Variante.
Für die langen Strecken empfiehlt sich die BMW K 1300 Grand Turismo - ein Supertourer. Der Antrieb wurde verstärkt und die Verkleidung verändert. Der Motorrad-Urlaub ist schon mal sicher und dynamisch mit diesem bayrischen Zweirad.
Mit 160 PS und einem Drehmoment von 135 Nm gehört es zum oberen Ende der Leistungsskala dieses Fahrzeugstyps.
Preislich liegen die zwei Motorräder bei 15.000 Euro aufwärts. Gekauft können sie aber erst ab Februar 2009. Bis dahin muss man auch noch den langen Winter aushalten. [...mehr]