Der Triumph-Umbau Triumph Street Triple Hellfire ist das exklusive Werk der Vertragshändler Motorcorner in Göppingen. Beim PS-Racecamp in Hockheim (5./6. Juni 2010) wurde das edle Stück der Öffentlichkeit präsentiert.
Bei der Triumph Street Triple Hellfire handelt es sich um eine Triumph im Flat Track-Stil, die auf Basis der Street Triple 675 entstanden ist. Das Dirttracker-Sondermodell hat zwar keinen TÜV, sieht aber blendend aus. [...mehr]
Warum einen Motor kreischend in fünfstellige Drehzahlen jagen, wenn doppelter Hubraum zum gleichen Ergebnis führt? Triumph schlägt mit der 1600er Thunderbird diesen entspannen Weg des Cruisens ein.
Cruiser Thunderbird soll Harley-Davidson bedrängen
Ähnlich der vierrädrigen Ikone von Ford soll die Thunderbird zum Cruisen genutzt werden. Für dieses Segment hatte Triumph zwischen der brachialen Rocket III und der erhebliche kleineren Speedmaster eine Lücke zu schließen. Zudem baut Triumph Motorcycles auf den weiten amerikanischen Markt für großvolumige Cruiser. Die Thunderbird soll hier den übermächtiegn Harleys Anteile abnehmen, auch durch den rund 6000 Euro günstigeren Preis, verglichen mit einer V-Rod Muscle. Für die Triumph spricht die großzügige Austattung: Tacho mit integriertem Drehzahlmesser auf dem Tank und LCD-Anzeige für Gesamtkilometer. Weiters informiert die Thunderbird über Kraftstoffstand, Restreichweite und Uhrzeit. Per Fernbedienung am Lenker können Uhrzeit, Trip 1, Trip 2, Gesamtkilometer, Kraftstoffstand sowie Restreichweite abgerufen werden.
Die Thunderbird entpuppt sich als weiteres Triumph-Dickschiff
Wilder Kurvenhatz steht das hohe Gewicht des mit vollem Tank 339 kg schweren Bikes entgegen. Ein Stahlrohr-Doppelschleifenrahmen mit Stahlrohr-Zweiarmschwinge bildet die Basis der Thunderbird, die 47 mm Showa-Telegabel mit 120 mm Federweg und die Showa Stereo-Federbeine mit fünffach verstellbarer Federbasis und 95 mm Federweg sorgen für ein gutmütiges Fahrverhalten. Zur weiteren Präzision tragen der Lenkkopfwinkel von32º mit 151,3 mm Nachlauf und der Vorderreifen der größe 120/70 R19 bei. Zwei Scheibenbremsen von 310 mm und Nissin Vierkolben-Festsättelhalätern die Fuhre vorn im Zaum, achtern unterstützt eine 310er Scheibe mit Brembo Doppelkolben-Schwimmsattel die Verzögerung.
Triumph baut auf Paralleltwin
Der britische Motorradhersteller befeuert seinen neuen großen Cruiser mit satten 1600 Kubik. Da schlenzen 85 PS bei 4850 UpM und brutale 146 Nm bei 2750 UpM lässig aus dem Achtventiler. Das reicht, um mit dem 200/50 R17 Hinterreifen von Metzeler auf einer Leichtmetallgussfelge im Format 17 x 6.00 jedenorts schwarze Reviermarkierungen einzubrennen. Primär wird die Motorkraft der Triumph über ein Zahnrad übertragen, sekundär übernimmt ein Zahnriemen. Die Gangwechsel der Thunderbird geschehen über ein Sechsganggtriebe mit Mehrscheibenkupplung im Ölbad. Die sequentielle Multipoint-Einspritzung mit progressiver Drosselklappenbetätigung kann sich aus dem 22 l-Tank reichlich bedienen. Die dank G-Kat gereinigten Abgase entschwinden über den Edelstahldoppelauspuff mit zwei hochgelegten Dämpfern.
Ab 2010 soll die Thunderbird für etwa 13.700 Euro bei Triumphhändler stehen. [...mehr]
Triumph-Fahrer aufegepasst! Nennen Sie eine Thruxon ihr eigen, sollten Sie schleunigst ihren Händler aufsuchen. Ein defektes Teil könnte für großen Schaden sorgen.
Wie bereits im Artikel zur Ducati Monster S4 beschrieben, erfreuen sich die Nakebikes nach wie vor großer Beliebtheit. Ob als Tourer, Sportgerät oder als allseits bestaunter Cafe Racer - diese Maschinen geben stets eine gute Figur ab. Die SpeedTriple ist hierfür ein Paradebeispiel und wer sie sogar einmal als Stuntwerkzeug auf der ein oder anderen Motorradmesse bestaunen durfte, der wird ihre Vielseitigkeit kaum in Frage stellen. [...mehr]